Störungsfreie Sicht zur Altstadt

Störungsfreie Sicht zur Altstadt

Anfang der Woche fanden neben dem Copitzer Fähranleger Rodungsarbeiten statt. Niederes Gehölz und garstiges Buschwerk wurde gefällt und gleich vor Ort dem Häcksler übergeben. Sinn der Maßnahme ist der hindernisfreie Ablauf des Elbwassers über die Elbwiesen – die Gehölze würden (im Hochwasserfall) zu zusätzlichen Staufallen heranwachsen.

Am Copitzer Ufer

Die Flächen gehören dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden, das den Bewuchs dort etwa alle drei Jahre roden lässt. Rechts des Steges ist die Fläche nun sanft gerodet, links die unberührte Natur. Der Unterschied ist eigentlich nur vor Ort wahrzunehmen. Immerhin wurde damit auch der Wunsch der Stadt nach einer störungsfreien Sicht vom Copitzer Elbeparkplatz und Fährweg auf die Pirnaer Altstadt berücksichtigt. Die mächtige Hybridpappel blieb einstweilen unbehelligt.

Am Copitzer Ufer

Ich habe mir das heute interessehalber angesehen. Nicht etwa, um ein eventuelles Fehlverhalten anzumahnen (die Elbwiesen sind streng geschützte Flora-Fauna-Habitate) – ich halte die Argumentation für durchaus schlüssig und die Arbeiten für sinnvoll.

Am Copitzer Ufer

Einfach nur, um ein Ziel zu haben. Weil ich lange nicht am Fluss war und endlich wieder vor die Tür gehen kann.

  1. ich hab den artikel auch in der sz gelesen (mit gemischten gefühlen) – aber wenn du entwarnung gibst kann ich wohl auch mit der holzerei leben ;-)

    weiter gute besserung für euch!

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