Die Weite der Landschaft, die (vergleichsweise) einsamen Waldwege und die Blockschutthalden des Kahleberges. Schon so oft gegangen und schon so oft beschrieben. Und trotzdem zieht es uns immer wieder dorthin …

Altenberg und Kahleberg

Am Bahnhof in Altenberg der Parkplatz, dann hinauf zum Campingplatz und weiter zum Großen Galgenteich. Den Damm erklimmen und weiter geradeaus laufen, immer schön am Neugraben entlang.

Altenberg und Kahleberg

Der Weg wird zum Pfad, führt durch dichten Wald und trifft irgendwann auf einen Plattenweg. Über diesen erreicht man den Gabelweg, hält sich links, passiert eine Brücke und sieht dann rechter Hand einen Rastplatz. Hier sollte man ein wenig verschnaufen und sich stärken – getrocknetes Rindfleisch und Zitronenwasser passte gestern ganz gut.

Altenberg und Kahleberg

Der Gabelweg führt direkt bis zum Schwarzen Teich, der auch Wüster oder Alter Teich genannt wird. Einsamkeit, Stille und das dunkle Wasser des im späten Mittelalter angelegten Teiches. Dazu nur das heisere Krächzen der Rabenvögel (Foto ganz oben). Wir liefen weiter bergauf und gelangten letztlich auf den Gipfel des Kahleberges. Dort war dann alles wie gehabt: der schöne Weitblick und der unverwüstliche, etwas kauzige Kahlebergbauden-Kiosk.

Altenberg und Kahleberg

Über einen schmalen, unmarkierten Weg stiegen wir ab und liefen via Paradies zur Schneise 31. Diese trifft schnell auf den Neugraben, dem wir ein kurzes Stück nach rechts folgten, um dann – jetzt schon am Ufer des Großen Galgenteiches – Richtung Rehaklinik zu gehen. Wir passieren diese und sehen links schon den Damm und den Kleinen Galgenteich, der als Schwimmbad genutzt wird. Der Campingplatz und zuletzt der Bahnhof sind dann schnell wieder erreicht.

Im Fazit eine angenehm ruhige Runde von etwa 12 Kilometern. Schöne Pfade im Wald, die Seen und der Kahleberg stehen für Kurzweil und Entspannung gleichermaßen.