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Teletweet

Twittern mit TeleTweet

TeleTweet ist ein Twitter-Client für das iPhone, der so ganz und gar anders ist. Die nostalgische Oberfläche – in Summe mit der ungewohnten Funktionsweise – lässt das Herz eines jeden Steampunk-Freundes höher schlagen …

Das Besondere daran: Tweets werden nicht über die gewohnte Tastatur eingegeben, sondern via Morsealphabet (Wikipedia) gefunkt. Eigentlich ist das doch ein brandaktuelles Gimmick – wir erinnern uns an den Untergang der “Titanic” vor exakt 100 Jahren: wer das Morsealphabet beherscht ist – im Falle eines Falles – klar im Vorteil. TeleTweet hilft euch dabei, dieses spielend zu erlernen.

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tweetme

Twittern mit Quick Tweet

Quick Tweet ist ein neuer Twitter-Client für den Desktop, der an Minimalismus – gepaart mit zeitloser Eleganz – kaum noch zu toppen sein dürfte.

Wie im Screenshot zu sehen wird sich auf das Wesentliche beschränkt: mit einem Klick auf den Avatar öffnet sich das Eingabefeld für die maximal 140 Zeichen (zuvor wird natürlich der jeweilige Twitter-Account über die Twitter API verifiziert – schon klar). Wer mag, kann die App noch “always on top” setzen oder auch nicht.

Das war es dann auch schon – mehr geht nicht – muss ja aber auch nicht (immer).

Verweis: Quick Tweet im AppStore. (via)

tweetbot

Tweetbot 2.0 für das iPad

Mit der v2.0 für das iPhone kam gestern auch Tweetbot für das iPad heraus.

Endlich muss man sagen – denn damit ist der aktuell schönste und komfortabelste Twitter-Client für iOS nun “auf der Couch” gelandet. Leider nicht als Universal-App, der interessierte User muss also noch einmal 2,39 Euro berappen. Die Ausgabe lohnt allerdings.

Das Interface ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet – pfiffige Sounds und Animationen, dazu intelligente Gesten – Tweetbot ist für mich ein wunderschönes Gesamtkunstwerk, das Maßstäbe in der App-Entwicklung setzt. Als besonderes Gimmick sei hier beispielsweise der Nachtmodus erwähnt: der mensch definiert damit seine Ruhezeit, in der er von sämtlichen Push-Benachrichtigungen verschont wird (ich nutze die Weck-Funktion von iPhone oder iPad).

Auch schön: die lobenswerte Implementierung von Instapaper – ohne diesen Service komme ich momentan kaum noch hinterher … Was mir jetzt einzig noch fehlt ist: Tweetbot for Mac.

Live auf Twitter: der Zweite Weltkrieg

Täglich auf den Tag genau (mit 72 Jahren Verspätung) twittert ein britischer Geschichtsabsolvent (@RealTimeWWII) die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs.

Eine geniale Idee – wie ich finde. Leider ist mir nicht bekannt, welche Quellen der gute Mann dazu bemüht – das würde mich dann schon interessieren.

Facebook, Twitter & Co

Eine Nachricht, die beruhigend auf mich wirkt: die Nutzer der sozialen Netzwerke sind im Schnitt älter als bislang vermutet.

Das “t3n”-Webmagazin hat dazu kürzlich diese schöne Infografik der Community 102 aufgegriffen, die das dem Alter entsprechende Nutzerverhalten in den bekannten Online-Communities analysiert.

Danach hat meine Altersgruppe über alle Netzwerke hinweg noch einen Anteil von 19% – zum Vergleich: die Gruppe der 18 bis 24jährigen wird hier mit lediglich 9% aufgeführt. Das Durchschittsalter der Twitter-User beträgt 39 Jahre, Fatzebuch-Menschen sind im Schnitt 38 Jahre alt. Die größte Gruppe der Twitter-Nutzer stellen mit 30% die 26 bis 34jährigen, und Fatzebuch-Teens schreiben dreimal soviele Status-Meldungen wie die 40 bis 50jährigen.

Und so weiter und so fort – eine interessante Statistik, die anzuschauen lohnt.

Twitter als neue Kommunikationsform

15 Minuten lang diskutieren die Hauptstadtjournalisten mit dem stellvertretenden Regierungssprecher über Twitter als Medium der Regierungskommunikation.

Zur Erläuterung: die bemerkenswerte Diskussion beruht auf dieser Kurzmitteilung des Regierungssprechers Steffen Seibert, in welcher er über eine bevorstehende US-Reise der Kanzlerin informiert. Die Berliner Journalisten fühlen sich übergangen und sind sichtlich düpiert.

Applaus für Herrn Dr. Steegmans, für seine Geduld und die Nachsicht.

Twitter wie eine Zeitung lesen

Paper.li ist ein neuer Dienst, der es ermöglicht, sich eine eigene “Twitter-Zeitung” zusammenzustellen. Soll heißen: es wird eine optisch durchaus ansprechende Übersicht aus den in den letzten 24 Stunden bei Twitter geposteten Links erstellt und zwar zu genau den Themen, welche die User_innen interessieren.

Erste Versuche liefern durchaus zufrieden stellende Resultate (was die Funktionalität und nicht die Menge der Treffer meint). Optimale Ergebnisse lassen sich gewiss über die Eingabe der Hashtags erzielen, wobei sich eine neue Zeitung auch kurzerhand via Liste oder Nutzernamen erstellen läßt. Eine einmal erstellte Ausgabe wird alle 24 Stunden aktualisiert und läßt sich via RSS abonnieren – eine geniale, überaus lobenswerte Idee im Ganzen!

Notiz an mich: mehr Hashtags verwenden!

„Rauben Sie mich bitte aus“

Wer dazu neigt, via Twitter, Facebook oder andere standortbezogene Dienste seinen aktuellen Aufenthaltsort preiszugeben, verkündet damit natürlich auch, dass er momentan gewiss nicht @home am Bügelbrett steht und seiner eigentlichen Bestimmung frönt. Dies freut den Langfinger, so er sich denn das Weltnetz zu Diensten macht – denn von der schnellen Sorte ist er sowieso. Schon steht der böse Bube vor deiner Tür und verschafft sich ungebetenen Einlass …

Das Portal PLEASE ROB ME greift eben diesen Gedanken auf und zeigt anschaulich, wie die öffentliche Vernetzung mit einer bemerkenswerten Naivität gepaart einher geht … Eine gute Idee.

(via ganz viele)

FutureTweets

Beiträge können zu einer festgelegten Zeit veröffentlicht werden – wir können also unsere Tweets planen. Das Twittern wiederkehrender Nachrichten ist ebenso machbar, was etwa bei Geburtstagsgrüßen und anderen regelmäßigen Verwünschungen durchaus angebracht ist.

Inwieweit dieses Feature nun Sinn macht muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Es ist aber schön, dass es prinzipiell geht.

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