Die Erntezeit der Sauerkirschen. Hier (zumeist) Ende Juli, Anfang August. Kommt ganz auf den Sommer an sich an. In diesen Tagen passt das, die Bäume tragen schwer an ihrer Last.

Der alte Kirschbaum (im Garten der Schwiegereltern) fiel – aus Krankheitsgründen – der Säge zum Opfer. Der Nachfolger trägt schon, immerhin. Aber eben sehr maßvoll. Ungenügend trifft es besser. Selbstpflücke ist also angesagt, wenn sich der mensch zum Obstwein-Winzer berufen fühlt. Vor Ort geht das zum Beispiel hier. Ganz offiziell, denn die Zahl der benötigten Früchte übersteigt die – im Falle eines Falles – als Mundraub gewährte Menge deutlich.

Dazu das Übliche. Zucker, Wasser und Antigel. Reinzuchthefe Portwein empfiehlt sich für die Sauerkirsche. Nährsalztabletten dazu, und alles hinein in den Ballon. Mit gebotener Sorgfalt – versteht sich.

Nun fängt es sachte an zu blubbern und der mensch freut sich. Das kleine Glück im Weltenrund.


PS: ich denke über den Neuerwerb eines Entsafters nach. Habt ihr Empfehlungen, und wenn ja, welche?

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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I.

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