Auf der Suche nach dem Frühling

Freitag ist der freie Tag. Ich starte in Heeselicht. Der Parkplatz am Gasthof. Dann hinunter zur Scheibenmühle und gleich links das Polenztal hinauf. Der Märzenbecher-Rundweg ist der Klassiker im Frühjahr. Für die Route einfach nur der Ausschilderung folgen. Es geht ordentlich auf und ab. Mal direkt an den Wassern der Polenz, dann etliche Meter darüber auf steilem Fels. Am Wegesrand immer wieder Schneeglöckchen. Und weite Wiesen am Bachlauf, auf denen die Märzenbecher blühen.

Mal sind es nur wenige, dann wieder viele. Herzallerliebst sind sie alle. Ab und an kann man ganz nahe heran, um sie vor die Linse zu bekommen. Auf allen vieren, bäuchlings in der Wiese. Und ganz behutsam, versteht sich. Obacht tut not!

Später dann wieder hinauf auf die Höhe, die Bockmühle bleibt rechts im Tal zurück. Durch den Wald, am Wildgehege vorbei und übers Feld zurück nach Heeselicht. Mit garstigem Sturmwind, und Regen dann auch.

An diesen Wochenenden steppt dort der Bär, die Städter strömen zuhauf (wenn das Wetter passt). Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … Sie wissen schon. Der schmale Weg hat seine Not, die Kolonnen aufzunehmen. Wohl dem, der das Tal unter der Woche erlaufen kann. Und wie ich nur zwei älteren Damen (mit ungewöhnlich ausladenden Pudelmützen) begegnet, das war dann schon nahe der Bockmühle.

Schön wars im Ganzen! Zwei Stunden bei Mutter Natur, in wohliger Einsamkeit. Und den Frühling habe ich auch gefunden … Fürs Erste jedenfalls.

Zuletzt noch die Tour im Detail.

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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6 Kommentare zu “Auf der Suche nach dem Frühling”

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