Denis Scheck: Was gesagt werden muss
Denis Scheck – seines Zeichens durch Funk und Fernsehen bekannter Literaturkritiker und Journalist – sprach kürzlich gut über die Diskussionen zu Günter Grass und seinem Gedicht “Was gesagt werden muss”.
Denis Scheck – seines Zeichens durch Funk und Fernsehen bekannter Literaturkritiker und Journalist – sprach kürzlich gut über die Diskussionen zu Günter Grass und seinem Gedicht “Was gesagt werden muss”.
Es ist an der Zeit, einmal das eine und andere Weblog öffentlich zu loben, welches nun schon seit Jahren fester Bestandteil meiner täglichen Lektüre ist.
“gnogongo” eröffnet den Reigen: Richard Gleim schreibt (und fotografiert) – fast immer täglich – gut über Düsseldorf und die Welt. Die Wikipedia weist ihn als Fotografen der Ende der 70er gerade aufkommenden Düsseldorfer Punkszene aus – daher finden sich in seinem Blog ab und an auch hochinteressante, historische Aufnahmen der Helden von einst …
Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy ist vom nahenden Ende des Kapitalismus überzeugt und spricht gut zur aktuellen Krise und deren scheinbare Bewältigung. (via)
Sebastian Krumbiegel (anlässlich der Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie 2011 an die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
Jörg Tauss spricht gut zu dem Versuch, die Bundesrepublik Deutschland in einen Überwachungsstaat umzuwandeln:
… Jene, die über Forschungs- und Industrieaufträge oder Programme, über deren Ausstattung und Förderphasen unmittelbar (mit-)entscheiden und die dortigen Prozesse beobachten, sind also via GESA* personell mit jenen verflochten und verbunden, die davon unmittelbar profitieren und sie auf den Weg bringen.
*GESA: german european security association e.V.
Lesebefehl: Die Strippenzieher: Wenn zusammen kommt, was nicht zusammen gehört.
Thomas Stadler spricht gut über die Ausführungen Hans-Peter Uhls (CSU), die dieser gestern in der aktuellen Stunde im deutschen Bundestag zum Thema Behördentrojaner äußerte.
“Das Land wird von Sicherheitsbehörden geleitet (…) es wird regiert von Sicherheitsbeamten” (Hans-Peter Uhl am 19.10.2011)
Applaus dafür – und Danke.
Felix Schwenzel schrieb jüngst wahre Worte:
auf einer eigenen domain kann mir (fast) niemand seine AGB um die ohren schlagen und sich eine neue business-strategie überlegen und dich einfach so vertreiben oder aufhören den müll wegzubringen. … texte ins internet zu schreiben fühlt sich nur auf der eigenen website richtig an. … und: auf fremden platformen schreiben, dient meisten fremden geschäftsmodellen, die nicht unbedingt mit den eigenen interessen übereinstimmen müssen — im gegenteil. … eine eigene website kann zur heimat werden, zu einem zuhause, wenn man sie hegt und pflegt und von fremdbestimmtheit möglichst fernhält.
Amen. Das unterschreibe ich so.