Noch einmal antizyklisch agieren, noch einmal das Lausitzer Bergland. Wir parkten auf dem Dorfplatz (Kronenplatz) von Steina, welches nur wenige Kilometer hinter Pulsnitz zu finden ist. Bei Sonnenschein und Himmelblau spazierten wir los, begleitet von munter zwitscherndem Vogelvolk und einem starken Böhmischen Wind.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Wir folgten der gelben Punktmarkierung, erst ein Stück durch das Dorf und dann rechter Hand, auf einer Nebenstraße, aus diesem heraus.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Ein kleines Wäldchen, Märzenbecher und andere Frühblüher auch. Es folgt ein leider leerstehendes Dammwildgehege und dann eine kleine Häusergruppe, die Finke.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Über das Feld führt unser Weg in den Luchsenburgwald hinein.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Schnell haben wir den Schwarzen See erreicht, verweilen ein Weilchen und bestaunen die steinerne Rundbogenbrücke aus dem 16. Jahrhundert.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Im weiten Bogen erlaufen wir das Waldgebiet. An einigen Wegkreuzungen weisen historische Wegweisersäulen die richtige Richtung.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Irgendwann geht es dann bergan und wir treffen auf eine Lichtung (Stipendie). Zeit zu rasten und sich die wärmende Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Der mensch aß (neben Anderem) ein ungewöhnlich großes Hühnerei und fand darin zwei Eigelb. Das hatte ich so noch nie und war beeindruckt.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Hernach ging es hinauf zum Waldrand und den ersten Häusern von Ohorn. Dort lohnt der Abstecher zum linker Hand sichtbaren Aussichtspunkt Tanneberg.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Dieser ist nicht nur sehr schön gelegen, sondern auch sauber und nett gestaltet. Leider befindet sich die A4 in Sicht- und Hörweite.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Wir liefen zurück ins Dorf und blieben am Waldrand bis zur ehemaligen Schleißbergbaude.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Diese wurde 1936/37 für die Hitlerjugend erbaut und später als Jugendherberge und Gasthaus genutzt. Heute befindet sich das dazumal im Heimatstil errichtete Gebäude in Privatbesitz.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Wir folgten unserem Pfad leicht unterhalb des Gipfels des Schleißberges, nicht ohne noch einen Blick auf das ehemalige Forsthaus zu werfen (heute ebenfalls in privater Hand). Durch den arg von Windbruch gebeutelten Wald wanderten wir hinunter in den Sattel zwischen Schleißberg und Schwedenstein und weiter zum Gipfelplateau des Letzteren hinauf.

Die Gaststätte neben dem Aussichtsturm war gut besucht (es gibt eine Zufahrtsstraße und einen großen Parkplatz), das frisch gezapfte Kellerbier und die nette Bedienung behalten wir gewiß in freundlicher Erinnerung.

Luchsenburgwald, Schleißberg und Schwedenstein

Zuletzt der von schönen Weitblicken begleitete Abstieg zum Kronenplatz in Steina – nur noch ein Kinderspiel.

Fazit: alles in allem eine kurzweilige Runde (10 km) in wunderschöner Landschaft. Bei Interesse: diese Runde findet sich so im Wander- und Naturführer “Lausitzer Bergland” des Berg -und Naturverlags Rölke.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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