Dienstag war Wandertag! Es galt ins Kirnitzschtal zu fahren, um einmal mehr den Großen Zschand zu erlaufen. Er liegt weitab vom Schuss und weiß durch einsame Wege und urwüchsige Natur zu erfreuen.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Wir parkten an der Neumannmühle und liefen den Großen Zschand hinauf bis zum Zeughaus. Hier folgten wir dem gelben Strich nach rechts – die Wolfsschlüchte hinauf.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Nach einem kurzen und kernigen Anstieg zweigt links der Goldsteig ab. Er ist mit dem grünen Dreieck als Bergpfad gekennzeichnet und führt nun herzallerliebst und kontinuierlich am Felsfuß entlang.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Nach ca. 2,5 km endet der Goldsteig in den Richterschlüchten. Nur wenige Meter noch und schon steht man in der Richtergrotte. Dort hielten wir uns nur kurz auf – das finstere Ensemble wirkte alles andere als einladend. Vom mitunter munteren Bächlein, das aus großer Höhe fällt, war gestern (bis auf ein tropfendes Rinnsal) auch nichts zu sehen.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Wir kraxelten ein wenig herum und haben dann schnell den auf der linken Seite weiterführenden Kletterpfad (schwarzes Dreieck) entdeckt. Dieser führte uns nun, wiederum immer dicht an den Felswänden entlang, hinüber in die Weberschlüchte. Trittsicherheit und ein aufmerksames Auge sind gefragt, denn der Weg verschwindet mitunter im Dickicht und den vielen, dicht stehenden Heidelbeerbüschen.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Nachdem das Jortanshorn umrundet ist kommt man an einer großen, sandigen Felsplatte heraus. An den auffälligen drei schwarzen Pfeilen (mit Inschrift Geierwärmer) beginnt der steile Abstieg in die Weberschlüchte. Unten angelangt wandten wir uns nach links und liefen, von nun an stets auf bequemem Weg, den breiten Weg durch den Großen Zschand zurück zum Zeughaus.

Goldsteig, Richtergrotte ud Weberschlüchte

Wir hatten noch ein wenig Zeit und wanderten daher über den Flügel E bis zur Buschmühle im Kirnitzschtal. Die Einkehr blieb uns allerdings verwehrt, die Mühle hatte ebenso wie die Neumannmühle gestern nicht geöffnet (wg. Himmelfahrt). Zum Parkplatz waren es dann nur noch drei Minuten.


Fazit: eine schöne und kurzweilige Wanderung inmitten von imposanter Fels-Landschaft. Keine Aussichten, dafür aber wunderschöne, einsame Bergpfade im dichten Wald.

Wegstrecke: knappe 14 Kilometer.

Zeitdauer: drei Stunden (reine Gehzeit).

Mögliche Einkehr: Zeughaus, Neumann– oder Buschmühle (Öffnungszeiten beachten).

Web: Um die Richterschlüchte – die ausführliche Beschreibung dieser Wanderung diente uns als Vorlage.


Wer es ganz genau wissen möchte: ich habe die Runde aufgezeichnet. Wegen der Statistik und so, Sie wissen schon.

4 Kommentare

  1. tigion 24. Mai 2017 um 12:54

    Kannst du was zur App – Komoot? – sagen, mit welcher du die Tour aufgezeichnet hast?

    Antwort
    1. Rappel 24. Mai 2017 um 23:42

      Leider nur oberflächlich. Ich nutze sie jetzt schon ein Weilchen, und das ausschließlich zum Tracken und Aufzeichnen meiner eigenen Touren. Das Einbinden und Teilen derselben löppt super, auch die Aufzeichnung erfolgt ordentlich, selbst wenn kein Netz vorhanden ist. Wer will, kann die Wanderungen ausführlich beschreiben, auch mit mehreren Fotos. Dazu die einfache Bedienung …

      Was ich noch gar nicht probiert habe: Das Nachgehen empfohlener Touren. Bis dato hatten wir immer noch eigene Ideen.

      Auch wichtig: Eine Region ist kostenfrei, ich habe hier die Sächsische Schweiz gewählt. Weitere Regionen kosten zusätzlich …

      Antwort

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