Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

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Die Schuhe schnüren und einmal richtig ausschreiten … Es war an der Zeit und gestern passte das. Startpunkt war der Parkplatz am Waldbad in Cunnersdorf.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Ich lief geradeaus weiter auf der gut ausgebauten Forststraße – immer im Tal des Cunnersdorfer Bachs. Leicht ansteigend verlief der Weg und war alles andere als langweilig: Bäche, Quellen und schöne Rastplätze folgten im steten Wechsel (Fliegenklatsche, Nässebach). Die Temperatur leicht unter Null, aber herzallerliebster Sonnenschein. Wann hatte ich zuletzt Sonne beim Wandern?

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Viel Eis, zahlreiche Zapfen an den Felsen und auch an den Wasserläufen, wie etwa hier am Steinhüttenborn.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

An einer Gabelung halte ich mich rechts, quere die Brücke und wandere nun das das Fuchsbachtal hinauf.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Die nächste Kreuzung, etwa einen Kilometer darauf. Rechts führt Mathens Hohlweg aus dem Tal hinaus und auf die Höhe hinauf.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Ich folge den Kehren, es geht stetig bergan. Auf dem Scheitel dann eine hübsch anzuschauende Schutzhütte. Kein Zweifel – hier fühlt sich jemand verantwortlich. Ich verweile nur kurz, mache kein Foto und laufe rechts via Winterleitenweg weiter. Völlige Einsamkeit, ein, zwei Kahlschläge, ansonsten wunderschöner Wald mit deutlich mehr Schnee als im Tal.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Nächster Höhepunkt ist die rechts im Wald gelegene Rotsteinhütte, eine neue Trekkinghütte. Der Forststeig, Sie wissen schon. Geöffnet ist sie jedoch nur im Sommer.

Auf stillen Pfaden im Cunnersdorfer Forst

Zuletzt der Katzstein mit seinen Aussichten: Schneebergblick, Katzfels und Signal. Alle urig und schön. Oben nur ein weiterer Wanderer, beim Abstieg dann eine Gruppe sportlicher Seniorinnen. Ansonsten kein Mensch.

Über den Katzsteinbaudenweg kommt man direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Waldbad Cunnersdorf, zurück.


Fazit: eine wunderschöne, sehr ruhige Tour. Schöne Ausblicke, kaum Menschen.

Wegstrecke: gute 12 Kilometer.

Zeitdauer: ca. zweieinhalb Stunden (reine Gehzeit).

Web: Katzfelsen (wandern-saechsische-schweiz.de). Ich bin die Runde weitestgehend nach der Vorlage gegangen. Danke dafür!

Karte: Rolf Böhm: “Große Karte der Sächsischen Schweiz”

Mögliche Einkehr: keine.


Wer es ganz genau wissen möchte: ich habe die Runde aufgezeichnet. Wegen der Statistik und so, Sie wissen schon.

Rappel

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter, und überall.

2 Kommentare

  1. Finde es immer schwer Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen einzufangen, irgendwie klappt es bei mir nie so zufriedenstellend. Aber dein Bild find ich super, die anderen auch und es kribbelt der Wanderfuss ;)

    1. Manchmal kommt eben alles Gute zusammen – für den perfekten Moment. Aber eben nur manchmal …

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