An Christi Himmelfahrt zog es uns hinüber ins Böhmische. Schmilka, Herrnskretschen, Rainwiese und weiter nach Hohenleipa – am Hotel “Leipa” findet sich ein immer noch kostenfreier, malerisch gelegener Parkplatz.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Dort liefen wir los, erst einmal durch den Ort zum Schlossberg – vorbei an urigen Häuschen (Stichworte Volksarchitektur und Umgebinde) und mit schönen Ausblicken auf die Dittersbacher Felsenwelt (Wilhelminenwand und Marienfels).

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Nach der kleinen Runde durch Hohenlaipa ging es gleich weiter zum eigentlichen Höhepunkt dieser Wanderung – der Felsenburg Schauenstein. Diese galt es über diverse Stufen und steile Leitern zu erklettern, um vom Plateau dann den wohl schönsten Blick auf die umliegende Landschaft genießen zu können.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Der markante, ca. 320 Meter hohe und frei stehende Sandsteinfels trug tatsächlich einmal eine Burg – eine kleine Wehranlage, die im ausgehenden 14. Jahrhundert errichtet wurde, als solche aber nur bis etwa 1450 diente. Eine Wachstube im Fels, eine Zisterne und diverse Falze (Balkenauflagen) sind heute noch Zeugnis der einstigen Nutzung.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Heute ist der in späteren Jahren oft auch als Raubschloß benannte Burgfelsen ein beliebtes Ausflugsziel und zu Recht ein steter Höhepunkt der Touren im Böhmischen Elbsandstein.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Nach dem Abstieg ging es – auf einem auf halber Höhe verlaufenden, wunderschönen Felsband – weiter zum Kleinen Prebischtor.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Dieses ist im Gegensatz zu seinem großen Pendant auch begehbar und bietet ebenfalls einen guten Ausblick. Man sollte sich diesen gönnen, denn der Rest der Runde (über den Rauschenberg hinunter nach Rainwiese) verläuft nun im Walde, der mal mehr, dann wieder weniger dicht, aber immer schön anzuschauen ist.

Felsenburg Schauenstein bei Hohenlaipa

Rainwiese haben wir schnell gequert – hier ballte sich beim Bier die Sorte Publikum, die an Christi Himmelfahrt (und im Allgemeinen überhaupt) nur schwer zu ertragen ist. Schnell nahm uns der Wald wieder auf und führte uns auf herzallerliebsten Wegen zurück nach Hohenlaipa.

Eine kurzweilige, im ersten Teil höchst attraktive Runde (ca. 4 Std., 13 km), die mit ihrem steten Auf und Ab eigentlich alles bietet: Kraxelei im Sandstein, tolle Blicke und schöne Waldwege zum Ende.

2 Kommentare

  1. derbaum 9. Mai 2016 um 15:58

    ja ich weiss – das böhmische ist auch sehr reizvoll! :-) – danke fürs mitnehmen!

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    1. Rappel 10. Mai 2016 um 08:09

      Immer wieder gerne. Ihr solltet auch einmal Richtung Osten fahren, das lohnt sich. :)

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