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“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos

“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos

Icod de Los Vinos, Teneriffa, Ende November 2011: wir staunten nicht schlecht, als wir während unseres Stadtbummels unverhofft auf dieses kleine Spektakel stießen …

“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos
“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos
“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos
“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos
“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos

Die Rasselbande von Zwergen hatte offensichtlich ihr außerordentliches Vergnügen daran, diese steile Gasse in der Altstadt hinabzurutschen – je nach Temperament und mit mehr oder weniger Wagemut.

“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos

Als Sitzgelegenheit dafür fanden die unterschiedlichsten Bretter Verwendung, zum Bremsen wurden die Hände benutzt – mit Handschuhen natürlich (Erwachsene greifen gerne zum ledernen Arbeitshandschuh). Am Ziel fungiert dann ein ordentlicher Reifenstapel als Bande, der die Bruchpiloten wohlwollend aufnimmt.

“Tabla”-Abfahrt in Icod de Los Vinos

Später erfuhren wir dann, dass hier in Icod de Los Vinos – jeweils im November zum “Dia de San Andrés” – das sogenannte “Tabla”-Rennen stattfindet. Eine Veranstaltung für Profis, die mit enormer Geschwindigkeit (alleine oder zu mehreren) auf ihren Brettern die Rennstrecke hinabsausen – sehr zur Freude der dann zahlreichen Zuschauer.

Dieser Brauch geht bis in das 16. Jahrhundert zurück, als die geschlagenen Bäume zur weiteren Verarbeitung in die Werkstätten transportiert wurden: man ließ sie einfach auf Brettern hinuntergleiten. Nebenher wird ein Fest gefeiert – mit gerösteten Kastanien, dem neuen Wein und viel Musik.

Teneriffas wildeste Schlucht: die Masca-Wanderung

Diese Wanderung ist wohl die berühmteste ihrer Art auf Teneriffa und wir kamen natürlich nicht umhin, sie ebenfalls zu gehen.

Dazu sind wir mit dem Bus nach Santiago del Tiede gefahren und dann die kurvige Bergstraße ins malerisch gelegene Masca hinüber gelaufen. Eigentlicher Start der Wanderung ist dann in der Ortsmitte. Über Stock und Stein geht es dann die Schlucht hinab zum Ufer des Meeres – gute drei Stunden waren wir dafür unterwegs. Dabei ist die Tour durch den Barranco alles andere als eintönig: zum Beginn zeigt sich das Tal überaus lieblich: Mandel- und Feigenbäume säumen den Weg, gelegentlich wächst Schilf am ruhigen Wasserlauf oder man passiert verlassene Terassenfelder. Dann ändert sich das Bild – die Wände der Schlucht verengen sich zunehmend und man läuft durch einen eindrucksvollen Felscanyon. Dabei wird oftmals der Flusslauf gequert, hin und wieder versperren riesige Felsbrocken den Weg und es gibt die eine oder andere, kleine Klettereinlage.

Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung
Masca-Wanderung

An der Playa de Masca angelangt hat man dann die Wahl: entweder den gleichen Weg hinauf nach Masca zu nehmen oder mit dem Boot die Rückfahrt in die Zivilisation anzutreten. Wir haben das Boot gewählt, die frische Brise und die rasante, gute 20 Minuten währende Fahrt – vorbei an bis zu 800m hohen Klippen – waren es definitiv wert.

Alles in allem eine wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderung. Einziges Manko: dies wissen alle, und die Tour wird reichlich beworben. Von daher ist man nur selten alleine, und je nach dem, wie viele Leute an dem Tag vor Ort unterwegs sind kann es an den Engpässen zu Wartezeiten kommen.

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Teneriffa: was mir gefiel

Ich beginne dann mal mit der Aufarbeitung – keine Angst, es wird nicht allzu ausschweifend … Kurz und knapp – was mir gefiel:

  • zuallererst natürlich das wunderbare, allerliebste Wetter: angenehme 25 Grad Celsius und gute 22 Grad Wassertemperatur. Einem täglichen Bad im Atlantik stand somit nichts im Wege…
  • die Landschaft: von schroffen Klippen und Felsen geprägte Küste, dazu die Berge mit dem Teide als höchstem Gipfel (3718m). Die Höhenlagen um den Teide bilden eine beinahe unglaublich schöne Vulkanlandschaft, die an Vielfalt und abenteuerlicher Gestaltung ihresgleichen sucht.
  • die Nachsaison. Ich nehme an, im Hochsommer wird es etwas anstrengend mit den vielen Besuchern. Wir waren zwar (beinahe) nirgends alleine auf der Insel, die Zahl der Touristen blieb jedoch insgesamt überschaubar. Viele Engländer, einige Russen und natürlich diverse Landsmänner- und Frauen prägten das Szenario.
  • Free WLAN. In vielen Cafés gehört das zum Service (die Netze sind allerdings grundsätzlich gesichert, man muss also das Passwort erfragen).
  • Speise und Trank: hier sollen die Gofio-Gemüsebrühe(!) und die Kanarischen Runzelkartoffeln mit Mojo-Sauce erwähnt sein. Liebstes Getränk war mir der oben im Bild zu sehende Kaffee-Mix Baraquito, welcher neben Espresso und süßer Sahne Liceur 43 beinhalten muss. Gewürzt wird mit einer Prise Zimt und ein klein wenig Limonenschale.
  • das gut ausgebaute Bus-Liniennetz. Die Busse fahren regelmäßig (wenn auch nicht minutengenau) und man kommt eigentlich zu allen Orten der Insel. Allerdings muss bei weiteren Strecken umgestiegen werden, was dann entsprechend Zeit braucht. Im Nahbereich ist der Bus jedoch eine sehr gute Alternative zum Auto.

Unser Aktivitätsschema war im Rückblick ein schönes Dreierlei: neben diversen Wanderungen haben wir uns auch “faule” Tage am Strand gegönnt. Dazu mieteten wir uns für einige Tage einen Wagen und besuchten die eine und die andere Stadt im Norden der Insel …

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Wir waren im Urlaub

Wir waren im Urlaub. 14 Tage Teneriffa. Sehr schön war das.

Weitere Worte und natürlich auch Bilder dazu folgen demnächst.

Melnik in Farbe

Ein weiterer Stadtbummel der vergangenen Woche, dieses Mal habe ich jedoch einen Farbfilm in die Pentax eingelegt. Gegenstand der Betrachtung ist Melnik (Mělník), gute 30 Kilometer nördlich von Prag zu finden und malerisch am Zusammenfluss von Moldau und Elbe gelegen.
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Stadtbummel in Leitmeritz

Leitmeritz (Litoměřice) ist mit seiner denkmalgeschützten Innenstadt sicher eine der schönsten Städte Böhmes. Es ist am rechten Elbufer gelegen (die Eger mündet direkt gegenüber in diese), und die zahlreichen Weinberge an den Hängen sprechen für das hier vorherrschende milde Klima. Continue reading »

Radtour nach Prag

Eine bemerkenswert-interessante Woche liegt hinter uns – Zeit für ein kurzes Resümee. Wir sind elbaufwärts gefahren – mit dem Fahrrad nach Prag. Über Bad Schandau, Děčín, Ústí nad Laben, Leitmeritz (Litoměřice) und Mělník immer am Ufer der Elbe entlang, dann weiter an der Moldau bis hinein nach Prag. Klärchen meinte es dieser Tage gut mit uns – wir sind tatsächlich trocken bis in die tschechische Hauptstadt gelangt. Erst am späten Mittwochnachmittag – bei der Quartiersuche – ereilte uns dort der endlose Regen … Continue reading »

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