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Kohlberg

Wir schauen auf die Südseite des Kohlbergs zu Pirna, welche dem Licht zugewandt und somit die freundlichere Seite ist. Nur eine kleine Weidefläche findet sich dort, ansonsten bleibt der Hang sich selbst überlassen und bildet somit ein angenehm zu durchschreitendes Biotop. Einmal im Quartal – im Laufe der Jahreszeiten – gönnt sich der mensch das dann auch. Der Gipfel ist von dichtem Laubwald bedeckt, trotzdem gibt es guten Ausblick ‘gen Norden und Süden – wir blicken weit in das Land hinein.

Am Kohlberg

Am Kohlberg

Am Kohlberg

Am Kohlberg

Nichtsdestotrotz trifft der mensch kaum jemals Besucher an diesem Ort, der Berg findet, trotz seiner Lage so nah bei der Stadt, kaum Beachtung. Vor Jahren gab es einen winzigen Tiergarten nebst Lokal am nordwestlichen Hang und gelegentlich findet wohl auch heute noch ein Mountain-Bike-Rennen dort statt, das war’s dann aber schon und das ist auch gut so.

Nachtrag 15.10.09: der Tiergarten ist wie erwähnt verschwunden – das Lokal “Zur Tierschänke” jedoch existiert weiterhin.

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Altenberg – Kleiner Lugstein – Georgenfelder Hochmoor – Großer Lugstein – Kahleberg – Altenberg

Blick auf den Geisingberg

Mir war schon ein gutes Weilchen danach, dem Erzgebirgskamm einen neuerlichen Besuch abzustatten. Heute nun konnte dies endlich umgesetzt werden …

Die Höhepunkte dieser Runde bilden zum Einen das Georgenfelder Hochmoor (Eintritt 1,80€) und zum Anderen der Kahleberg mit seinen Geröllschuttfeldern, die so im Osterzgebirge nur für diesen einen Berg typisch sind. Dazu kamen prächtige Ausblicke vom mit 905 m höchsten Punkt des Sächsischen Osterzgebirges, dem besagten Kahleberg, und den Lugsteinen (897 m und 899 m). Gute vier Stunden ist der mensch durch die karge Landschaft gelaufen, die durch ihren niedrigen Baumbestand und durch die Unbilden von Wind und Wetter geprägt ist (zuzüglich der immer noch sichtbaren Folgen des Waldsterbens).

Im Hochmoor habe ich leider keine der seltenen Tier- und Pflanzenarten zu Gesicht bekommen, weder Kreuzotter noch Birkhuhn oder gar den Sonnentau – lediglich ein toter Maulwurf lag am Wegesrand. Zudem ist die Blütezeit der meisten Pflanzen bereits vorbei, nur die Heide steht in voller Blüte. Schön war es trotzdem …

Blick vom Kahleberg

Blick vom Kahleberg auf Galgenteiche, Altenberg und Geisingberg

Aussicht am Kahleberg

Aussicht am Kahleberg

Im Georgenfelder Hochmoor

Im Georgenfelder Hochmoor

Kleiner Lugstein

Blick auf den Kleinen Lugstein

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Heuballen

Schafe

Blümchen ...

Entgegen den Vorangegangenen bot der heutige Sonnentag keine Zeit für eine größere Wanderung – zu vieles harrte der Erledigung, zu wenig Zeit läßt die Woche. Nur ein kurzes Stündchen Auszeit war uns gewährt, also genossen wir dieses fernab der Bewohner und großen und kleinen Siedlungen dieses Landstrichs und atmeten durch – auf dem Lande, so zwischen Fischbach und Rennersdorf irgendwo.

Landschaftlich schön gelegen – Ackerbau und Viehzucht wird dort noch gross geschrieben – wir notieren dies auf der ToDoList und werden einmal mit dem Rad wiederkommen und etwas mehr Zeit im Gepäck.

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Lohsdorf – Schwarzbachtal – Goßdorfer Raubschloß – Hankehübel – Goßdorf – Gickelsberg – Lohsdorf

Die heutige Wanderung führte uns an den Nordrand der Sächsischen Schweiz.

querfeldein

Von Lohsdorf liefen wir durch das Schwarzbachtal – immer entlang der ehemaligen Schmalspurbahn und gar auch durch zwei alte Tunnel der Selbigen, den Maulberg- und den Schwarzbergtunnel. Hernach wurde an der Ruine des Großdorfer Raubschlosses (1861 künstlich aus den Resten des alten Mauerwerks der Burg errichtet ) gerastet um alsdann via Hankehübel (einer der schönsten Ausichtspunkte in der Sächsischen Schweiz) und Goßdorf/ Gickelsberg die Runde zu vollenden. (Auf dem Letzterem haben wir einen Trauermantel gesehen, aber nicht vor die Linse bekommen und ich bin von einer Wespe gestochen worden, woraufhin ich dem bösartigen, stachelbewehrten Volk endgültig den Krieg erklärt habe … )

Eberesche

Hankehübel

querfeldein

querfeldein

querfeldein

Alles in Allem eine schöne Runde – angenehm kühler Buchenwald und weitläufige Bergwiesen im steten Wechsel – und damit bestens geeignet für solch heiße Tage.

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querfeldein ...

Anbei ein kleiner Rückblick auf unsere gestrige Wanderung …

Sebnitz – Buchberg – Kaiserberg – Grenzübergang – Tanzplan – Thomasdorf – Waldhaus – Hohe Straße – Hube – Sebnitz

Ich habe mir sagen lassen (der mensch war bis dato noch nicht auf dem Tanzplan), daß es dort im Winter, bei tief verschneitem Wald, noch interessanter sein soll. Mag sein – am gestrigen Sonntag war es jedenfalls auch ganz nett, der kleine Aufstieg lohnt durchaus und die Runde (siehe oben) ist äußerst kurzweilig. Vom Aussichtsturm hatten wir allerbeste Sicht bis weit hinein in die Sächsisch-Böhmische Schweiz und das Zittauer Gebirge.

Der Besuch in der Restauration entspricht dem böhmischen Standart, insofern kann man mit der Einkehr nichts falsch machen, darf aber auch keine Originalität jedweder Form erwarten … Und Obacht geben: die Plattform ist mittels Zufahrtsstraße auch für schnauzbärtige, Bermuda-Shorts tragende ADAC-Mitglieder erreichbar; die unvermittelte Gegenwart dieser Spezies war nach den einsamen Wegen im Wald schon etwas irritierend.

querfeldein ...

Die Vollendung unserer Runde über die Hohe Straße (einem alten Handelsweg zwischen Elbtal und der Oberlausitz) entschädigte jedoch für das kleine Ungemach: mit gutem Fernblick und allerliebsten Rastplätzen.

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