Das Verlangen war da – nach Wald und Sandstein, und der mensch hatte gestern die Zeit und das Auto. Also fuhr er los, stellte das besagte Kraftfahrzeug auf dem großen Wanderparkplatz in der Ostrauer Ebenheit ab und lief hinein in den Wald …

Schrammsteinaussicht

Hinunter zur Schrammsteinbaude, dann den wildromantischen Lattengrund hinauf. Nach der Passage des Schrammtores auf der Oberen Promenade bis zum Jägersteig, um diesen hinaufzusteigen und alsbald die Schrammsteinaussicht (417m) zu erreichen – den Höhepunkt dieser Runde – mit einem reizvollen Rundblick auf die umgebende Felslandschaft.

Schrammsteinaussicht

Im Anschluss ging es an der Nordseite der Schrammsteinkette via Mittelwinkel wieder hinab. Der Weg führte an der Wildwiese vorbei und dann rechter Hand hinauf zur Hohen Liebe (401m). Dieser Berg wurde nur aus sportlichen Gründen erlaufen, und weil er eben auf dem Wege lag. Der Gipfel ist nicht eben von Liebreiz geprägt, die durchaus beeindruckende Aussicht ist durch den Baumbestand arg eingeschränkt und das finstere Ehrenmal (1920 zu Ehren der im Krieg gefallenen Bergsteiger errichtet) sorgt mitnichten für eine lockere und freundliche Atmosphäre vor Ort (Foto rechts unten). Kurzum, ich mag die Hohe Liebe nicht wirklich, bin dann aber von dort aus über den Oberen Liebenweg relativ schnell wieder am Parkplatz bei Ostrau angelangt.

Gipfel Hohe Liebe

Im Fazit eine kurzweilige Runde, die mit einigen sportlichen Leitern und steilen Auf- und Abstiegen gewürzt ist. Drei Stunden für sieben Kilometer Strecke (an Höhenmetern kommt einiges dazu), aber alles gut machbar und von Frühling bis Herbst schön zu laufen.

Schrammsteinaussicht

Und alle drei Jahre kann man das schon mal machen …

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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