Bad Gottleuba: Museum in Not

Die Medizinhistorischen Sammlungen im Gesundheitspark zu Bad Gottleuba müssen aktuell um ihre Zukunft bangen. Grund dafür ist die jetzt auslaufende finanzielle Unterstützung (8000 € jährlich, im Vorjahr bereits nur noch 4000 €) seitens des Kulturraums Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Ursächlich zur Streichung der Mittel wird der fehlende, hauptamtliche Vollzeit-Mitarbeiter benannt – als Voraussetzung für eine langfristig und nachhaltig angelegte Förderung.

Nun, der Verein wird sicher gute Gründe für sein Handeln haben, die im Einzelnen jedoch nicht benannt sind. Was aber gesagt werden muss: Das Ende dieses kleinen, ob seiner umfangreichen Sammlung an medizinischen Instrumenten, Geräten und Möbeln am Originalstandort auch überregional viel gelobten Museums, wäre schlicht bedauerlich. Mein letzter Besuch liegt schon einige Jahre zurück, blieb jedoch nachhaltig im Gedächtnis haften (es gibt dazu ein kleines Flickr-Album).

Immerhin: Die Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel zahlt jährlich 3 500 Euro, mit einer Erhöhung des Zuschusses ist aktuell jedoch nicht zu rechnen. Und die Median-Klinik vor Ort lehnt jegliche Unterstützung vehement ab. Der Verein bittet von daher jetzt öffentlich um Mithilfe für den Weiterbestand der Sammlung – jeder einzelne Euro würde helfen. Ihr könnt daran mitwirken, durch willkommene Spenden und natürlich mit einem Besuch eurerseits.

Geöffnet ist die Ausstellung am Dienstag und Samstag von 13.00-17.00 Uhr und am Sonntag von 10.00-17.00 Uhr. (alles via SäZ)

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

Schreibe einen Kommentar