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Genug ist genug, es langt ein für allemal …

Schnee am 6. März 2010

Schnee am 6. März 2010

Schnee am 6. März 2010

In Pirna liegt heute ein (gefühlter) halber Meter Neuschnee, allerorten kratzen die Schneeschieber über das Pflaster und die Flocken rieseln lustig weiter. Die Katz verweigert den morgendlichen Spaziergang über den Schlossberg und so stapft der mensch allein die Stufen hinauf, um das weiße Ungemach des 6. März anno 2010 zuerst im Lichtbild und jetzt hier im Wort zu dokumentieren.

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Wiese bei Kleingiesshübel

Es passt nicht immer, dass ein dienstfreier Tag auf einen Sonnentag fällt – heute allerdings war das so. Also schnürte der mensch sein Bündel, schwang Stock und Hut und machte sich auf in den Elbsandstein – auf der Suche nach dem Frühling … (um es vorweg zu nehmen: ich habe ihn nicht wirklich gefunden.)

Der Streckenverlauf: Krippen – Kohlbornstein – Rölligmühle – Kleingießhübel – Wolfsberg – Reinhardtsdorf – Krippen.

Aussicht Kohlbornstein

linker Hand im Tal zu sehen: Krippen

Aussicht Kohlbornstein

Blick vom Kohlbornstein

Von Krippen ging es über den Koppelsbergweg relativ steil hinauf auf den Kohlbornstein (378m). Dieser bietet von der nordöstlichen Felskanzel einen hervorragenden Rundblick auf die üblichen Verdächtigen wie die Schrammsteine, den Großen Winterberg und (neben anderen) den Rosenberg.

Rölligmühle

Nach kurzer Rast ging es unterhalb der Lasensteine hinab zur Rölligmühle. Interessant zu wissen: diese war tatsächlich von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1970 ununterbrochen im Besitz der Familie Röllig, ist jedoch seit 1990 dem Verfall preisgegeben …

Weiter stapfte der mensch durch Kleingießhübel (ein nett anzuschauendes, sogenanntes Waldhufendorf), tief verschneite Wiesen und Felder und einen finsteren Wald zum Wolfsberg (343m) hinauf.

Sonnenstrahlen

Nichts Böses ahnend platzierte sich der mensch hier, um Sonnenschein und Butterbrot zu genießen – als ein bösartiges Knurren ihn herumfahren ließ. Keine Sekunde zu spät, denn ein garstig anzuschauender, riesiger (gute sechs Ellen bis zum Widerrist) und offensichtlich schlecht gelaunter Isegrim setzte eben zum Sprung an, um diesen seinen Berg zu verteidigen. Was folgte war ein gut einstündiger Kampf zwischen mensch und Kreatur … Zu guter Letzt gelang es mir jedoch (mittels eines zu diesem Zwecke stets mitgeführten, französischen Stiletts), dem garstigen Tier durch einen gezielten Stich in die Gurgel den Garaus zu machen …

Wolfsberghotel

Panorama-Hotel am Wolfsberg

Kirche Reinhardtsdorf

Kirche Reinhardtsdorf

Kirche in Reinhardtsdorf

Kirche Reinhardtsdorf

An der Ostwand der Reinhardtsdorfer Kirche zu sehen: ein Halseisen aus dem Jahre 1712. Hier wurden einst Dorfleute an den Pranger gestellt, die sich eines Vergehens schuldig gemacht hatten …

Nach Sonnenschein und Butterbrot folgte also der “Abstieg” nach Reinhardtsdorf, in welchem die barocke Bauernkirche einen Besuch wert ist (sie ist allerdings nur in den Sommermonaten zugänglich). Da ich inzwischen jedoch pitschnasse Schuhe und Beinkleider hatte (der Schnee!) verzichtete ich darauf, den Schlüssel zu erfragen und begab mich eiligst Richtung Krippen zum Zwecke der Heimfahrt.

