Tag Archives: Wandern

Von Zinnwald zum Mueckentürmchen

Querfeldein ...

Ich möchte unsere gestrige Runde hier nicht unter den Tisch fallen lassen … Für den sonntäglichen Ausflug überschritten wir die Landesgrenze und sind von Zinnwald den alten Bierweg zum besagten Mückentürmchen gelaufen. Dort kurz gerastet und wieder retour … Dafür wählten wir allerdings einen anderen Weg und liefen etwas versetzt – am Forsthaus Siebengiebel vorbei – um letztlich am oberen Ende von Cinovec wieder heraus zu kommen. Die reine Laufzeit betrug bei den knapp 19 Kilometern beinahe exakte vier Stunden.

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Eine Woche im Karwendel: die Bilder

Ich habe bei dieser Runde bewusst auf das schwere Equipment verzichtet (bei den Temperaturen zählt jedes Kilo, dass es über die Berge zu tragen gilt) – somit hatten wir nur die kleine Kompakte dabei – eine Canon Ixus 100.

Damit haben wir natürlich nicht die Qualität einer DSLR – aber immerhin vier Kilo weniger an Gepäck. Und ich hoffe, dass die Bilder trotzdem einen guten Eindruck der beeindruckenden Landschaft vermitteln …

Aber schaut selbst …

zwei Wanderschuhe
Gasthof "Zur Post"

Gasthof “Zur Post” in Hinterriß

Baum und mensch
Murmeltier

ein Murmeltier in freier Wildbahn

Karwendelhaus

am Karwendelhaus (1771m)

Karwendelhaus
Alpendohle
on the way
on the way
on the way
Bergwiese

Wie zu sehen waren wir nicht nur in karger Felslandschaft unterwegs, sondern blieben meist unterhalb der 2000 Meter.

Somit war das Terrain abwechslungsreich – steiler Fels und staubiges Karr neben liebreizender Alm und in aller Pracht erblühten Bergwiesen. Dazu das ständige Bimmeln der Kuhglocken – eine wunderschöne, kleine, heile Welt.

Falkenhütte
Falkenhütte
Falkenhütte
Falkenhütte
Falkenhütte

… die Falkenhütte (1846m)

Sunrise
Mahnkopf

Gipfelkreuz am Mahnkopf (2098m)

on the way
on the way
Wasser tut not
Lamsenjochhütte

Blick auf die Lamsenjochhütte (1953m)

Großer Ahornboden
Großer Ahornboden

Der Große Ahornboden ist – gemeinsam mit dem Kleinen Ahornboden – besonders eindrucksvoll. Bis zu 600 Jahre alte, knorrige Baumgreise finden sich hier – neben weiteren Bäumen jedweden Alters. Bei den Rodungen der letzten Jahrhunderte ließen die Almbauern ausschließlich den Ahorn stehen, da sie das feste Holz überaus schätzten …

Engalm

Ein Blick zurück auf das Almdorf im Engtal …

Plumsjochhütte

Die Plumsjochhütte (1630m) wird nicht vom DAV, sondern privat betrieben, und ist zweifellos die urigste Hütte der Gegend.

on the way
on the way
on the way

Für alle, die sie noch nicht gelesen haben – die genaue Tourenbeschreibung findet sich hier.

Eine Woche im Karwendel: die Tour

Wir sind zurück von der alljährlichen Alpenwanderung …

Es folgt ein kleiner Rückblick – für die Statistik und als Notiz für mich und interessierte Leserinnen und Leser, die das Gebiet bereits kennen oder einmal kennenlernen möchten.

Kommen wir also gleich zur Sache …

Erster Anlaufpunkt war der kleine Ort Hinterriß (zu finden im Rißtal im Karwendelgebirge), der Gasthof “Zur Post” bot uns Quartier für zwei Nächte.

Die erste Runde – quasi zum Aufwärmen – führte uns am folgenden Tag um den “Rauhen Kopf” herum: über das Tortal, die Torscharte und die Rohntalalm zurück nach Hinterriß.

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Von Uttewalde zur Bastei und retour

Unsere alljährliche Alpenwanderung rückt langsam näher und wir versuchen in Schwung zu kommen, so gut das eben geht.

