Über die Dörfer

Sonne satt und Himmelblau? An einem dienstfreien Tag? Das ist so selten, der mensch fühlt sich geradezu verpflichtet, sportlich in die Pedale zu treten. Also Akkus laden, ins Radsport-Kostüm schlüpfen und den Helm geschnürt … Gestartet bin ich wieder an der Haustür.

Es folgt die Route im Detail: Am Friedhofsbäcker vorbei, raus aus Pirna Richtung Großsedlitz, zuvor aber links abbiegen. Das Dorf Krebs. Hinauf nach Meusegast und weiter in den Wald.

Am Weesensteiner Belvedere kurz verweilen und den Kopf schütteln (ob dieser Torheit der Altvorderen), die Aussicht nahebei ist inzwischen zugewachsen. Dann hinab zum Schloss, in steilen Serpentinen.

Fahren geht dort nur manchmal, viel Holz auf den Wegen. Vorsicht ist geboten. Die Hänge sind steil und das Rad ist sperrig. Dann irgendwann doch der Ansichtskartenblick auf das Gemäuer – das hat ja auch was, so als kleine Belohnung. Ich folge dem Blauen Punkt hinauf nach Burkhardswalde. Alles spriesst und blüht, Vogelgezwitscher im Sonnenschein. Und es ist Frühling.

Oben der Abstecher zur Aussicht an der Wilden Kirche, dann Richtung Biensdorf. Der Dürrleitengrund bringt mich hinunter ins Seidewitztal. Danach der Geiersberg und Laurich, die Autobahn queren und hinunter nach Borna. Gersdorf liegt gleich dabei, es geht wieder hinauf in den Wald. Einmal quer durch den Cottaer Busch, dann grüßt schon der Spitzberg. Über Neundorf und Rottwerndorf geht es zurück nach Pirna

Im Fazit bot diese schöne Runde alles, was das Herz begehrt: sportliche Abfahrten, zornige Anstiege (mit Motor geht das prima), und Wald- und Feldwege wie aus dem Bilderbuch. Für mich passte das.

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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3 Kommentare zu “Über die Dörfer”

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