Eine kleine Runde oder besser: ein gemütlicher Spaziergang. Ausschlafen wollten wir, und nicht so spät zu Hause sein auch. Dazu Freunde treffen. Es galt einiges zu besprechen – in Ruhe und Gemütlichkeit. Also spazieren, rasten, schauen und schwatzen. Das Bielatal – mit seinen Felsen und Aussichten – bietet sich dafür an.

Im Bielatal

Wir wissen: Der mensch hat sich das Tal schon oft erwandert und zur Genüge beschrieben – von daher sollten jetzt wenige Worte genügen.

Im Bielatal

Der Parkplatz vor der Ottomühle war schon voll belegt – es war schließlich Sonntag. Wir erwischten die letzte Lücke und stiegen zur Kaiser-Wilhelm Feste hinauf, schauten ins Tal hinab und hinüber zur Johanniswacht und zum Sachsenstein. Die erste Aussicht und die erste Rast. An der Feste gaben sich die Wanderer die Klinke in die Hand.

Im Bielatal

Dann weiter zum Herkulesstein und dem nicht zu verfehlenden Hauptweg folgen. Der Chinesische Turm, der Kanzelturm, eine weiterer Blick und ein weiterer Schwatz. Wir schauten den Kletterern zu – fast jeder Turm war belegt und wurde emsig bestiegen.

Im Bielatal

Ein paar Tropfen fielen, dann rissen die Wolken auf und die Sonne schien herzallerliebst. Ein Blick übers Feld – hinüber nach Rosenthal – und weiter am Waldrand. Die Pilze blieben stehen, weil ungenießbar.

Im Bielatal

Zum Schluss noch der Abstecher zum Großvaterstuhl. Einen Moment bitte – Sie werden platziert. Dann die Rucksäcke öffnen, beherztes Zugreifen, eine vergnügte Brotzeit. Der letzte Blick von oben und dann hinunter ins Tal. Die Dachsensteinbaude, ein Tisch ist noch frei. Rechenberger Bier und das Ende der Redezeit. Dunkle Wolken ziehen auf, der Schauer ereilt uns dann in Pirna.

Alles keine große Sache und trotzdem – als gemütlicher Sonntag – die Notiz wert.

2 Kommentare

  1. derbaum 14. August 2017 um 16:54

    ja, durchaus. auch solche tage sollten in erinnerung bleiben! ;-)

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