A Christmas Carol – Ein Weihnachtslied

Dresden: Alljährlich zur Adventszeit (genaugenommen seit dem Jahre 2002) lockt “A Christmas Carol – Ein Weihnachtslied” Alt und Jung in das Palais im Großen Garten. Die Geschichte des Geldverleihers Ebenezer Scrooge,  der sich vom knurrigen Geizhals zum großherzigen Gönner wandelt, ist wohl eine der bekanntesten Erzählungen von Charles Dickens und dürfte zwischenher allseits bekannt sein.

Die Inszenierung des Staatsschauspiels ist eine besonders schöne, und die Kulisse des barocken Gemäuers kommt ihr gerade zupass. Wer sie einmal gesehen hat, weiß um die besondere Stimmung dieser Aufführung. Rührende Bilder, begleitet durch live gespielte Vokal- und Instrumentalmusik (Purcell, Dowland und ­Vivaldi) und altenglische Weihnachtsgesänge, welche wohltuend zum Gelingen des Ganzen beitragen. Dazu kommt das in wunderbaren Kostümen agierende Ensemble – insbesondere Lars Jung als Ebenezer Scrooge wird wohl jedem im Gedächtnis bleiben.

Kurzum: wir sind nachhaltig begeistert. Einziges Problem der Darbietung sind die Karten. Sie verkaufen sich wie geschnitten Brot und sind sehr schnell vergriffen, oft schon am ersten Tag des Vorverkaufs (immer im Oktober, auch online). Interessierte sollten daher Obacht geben, vielleicht klappt es ja im kommenden Jahr.


Christmas Carol – Ein Weihnachtslied

(Gerold Theobalt nach Charles Dickens, Regie: Holk Freytag)


Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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