Vorfreude, schönste Freude

Steffen Böttcher, seines Zeichens Fotograf aus Buchholz in der Nordheide (südlich von Hamburg), hat heute seine Einschätzung der Fuji Instax SQ 10 veröffentlicht. Die Kamera wurde erst vor wenigen Wochen vorgestellt und der Stilpirat war einer der Ersten, der sie in die Hand bekommen hat. Er hat die Gelegenheit genutzt und den Fotoapparat ausgiebig getestet, um mit seinem Fazit meine Vorfreude auf die eine, ultimative Sofortbildkamera weiter anzuheizen. Und diese möchte ich hier und jetzt mit euch teilen.

Im Grund hat der mensch von Anbeginn das Fuji instax Programm im Auge gehabt, war jedoch von den mini– und wide– Modellen nicht gänzlich überzeugt. Nun liegen die Dinge anders, denn die Instax SQ 10 ist zum Einen ein Hybrid (das altbekannte Sofortbild ist mit der digitalen Technik kombiniert) und bietet zum Anderen das von mir sehr geschätzte square Format bei 62 x 62 mm Bildgröße (1950×1950 Pixel). Der große Vorteil: Bilder müssen nicht grundsätzlich und immer ausgedruckt werden – der mensch hat also die Wahl. Bei den Kosten von zehn Euro für zehn Bilder ist das ein nicht unerheblicher Umstand, wie ich meine.

Das einziehbare Objektiv hat eine Brennweite von 28,5 Millimetern (KB-äquivalent) und eine Blendenöffnung von f/2.4. Die Kamera fokussiert ab einer Entfernung von zehn Zentimetern bis unendlich, die Lichtempfindlichkeit deckt einen Bereich von ISO 100 bis ISO 1600 ab. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/29500 und 10 Sekunden. Fünf Blitzmodi sollen bei der Ausleuchtung der Motive unterstützen. Der interne Speicher kann durch eine MicroSD-Karte erweitert werden. Laut Datenblatt wird der Sofortbildfilm in der Kamera mit einer Auflösung von 316 dpi ausbelichtet. (c’t Fotografie)

Dazu kommen diverse Filter und Optionen, wie etwa die der Doppelbelichtung. Für mich klingt das alles vielversprechend und ich bin gespannt auf die Reaktionen, wenn die Kamera Ende Mai in den Handel kommt.


(Bild: Fujifilm)

  1. Ich nutze seit knapp einem Jahr die instax mini 90 neo. Sieht für mich am ehesten wie eine Kamera aus und ist nciht zu groß. Anfangs fand ich das kleines Bildformat gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile ist es einfach toll sofort ein Bild zu machen und weiterzureichen. :)

    Kommt auch immer gut wenn ich die DSLR wegpacke und die instax in die Hand nehme. Erst ungläubige Blicke und dann ein neugieriges Schauen wenn das Motiv langsam erscheint.

    Nutze die Kamera in der Regel im Nahbereich (Makroeinstellung) für Portrait-Schnappschüsse.

    Die Hybridlösung der instax SQUARE SQ 10 lässt mich noch etwas mit gemischten Gefühlen zurück. Zum Einen kann man das Foto vorher kontrollieren und damit Kosten sparen und zum Anderen führen spontan nicht perfekte Fotos recht einfach und kostenfrei zur Wiederholung der Aufnahme.

    Interessant wäre, ob man über die Speicherkarte auch angepasste Fotos von anderen digitalen Kameras auf den Film belichten könnte. Was die Kamera gleich zu einer mobilen Belichtungsstation machen würde.

    1. Danke für dein Feedback. Du hast schon recht, natürlich ist die Hardcore-Spontanität durch die Einstellungen und die Option zum Druck nicht mehr dieselbe. Aber da sind die Kosten für mich das Totschlagargument, das für die SQ 10 spricht.

      Und ja, soweit ich es verstanden habe ist es sehr wohl möglich, über die zusätzliche SD Karte andere Fotos zu belichten.

      PS: Du bist mal wieder dran zu bloggen. :)

      1. Der Reiz der instax SQUARE steigt.

        Oh ja … meinen Blog hab ich sträflich vernachlässigt. Die letzten Beiträge waren auch schon so eher Foto-Alibi-Beiträge. Ideen kommen und gehen meist ehe ich Muse zum Bloggen habe. ;)

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