Der mensch hört seit Jahrzehnten Punkrock und das ist gut so. Von Anbeginn der Zeiten bis zu den aktuellen, mit Blick auf die vielen Stilrichtungen bisweilen etwas irritierenden Entwicklungen. Erinnert sich von euch noch jemand an den berühmten ersten zornigen Artikel im “Neuen Leben”, eines im Osten viel gelesenen und stets schnell vergriffenen Jugend-Magazins? 1977 war das, ein übler Verriß voller Verachtung für das musizierende Lumpenproletariat. Kurz darauf wurden dann auch die Ramones in der “Musikalischen Luftfracht” (im Radio) rauf und runter gespielt. Also wie jetzt? Nun gut, das war anno dazumal, das Land ist lange schon dahin. Die Bands kamen und gingen, was bleibt ist die Rebellion und eine unbändige, lebensbejahende RocknRoll-Show.

Das Deutschlandradio Kultur hat unlängst eine kurzweilige und wirklich hörenswerte Podcast-Reihe zum Thema “40 Jahre Punk – Drei Akkorde reichen für die Weltrevolution” produziert. Diese fünf Folgen gilt es nun also nachzuhören. Anbei die Verweise.

Teil 1: Die Vorläufer der Punk-Welle: Kleine Momente, die Großes auslösten

Teil 2: Punk erobert Großbritannien

Teil 3: Punk und Politik

Teil 4: Der Richtungsstreit nach dem Urknall

Teil 5: Was ist vom Punk geblieben? Ein Nachruf

So weit, so gut. Ich wünsche ein ungetrübtes Hörvergnügen. (alles via)

Kelly Sikkema