Ebene bei Reinhardtsdorf

Blick auf Reinhardtsdorf mit Kaiserkrone und Zirkelstein

Was noch zu sagen wäre: die Beschaffenheit der Wege war grauenvoll. In Wald und Flur versank der mensch in den verharschten, angetauten Schneewehen teils bis zum Oberschenkel, so dass der Gedanke an den Abbruch der Wanderung aufkam. Aber was so ein echter Held der Berge ist, der läuft auch mit quietschenden Schuhen und tropfenderweise durch die Weltgeschichte – mithin schien doch stetig und allerliebst die Sonne zum Trost …

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Eine Handvoll Schnappschüsse – Mitbringsel eines Spaziergangs – oben im Schlosspark. Gestern war das …

im Schlosspark

im Schlosspark

im Schlosspark

im Schlosspark

im Schlosspark

PS: in Anbetracht dessen, dass es nun schon wieder den ganzen Vormittag schneit, möchte ich kundtun, dass der mensch definitiv die Schnauze voll hat von Eis und Schnee und Kälte und den schweren Klamotten – eben vom Winter. ES REICHT!

Ich verweigere mich hiermit und spiele einfach nicht mehr mit …

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Das Wandern mit drei eigenwilligen, acht- bis zwölfjährigen jungen Männern ist ein schwierig Ding … Aus diesem Grund beschränkte sich der gestrige Ausflug auf eine kleine Runde – und zwar bei dem linkselbisch gelegenen Reinhardtsdorf-Schöna.

Über diese kleine Gemeinde im Sächsischen wird gerne berichtet – wenn auch nicht im Positiven – und das ganz gewiss zu Recht. So bot sich immerhin die Gelegenheit, den Zeigefinger zu heben und der eingangs erwähnten Rasselbande einige Stichworte zum Thema zu geben, was auch interessiert aufgenommen wurde.

Heimatstube Schöna

Themenwechsel: die Heimatstube Schöna residiert in einem sehenswerten Umgebindehaus, welches auf Grund seiner bemerkenswerten Bauweise (Blockbauweise, Fachwerk und Massivbau in Einem) das allgemeine Interesse weckte und ausgiebig erörtert wurde.

Alsdann ließen wir die braune Gemeinde hinter uns und stiegen zur Kaiserkrone auf, dem stark abgeschliffenen und zerklüfteten Rest eines Tafelberges nahebei. Vom Gipfel bot sich ein guter Rundblick auf den benachbarten Zirkelstein, den mit 384,5 Metern kleinsten Tafelberg der Sächsischen Schweiz, bis weit hinüber ins Böhmische …

Im Anschluss ging es dann hinauf zu eben diesem kleinsten, sächsischen Felsen seiner Art (dessen imposante und charakteristische Form um 1590 der Namensgebung diente), als eigentlichem Ziel dieser sonntäglichen “Kindertour”.

Blick auf den Zirkelstein

Blick von der Kaiserkrone auf den Zirkelstein

Aufstieg am Zirkelstein

Über ordentlich vereiste Wege und Leitern ging es letztlich hinauf auf den Berg – so kam das maulende Knabentrio dann doch noch zu seinem “abenteuerlich, riskantem Gipfelsturm” und ward für’s Erste zufrieden gestellt.

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Wir sehen anbei ein gutes Dutzend Lichtbilder rund um die Wehlener Elbfähre (was explizit die Fährverbindung über die Elbe zwischen Stadt Wehlen und Pötzscha meint).

Elbe bei Wehlen

Elbfähre bei Stadt Wehlen

Stadt Wehlen liegt etwa zehn Kilometer flussaufwärts von Pirna und somit bereits inmitten der Sächsischen Schweiz.

Elbfähre bei Stadt Wehlen

Elbfähre bei Wehlen

Elbe bei Wehlen

Blick elbaufwärts – linkerhand sehen wir die “Weißen Brüche”

Elbe bei Wehlen

Beiboot

Elbe bei Wehlen

Elbe bei Wehlen

Elbufer bei Wehlen

Klüse

Winter am Fluss

Die offizielle, regelmäßige Fährverbindung besteht seit dem 12. Juni 1771, wobei das Fährrecht vorerst nur den Wehlenern vorbehalten war, später jedoch Wehlen und Pötzscha zu gleichen Teilen zugesprochen wurde (Historisches aus und von Pötzscha).

Heute wird diese wie auch die anderen Elbfähren vom Verkehrsverbund Oberelbe betrieben. Als Inhaber einer Monatskarte im Abo darf der mensch auch die Wehlener Fähre gebührenfrei nutzen und fuhr also heute hin und her und her und hin, um bei mattem Licht den Auslöser zu betätigen und euch somit einen kleinen Eindruck vom Geschehen zu vermitteln.

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