Aufgrund der Wärme wurde die nachmittagliche, kleine Runde heute in den schattigen Wald verlegt: von Uttewalde stiegen wir in den Uttewalder Grund hinab und liefen via Höllengrund und Steinernen Tisch zur Bastei. Nach einem kurzen Halt (das obligatorische Foto) ging es dann weiter nach Rathewalde, kurz vor dem Ort verließen wir jedoch den Weg und liefen links am Waldrand zurück Richtung Uttewalder Grund (über die Basteistrasse und am Gr. Sandberg vorbei), stiegen hinab in den angenehm kühlen Grund und alsbald auf der anderen Seite wieder hinauf zum Ausgangsort.

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Auf einsamen Feldwegen zu Böhmens Berg

Eigentlich ist Böhmens Berg nur eine runde Anhöhe mit einem kleinen Baum darauf, an dem – zum Zwecke der Aussicht – eine Kanzel steht. Seine Lage als höchster Punkt (370m) inmitten der weiten Felder spricht jedoch für einen Besuch – zumal der Weg durch die Felder einer der schönsten ist, die ich in letzter Zeit gegangen bin.

So gesehen war also die gestrige, nicht allzu ausgedehnte Runde eine reine Genusswanderung. Vielleicht vermitteln die Bilder dem geneigten Betrachter einen kleinen Eindruck von der Weite und Lichte der Landschaft …

Böhmens Berg
Querfeldein
Querfeldein
Querfeldein
Querfeldein
Querfeldein
Querfeldein
Schwalbenschwanz
Kornblume

Für’s Protokoll: gestartet bin ich in Rathewalde (zwischen Lohmen und Hohnstein). Alsdann lief der mensch über den Hohburkersdorfer Rundblick (absolute Empfehlung) nach Hohburkersdorf. Von dort immer mitten durch die Felder bis zu Böhmens Berg, den man eigentlich kaum verfehlen kann.

Zurück die gleiche Strecke und dabei die erwähnten Siedlungen etwas eingehender betrachtet – etwa 2,5 Stunden hat es gebraucht – alles in allem und mit Ruhe und Gelassenheit.

Bielatal und Grenzplatte

Der heutige Abstecher in das Bielatal bot gute Gelegenheit, sich den Frust von der Seele zu laufen.

Vom Parkplatz bei der Ottomühle ging es Richtung Grenze, aber nicht gerade zu, sondern mit einem Umweg entlang der Felswände. Eisloch und Schwedenloch (zwei kleine Höhlen) wurden passiert, ebenso die “Verlassene Wand” – mit den vielen Aufstiegen ein wahres Klettereldorado. Tatsächlich säumen mitunter bizarre Klettergipfel den Weg …

Dann wieder hinunter und weiter auf dem Hauptweg. Kurz vor der Grenze den Bach überqueren, um hernach in Serpentinen die Aussicht auf der Grenzplatte zu “erklimmen”. Dort oben angelangt (523m) den Blick auf den Hohen Schneeberg und Ostrov genießen. Continue reading »

Zwischen Schweizer- und Ottomühle

Der Pfingstmontag sah einen Ausflug in das Bielatal vor, genauer gesagt eine Runde oberhalb desselben – immer entlang der Aussichten an den zahlreichen, eigenwilligen Felsnadeln- und Türmen. Aufgrund des lang anhaltenden Dauerregens habe ich die Tour jedoch nach knappen anderthalb Stunden an der Bennohöhle abgebrochen, Teil zwei mit dem Großvaterstuhl, den Herkulessäulen und Kanzelsteinaussicht ist also vorerst aufgeschoben.

Bielatal-Runde
Bielatal-Runde

Soviel sei jedoch gesagt: es ist ein angenehm kurzweiliger Weg. Losgegangen ist der mensch an der Schweizermühle – gleich hinauf zum Nachbar, welcher einen guten Blick auf das Tal bietet.

