Rund um Hinterhermsdorf

Auf dem Panoramaweg. Ganz weit hinten – bei Hinterhermsdorf. Mit Sonnenschein und Himmelblau und um die 26 Grad. Schöner geht das nicht, an diesem wohl letzten, echten (und dienstfreiem!) Sommertag in diesem Jahr. Über die Höhen spazieren, gemütlich und mit weiten Blicken – das war der Plan. Und der ging auch auf.

Startpunkt war der Wanderparkplatz Räumicht (Hinterhermsdorf), rechts der Straße von Saupsdorf und ein paar hundert Meter nach dem Abzweig ins Kirnitzschtal (unbegrenzte Parkdauer und keinerlei Gebühren). Ich lief zunächst Richtung Sonnenhof (Gaststätte und Hotel) und dann immer weiter mit der Wegmarkierung Gelber Punkt. Via Gnauckmühle und Luisenquelle ging es hinauf zum Weifberg mit seinem frisch sanierten Aussichtsturm. Es folgte der Pfarrberg mit dem dort stehenden UKW Drehfunkfeuer (eine seltsam anmutende Flugsicherungsanlage). Hier lohnt das Verweilen, denn es ergeben sich einmal mehr die schönsten Blicke – über die Sonnenblumenfelder bis weit ins Böhmische und auf das Dorf nahebei.

Der Gelbe Punkt führte mich dann kurz in den Ort hinab, vorbei am Forstamt und unterhalb der Schrebergärten lief ich wieder hinauf zur Buchenparkhalle, um kurz zu rasten. Über die Hackkuppe ging es dann wieder hinab nach Hinterhermsdorf und via Hauptstraße zurück zum Parkplatz Räumicht.

Bis auf den letzten Kilometer (der Verkehr auf der Straße nervt erheblich) eine schöne, lockere Runde, die sich zu jeder Jahreszeit empfiehlt (komoot).

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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4 Kommentare zu “Rund um Hinterhermsdorf”

  1. das stück strasse am schluss zu umgehen erfordert einen ganz schönen umweg – musste schliesslich erst in den hirschewals hinauf. ansonsten – wohlbekanntes terrain immer wieder gern. ich vermisse allerdings die fotoapprierung der wetterfichte! ;-)

    1. Ich bin nicht direkt an der Wetterfichte vorbeigekommen, sondern einen Bogen oberhalb derselben gelaufen. Habe sie dafür im Rückblick in Augenschein genommen, vom Rastplatz an der seltsamen “Holzfällerhütte”. Also nur geguckt und tatsächlich kein Foto gemacht.

    1. Der Fahrweg zur Gnauckmühle ist asphaltiert, wird aber nur wenig befahren – das passte. Die Hauptstraße zwischen den Dörfern geht hingegen gar nicht: Kein Fuß- oder Radweg und Busfahrer und Vollpfosten liefern sich dort Rennen. Eigentlich ist das schon lebensgefährlich auf der engen, kurvenreichen Straße.

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