
Am vergangenen Samstag waren wir noch einmal an der Schmorsdorfer Linde – eine kleine, sehr angenehme Rundwanderung – gemeinsam mit den Pirn’schen Lindenfreunden. Vor Ort fiel mir dann auf, dass ich im vorhergehenden, das Thema benennenden Eintrag, ein kleines, aber schönes Detail vergessen habe zu erwähnen: das Gesicht im Lindenbaum.
Meinte ich in dem Gebilde ganz klar einen stattlichen Wildschweinschädel – respektive einen Keilerkopf – zu erkennen, vermuteten andere ein Lamm oder auch einen Hund(?). Der Phantasie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt … Eine schöne Geschichte (nachzulesen im kleinen Museum nahebei) gibt es dazu auch – sie sei hier erwähnt:
… ein horizontaler Ast, der nach Süden zeigte, hatte eine große ausgehöhlte Stelle, in der sich nach kräftigen Regenschauern das Wasser sammelte. Die Kinder kletterten hinauf und erfrischten sich in ihrer Linden-Badewanne. Während eines schrecklichen Gewittersturms am 24. Juli 1957 brach dieser Ast ab und am Stumpf erschien das markante Baumgesicht, das wir noch heute sehen können.
PS: ich bleibe auch nach eingehender Betrachtung dabei: es ist ein Keilerkopf, den der Baum uns hier zeigt – definitiv.





















