Egon Schiele war ein österreichischer Maler des Expressionismus und zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten Künstlern der Wiener Moderne. Er war einer der provokantesten Künstler in Wien, löst diverse Skandale aus und wurde wegen der angeblichen Schändung einer Dreizehnjährigen vor Gericht gestellt. Egon Schieles Werk ist geprägt von Erotik und Vergänglichkeit. Heute sind Museen und Sammler der ganzen Welt an seinem Werk interessiert, die Bilder erzielen Millionengewinne auf den Auktionen. Der Film des österreichischen Film- und Theaterregisseurs Dieter Berner beruht auf dem biografischen Roman “Tod und Mädchen: Egon Schiele und die Frauen” von Hilde Berger, die gemeinsam mit ihrem Mann auch das Drehbuch entwickelte.

Erzählt wird die Beziehung zwischen dem Maler Egon Schiele und den fünf für ihn wichtigen Frauen, als da wären seine Geliebte Wally Neuzil, die jüngere Schwester Gerti, die Varieté-Tänzerin Moa Nahuimir sowie seine Ehefrau Edith Harms und seine Schwägerin Adele. Von diesen war Wally wahrscheinlich die einzige große Liebe, verewigt in dem Gemälde „Tod und Mädchen“ (1914).

Im kurz gefassten Fazit halte ich den Film (110 Minuten) für überaus gelungen. Die packende Story aus Erotik, Liebe, Drama und Eifersucht in Summe mit der perfekten Besetzung (Noah Saavedra als Egon Schiele und Valerie Pachner als Wally Neuzil) garantieren ein kurzweiliges und klug arrangiertes Filmvergnügen, das ihr gesehen haben solltet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.