Bielatal-Runde

Dann auf der Hochfläche immer durch den Wald Richtung Ottomühle – mit einem Abstecher zum Sachsenstein, einem dieser einzeln stehenden Felsen mit einer lohnenden Aussicht von der Kuppe. Um diese zu genießen gilt es drei sehr steile, wirklich enge Leitern zu erklimmen – ein kleines Abenteuer also, welches bei den Kids erfahrungsgemäß immer gut ankommt (so der mensch die Quengelheinis im Gepäck hat) …

Ein Bild muss ich schuldig bleiben – der Felsen steht nicht eben sehr vorteilhaft mitten im Wald. Zudem musste ich an der Leiter – man höre und staune – anstehen, was dem allgemeinen Pfingstbegängnis geschuldet war. Nun ja …

Bielatal-Runde

Im Bild zu sehen: die alte Ottomühle. Im Bild nicht zu sehen: die benachbarte Wirtschaft – der hausgemachte Kesselgulasch mit einem guten Böhmischen dazu sei hiermit auf's Wärmste empfohlen.

Bielatal-Runde
Bielatal-Runde

Die Bennohöhle liegt nur knappe zehn Minuten von der eben erwähnten Einkehr. Für die umfassende Erkundung empfiehlt sich eine Taschenlampe, zumal es ein Stück hinunter geht …

Bielatal-Runde

Ein letztes Regenbild. Strömender Regen, endlos und deprimierend (ihr seht das Wasser am oberen Bildrand – quasi als Beweis).

Waldwanderung bei Cunnersdorf

Frühling

Heute stand eine ausgedehnte Waldwanderung auf dem Programm. Es galt, das südlich von Cunnersdorf gelegene Waldgebiet mit dem Katzstein, dem Rotstein und dem Spitzen Stein zu erkunden. Allesamt kleinere Felsengruppen, die sich tief im Wald verstecken – von der Kuppe jedoch eine gute Aussicht bieten.
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Waitzdorf und die Ochelwände

Blick auf die Sächsische Schweiz

Kein Termin heute, dafür Schäfchenwolken mit Himmelblau und Vogelgezwitscher reichlich dazu. Also hinein in die schnellen Schuhe, Rucksack schultern und ab in den Wald – Mutter Natur rief und der mensch folgte nur allzu gern.
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Zum Großen Zschirnstein

am Großen Zschirnstein

Der Große Zschirnstein ist mit 561,7 m der höchste Punkt der Sächsischen Schweiz. Zum heutigen Sonntag haben wir ihn einmal mehr “erklommen” – alle fünf Jahre darf sich das Ziel durchaus wiederholen (zumal die “Kleingießhübler Zschirnstein-Runde” heute anders herum gegangen wurde).

into the wood

Während des Aufstiegs von Kleingießhübel (über Wiesenweg und Kastanienallee) empfiehlt sich ein kurzes Verharren an zwei steinernen Zeugen der Vergangenheit.

Wegweiser
Wegweiser

Dies meint zum Einen die Wegsäule von 1840 (an der Einmündung des Alten Marktweges) und zum Anderen “Schächers Kreuz” – nur fünf weitere Gehminuten entfernt.

Schächers Kreuz

Dieser Stein steht vermutlich für einen erschlagenen (oder gerichteten?) Wegelagerer und soll zudem die Erinnerung an den Sohn des Schönaer Försters wachhalten, der hier im Jahre 1549 von einem böhmischen Wilddieb erschossen wurde.

letzter Schnee

Beim weiteren Aufstieg durch den Wald fanden sich tatsächlich noch einige Reste von Schnee und Eis.

am Großen Zschirnstein
am Großen Zschirnstein
am Großen Zschirnstein

Auf dem Plateau waren letztlich nur wenige Menschen am Rasten – der eisige Wind mahnte zur Eile. Was ich bis dato nicht wußte: auf dem Großen Zschirnstein finden sich nur sehr wenige alte Bäume. Grund hierfür ist ein verheerender Waldbrand, der im Mai 1945 (beim Abzug des auf dem Gipfel stationierten Beobachtungspostens der Wehrmacht) ausbrach.

(Ich empfehle hierzu einmal mehr die Lektüre vom Rölke Wander- und Naturführer “Sächsische Schweiz” …)

Umgebindehaus

Beim Abstieg wählten wir den direkten Weg nach Kleingießhübel über den Hirschgrundweg. Das abgelegene Dorf – mit einigen sehenswerten Höfen und Umgebindehäusern – taugt durchaus für einen kurzweiligen Spaziergang.

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