Vor zwei Tagen schon im Kino: “Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand” – ein Film in der Regie der Brüder Felix und Måns Herngren. “Der Hunderteinjährige …” ist die Fortsetzung der schwedischen Kriminalkomödie (1. Teil “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”) und erzählt ein weiteres Kapitel aus dem verrückten Leben des Rentners Allan Karlson mit seiner Vorliebe für Bomben, Explosionen und große geschichtliche Ereignisse.

Ganz kurz die Story. Der ehemalige Doppelagent Allan Karlsson (Robert Gustafsson) und sein Kumpel Julius Jonsson (Iwar Wiklander) haben sich gut in ihrem Leben auf Bali eingerichtet. Inzwischen bringt Allan es auf stattliche 101 Lebensjahre. Das Entspannen und Schlürfen der einheimischen Erfrischungsgetränke auf der traumhaften Insel kann aber auf Dauer selbst der größte Faulenzer nicht lange aushalten, und von den einst 50 Millionen schwedischen Kronen ist auch nicht viel geblieben. Also begibt sich der rastlose Rentner auf ein neues, haarsträubendes Abenteuer, bei dem er auf rachsüchtige Gangster, die CIA und alte Bekannte aus Russland trifft. Nur soviel: Im Kern geht es um das Rezept eines höchst erfolgversprechenden Erfrischungsgetränks, Stichwort: Volksbrause. Mehr sei hier nicht verraten …

Ebenso wie der erste ist auch der zweite Teil eine prachtvolle Geschichte von seltsamen Charakteren und skurrilen Situationen. Während mich Allan Karlsson in all seiner (teils überzogenen) Langsamkeit doch ein wenig nervt gefällt mir die Figur des Bikerclub-Bosses, der nach einem Zusammenstoß dauerhaft sein Gedächtnis verlor, ganz ausgezeichnet. Eine amüsante Nebenrolle nur (gespielt von Jens Hultén), die mir aber noch Tage später ein ganzheitliches Lächeln ins Gesicht meißelt.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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