Das im September anstehende Hard- und Softwareupgrade verspricht interessant zu werden: Apple stellt mit iOS 11 auf HEIF und HEVC um, das Dateiformat JPEG sowie der aktuelle Videokomprimierstandard H.264 werden in den Ruhestand geschickt.

Laut Apple wäre die Kompression mit den neuen Dateiformaten um “bis zu 2-mal besser” als bei den Vorgängern – so soll sich etwa der Foto-Speicherplatzbedarf halbieren. Dazu soll HEIF für besser aussehende Fotos sorgen, neue Fotoeffekte in iOS 11 erlauben und weniger zu solch typischen JPEG-Problemen wie den Kompressionsartefakten an Objekträndern neigen.

HEIF und HEVC werden mit macOS High Sierra auch auf dem Mac Einzug halten. Der Haken: die Unterstützung für die Hardware-Dekodierung von HEIF-und HEVC-Dateien setzt eine relativ neue Hardware voraus. So ist bei iPhone und iPad ein A9-Chip Mindestvoraussetzung (iPhone 6s, iPhone SE oder ein iPad Pro), bei den Macs werden MacBook oder MacBook Pro ab Modelljahr 2016, der 5K-iMac ab 2015 und der 21,5”-iMac erst ab Baujahr 2017 unterstützt. Bei älteren Maschinen soll alternativ eine Software-Dekodierung zum Einsatz kommen.

Ich ordne diese als eine sehr interessante Neuigkeit für mich ein, denn wie wir alle wissen belegt kaum etwas mehr Speicher auf dem iPhone als die Fotos und Videos des Nutzers. (alles via)


Lesenswert ist auch dieser Artikel zum Thema (inklusive Kommentaren und trotz arger Schwarzmalerei): Das Bildformat HEIF – die unbemerkte Revolution.

Dariusz Sankowski

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