Mastodon ist eine dezentrale Open-Source-Alternative zu Twitter und wird gerade als neue Sau durch das Tech-Dorf getrieben. Das Netzwerk ist bereits ein halbes Jahr alt, erlebt aber erst jetzt einen Aufschwung und wird allerorten mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht. Ob der Hype allerdings gerechtfertigt und Mastodon tatsächlich die lang erwartete Alternative ist? Ich hoffe das Beste, erinnere aber auch an App.net, Path oder Ello und bin daher ein wenig skeptisch.

Was für Mastodon spricht: Es ist ein dezentrales Netzwerk. Streng genommen kann jeder seine eigene Mastodon-Instanz betreiben und Freunde einladen. Pro Post sind 500 Zeichen erlaubt und es gibt individuelle Privatsphäre-Einstellungen. Das hat Twitter beileibe nicht zu bieten. Ansonsten gibt es die bekannten Funktionen: Nutzer können einander folgen und Status-Updates veröffentlichen. Was bei Twitter die “Tweets” sind, sind bei Mastodon die “Toots”. In der deutschen Übersetzung hat man sich schlicht für „Tröt“ entschieden. Auch schön: Mastodon ist nicht auf Monetarisierung ausgerichtet, also folglich werbefrei. Und was dazu erwähnt werden muss: Rassisten und Nazis bleiben außen vor und werden explizit von der Plattform verbannt – Applaus dafür! Erste Apps für iOS und Android sind auch schon am Start.

Schauen wir einfach einmal, was die Zukunft bringt. Ich bin gespannt.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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