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Am vergangenen Samstag waren wir noch einmal an der Schmorsdorfer Linde – eine kleine, sehr angenehme Rundwanderung – gemeinsam mit den Pirn’schen Lindenfreunden. Vor Ort fiel mir dann auf, dass ich im vorhergehenden, das Thema benennenden Eintrag, ein kleines, aber schönes Detail vergessen habe zu erwähnen: das Gesicht im Lindenbaum.

Meinte ich in dem Gebilde ganz klar einen stattlichen Wildschweinschädel – respektive einen Keilerkopf – zu erkennen, vermuteten andere ein Lamm oder auch einen Hund(?). Der Phantasie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt … Eine schöne Geschichte (nachzulesen im kleinen Museum nahebei) gibt es dazu auch – sie sei hier erwähnt:

… ein horizontaler Ast, der nach Süden zeigte, hatte eine große ausgehöhlte Stelle, in der sich nach kräftigen Regenschauern das Wasser sammelte. Die Kinder kletterten hinauf und erfrischten sich in ihrer Linden-Badewanne. Während eines schrecklichen Gewittersturms am 24. Juli 1957 brach dieser Ast ab und am Stumpf erschien das markante Baumgesicht, das wir noch heute sehen können.

PS: ich bleibe auch nach eingehender Betrachtung dabei: es ist ein Keilerkopf, den der Baum uns hier zeigt – definitiv.

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Ich bin die gestrige Runde in den Affensteinen schon vor einem Monat angegangen, musste aber auf Grund der vereisten Wege abbrechen. Gestern nun ging alles gut, die Bedingungen hätten besser gar nicht sein können.

Gestartet sind wir wieder im Nassen Grund im Kirnitschtal. Von dort ging es dann via Eulentilke und Wilde Hölle zur Oberen Affensteinpromenade hinauf. Diese ist als Bergpfad ausgewiesen und bietet auf dem Weg zum Frienstein alles, was das Herz begehrt: urige Felslandschaft, beste Ausblicke und gute Kraxeleinlagen für die Kinder.

Neben dem Weg an sich war die Idagrotte am Frienstein unser eigentliches Ziel. Das Plateau vor der an diesem Sonntag gut besuchten Höhle bietet schöne Rastplätze mit besten Blicken auf die umliegende Felslandschaft. An den Wänden lassen sich bei genauem Hinsehen noch Spuren des mittelalterlichen Wohnraumes erkennen – der Fels wurde dazumal als Burgwarte genutzt.

Vom Frienstein liefen wir anschließend hinauf zum Reitsteig (Wenzelwandaussicht) und stiegen über den felsigen Zurückesteig hinab zur Lehne, um über den Nassen Grund zum Ausgangsort im Kirnitschtal zurückzukehren.

In den Affensteinen

In den Affensteinen

In den Affensteinen

In den Affensteinen

An der Idagrotte

An der Idagrotte

An der Idagrotte

An der Idagrotte

Mädchen in der Idagrotte

Alles in allem eine wunderschöne Genuss-Wanderung, für die es (mit zwei Kindern und zahlreichen Pausen) gute fünfeinhalb Stunden benötigte.

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Wir sind heute mit dem Rad zur Schmorsdorfer Linde gefahren, wollten den gewaltigen Baum einmal ohne Laub in seiner ganzen Größe bewundern.

Noch einmal zur Erinnerung (die Linde wurde hier schon einmal von mir erwähnt): das geschätzte Alter beträgt 350-440 Jahre, am Boden hat sie einen Stammumfang von sagenhaften 15 Metern. Der Baum ist im Inneren hohl – bis zu 15 Personen sollen angeblich darin Platz finden …

Gleich neben der Linde ist das Clara Schumann-Museum gelegen, eines der kleinsten Museen in Deutschland überhaupt. Ein Besuch dieses malerischen Fleckens – unweit von Dresden und Pirna – lohnt also durchaus.

Schmorsdorfer Linde

Feldweg

An der Schmorsdorfer Linde

Für eine kleine Rundwanderung (max. 1,5 Std, ca. 5-6 Kilometer) sei dieser Weg empfohlen: mit dem Kraftfahrzeug das Müglitztal hinauf und den Abzweig nach Maxen nehmen. Kurz vor dem Ort – am Kalkofen – linker Hand parken und den gegenüberliegenden Feldweg hinauf gehen. Es braucht nicht einmal einen Kilometer bis zum Lindenbaum. Nach eingehender Betrachtung desselben bietet es sich an, die Dorfstraße entlang bis zum Aussichtspunkt bei den drei Friedenslinden zu beschreiten. Wir laufen weiter die Straße entlang und biegen nach etwa 100 Metern links in den Feldweg ein, der uns direkt zum Kunsthof Maxen führt. Von dort sind es dann nur wenige hundert Meter die Straße hinunter zum Parkplatz …

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Blick vom Großvaterstuhl

Unser sonntäglicher Ausflug in die Natur führte zu den eigenwillig geformten Felstürmen des Bielatals. Ich bin den Weg im vergangenen Jahr schon einmal gegangen – habe allerdings die Wanderung auf halber Strecke wegen der dazumal widrigen Witterung abgebrochen. Gestern waren die Bedingungen vergleichsweise optimal – nur am Sonnenschein mangelte es – über dem Bielatal hing leider eine dichte Wolkendecke.

- Blick zurück zur Ottomühle -

Den Personenkraftwagen stellten wir am Parkplatz an der Schweizermühle ab. Von dort ging es via Nachbar, Sachsenstein und Johanniswacht hinunter in das Tal zur Ottomühle. Nach kurzer Rast und einem Abstecher zur Bennohöhle liefen wir die andere Talseite hinauf zum Großvaterstuhl, der Kanzelsteinaussicht und weiter zum Schraubenkopf und den Herkulessäulen.

Im ganzen Gebiet finden sich zahlreiche Klettergipfel, an denen man den Bergsteigern beim Klettern zusehen kann.

Über die Felsengasse und die nachfolgende Bielablick-Aussicht (Sie wissen schon, die mit dem merkwürdigen Pavillon aka Kaiser-Wilhelm-Feste) gelangten wir dann schließlich zum Ausgangsort zurück.

Im Ganzen hat es gute dreieinhalb Stunden – bei gemütlichem Tempo – für den Weg benötigt.

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querfeldein

Auch eine meiner Lieblingsrunden, die jedes Jahr gegangen werden muss: mit dem Rad am Fluss hinauf bis Wehlen, dann per Pedes hinauf zur Wilke-Aussicht und weiter nach Dorf Wehlen, selbiges erkunden, die alte Steinbruchstraße entlang zum immer wieder eindrucksvollen Wehlener Steinbruch und dann über den Steinbruchpfad zurück in das Elbtal.

Blick von der Wilke-Aussicht

- Blick von der Wilke-Aussicht -

Wehlener Steinbruch

– Wehlener Steinbruch –

querfeldein

Bei ordentlicher Sicht (ich hatte die nicht, daher auch die antike Bearbeitung) bieten sich von den Höhen gute Ausblicke auf die Umgebung – zudem werden die Wege relativ wenig begangen. Beste Vorraussetzungen also für einen stimmungsvollen Alleingang …

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