Morgens halb elf in Deutschland. In Pechern. Das liegt im äußersten Osten des Landes (an der Grenze zu Polen) – im Neißetal. 16 Menschen haben sich zu einer Bootstour verabredet. Ein Hund war auch dabei.

Wenn man so will war dies die Fortsetzung der Tour von vor zwei Jahren. In Pechern ließen wir die Boote zu Wasser. Alsbald wurde aus dem Niesel ein kräftiger Landregen, der uns auf den ersten Kilometern begleitete. Wenn der Termin lange geplant ist, gilt es das Wetter zu nehmen, wie es ist. Nach zwei Stunden versiegte der Regen und wir konnten in der Sonne trocknen.

Die ersten zwei Drittel der Strecke hatten es in sich: diverse Baumstämme, Felsbrocken und Untiefen verlangten neben steter Aufmerksamkeit sportliches Geschick. Die Neiße führt derzeit – auf Grund der Dürre – im Schnitt nur etwa 50 Zentimeter Wassertiefe. 20 Zentimeter meistern die Schlauchboote, bei weniger sitzt man fest und stochert mit Vehemenz im Kies, um das Boot wieder in Fahrt zu bringen. Man musste also vorausschauend fahren, um Ungemach zu vermeiden.

Das letzte Drittel bis Bad Muskau war dann eher ruhig, es bot Zeit und Gelegenheit für ein reichhaltiges Piknick und ausgiebiges Chillen auf dem Wasser.

Im Ganzen war es ein großartiger Tag mit jeder Menge Spass dazu.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

Es gibt 2 Kommentare

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    1. Regen und Abenteuer – so war das. Kentern dürfte mit den Schlauchbooten schwierig sein, aber ab und an aussteigen und anschieben – das war schon so. :)

      Bin leider kaum zum Fotografieren gekommen …

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