Gianluca Gimini, seines Zeichens amerikanisch-italienischer Designer, hat am Bildschirm dreidimensionale Fahrräder konstruiert. Und zwar dergestalt, wie Leute sie aus dem Kopf heraus skizziert haben. Der Mann bat einfach Freunde und wildfremde Menschen darum, spontan ein Herrenfahrrad zu malen. Dabei spielte es keinerlei Rolle, wie realistisch diese Entwürfe aussahen, und ob sie überhaupt fahrtüchtig wären.

Mit Blick auf das kreative Potenzial vieler dieser Zeichnungen beschloss Gimini dann, die interessantesten Entwürfe am Computer nachzubilden. Herausgekommen ist das Projekt “Velocipedia”, eine hoch interessante Studie kurioser Modelle, die überaus sehenswert ist, zugleich jedoch den Zweifel ob der Zukunftsfähigkeit unserer heutigen, hoch technologisierten Gesellschaft nährt.

Denn so wird das nix mit dem Flug zu den Sternen.

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