Das obere Polenztal

Das untere Polenztal ist hinlänglich bekannt, es wurde meinerseits reichlich begangen und mit dem Rad befahren (nicht nur zur Märzenbecherblüte). Der obere Teil des Tales blieb bisher außen vor – höchste Zeit also, ihn einmal in Augenschein zu nehmen.

Das obere Polenztal

Ich startete in Polenz, ziemlich weit oben Richtung Neustadt. Am Ortsrand (am Sportplatz) finden sich kostenfreie Parkplätze für das Automobil. Dort ist man auch gleich am Mittelweg.

Das obere Polenztal

Es gilt nun dem Polenzbach bachabwärts zu folgen. Die rote Punktmarkierung steht für den Polenztal-Wanderweg.

Das obere Polenztal

Dieser führt aus dem Ort, welcher am Bach ganz hübsch ist (Umgebindehäuser und Gärten), heraus.

Das obere Polenztal

Das obere Polenztal

Man läuft zuerst durch weite Wiesen und taucht dann in den Wald ein.

Das obere Polenztal

Das Tal ist nie zu eng, Wiesen und Weiden säumen den Bachlauf. Gelegentlich kommen ein paar schwarzbunte Kühe hinzu.

Das obere Polenztal

Die Polenz selbst führt zur Zeit auch halbwegs Wasser. Viele Zuläufe sind trocken, viele seichte Stellen, es geht eben so. Im Ort (oben in Polenz) konnte ich die wohlgenährte Wasseramsel beobachten.

Das obere Polenztal

Die Steigungen im Wald sind mäßig. Mal läuft man quasi am Bach, dann wieder zehn, zwölf Meter oberhalb.

Das obere Polenztal

Zuerst wird die Waldmühle passiert, später die Knochenmühle. Irgendwann trifft der Wanderweg auf die Landstraße, an der die Bockmühle liegt.

Das obere Polenztal

Die Uhr zeigte 12.00 Uhr mittags, eine Einkehr tat not. Grüne Heringe und ein Störtebeker-Getränk – das passte (die Wirtschaft wird von Küsten-Menschen betrieben).

Das obere Polenztal

Dann ging es ein kleines Stück zurück. Kurz vor der Landstraße führt der Wanderweg (grüner Strich) im Wald hinauf und aus dem Polenztal hinaus.

Das obere Polenztal

Obacht an der ersten Gabelung: der dort leider nicht markierte Weg führt rechts entlang und nicht nach links (ich bemerkte meinen Irrtum erst spät). Wieder im Wald geht es dann noch einmal schön auf und ab, bis man auf die kaum befahrene Cunnersdorfer Straße trifft.

Das obere Polenztal

Entlang einer schönen Allee von alten Obstbäumen spaziert es sich gut bis nach Polenz hinein. Am Bach trifft man wieder auf die Rote-Punkt-Markierung und ist schnell am Ausgangsort angelangt.


Fazit: Nichts Spektakuläres, aber eine ruhige Runde (13,5 km) in schöner Landschaft (Tracking).

Mögliche Einkehr: Knochenmühle und Bockmühle im Polenztal (Montag und Dienstag sind Ruhetage).

Web: Ich habe mich nach dieser Vorlage gerichtet.

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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4 Kommentare zu “Das obere Polenztal”

  1. sehr schön – eine tour die wohl auch nur unter der woche geht. die heringe locken!!! ma guggn – im hinterkopf hab ich sie abgespeichert!
    und es gibt weiches wasser! <3

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