Tag Archives: Software

Auswahl und Kopieren von Text in Quick Look aktivieren

Quick Look bietet von Haus aus die schnelle Betrachtung jedweder Dokumente, jedoch nicht die Option, Text auszuwählen und auch zu kopieren. Diese überaus hilfreiche Funktion lässt sich jedoch schnell aktivieren …

Dazu einfach den folgenden Code im Terminal eingeben und bestätigen:

defaults write com.apple.finder QLEnableTextSelection -bool TRUE; killall Finder

Danke an Leo, der via Macworld zu diesem nützlichen Tipp kam und uns damit beglückte.

pixelmator

PIXELMATOR 2.0 Chameleon

PIXELMATOR 2.0 Chameleon ist in der letzten Woche erschienen und einstweilen (aber nicht lange) für 23,99 Euro im AppStore zu haben. Die Meinungen zur neuen Version sind zwiespältig, wie auch die Kommentare im Store zeigen.

Daher habe ich vorerst die 30 Tage-Demo geladen, spiele ein wenig damit herum und überlege, ob jetzt nicht besser in PS Elements investiert werden sollte …?

machinarium

Machinarium für iPad 2

Machinarium, mein liebstes (und einziges) Game auf dem Mac, ist seit gestern auch für das iPad zu haben. Das Spiel ist ein sogenanntes Point-and-Click-Adventure, das vor allem mit seiner einzigartigen Grafik besticht. Neben den großartigen Landschaften begeistern die skurrilen Figuren – alles miteinander in einer wundervollen, von Melancholie geprägten Welt …

Auf einem fernen Maschinenplaneten findet sich der kleine Roboter Josef in Einzelteilen auf einem Schrottplatz außerhalb von Machinarium City wieder. Nachdem er seine fehlenden Teile gefunden und sich zusammengebaut hat, führt ihn seine Reise zurück in die Stadt. Auf der Suche nach der Antwort, was geschehen ist, kommt er den Vorbereitungen eines Bombenanschlags auf die Spur. Eine bösartige Roboterbruderschaft sorgt in der ganzen Stadt für Unheil und plant den Turm des Bürgermeisters in der Mitte der Stadt zu zerstören. Josef kann dies in der letzten Sekunde verhindern und findet gleichzeitig seine große Roboter-Liebe wieder. (Wikipedia)

Machinarium läuft nur auf dem iPad 2 und ist für 3,99 Euro im AppStore zu haben. Zu beachten ist, dass dort eine deutsche Version angeführt ist, die es so jedoch nicht gibt. Das Spiel ist allerdings zur Gänze und in den Bildern selbsterklärend …

App Compatibility Table

Wenn die Gerüchte stimmen, wird Apple morgen die neue Version seines Betriebssystems Mac OS X “Lion” via AppStore zum Download bereitstellen. Wer sich vor dem Kauf (23,99 €) und der Installation über mögliche Folgekosten informieren möchte, sollte daher anhand dieser App Compatibility Table seine Software und Tools auf die Kompatiblität mit dem “Löwen” prüfen.

Neben der grundsätzlichen wird dort auch die eingeschränkte Lauffähigkeit erwähnt, zudem wird die Verfügbarkeit über den AppStore gelistet. Das Ganze ist ein Wiki, eigene Erfahrungen können also eingebracht werden. (schöner Tipp via)

Instaport und FlickrEdit

Notiz an mich … aus Gründen.

PicasaWeb ist natürlich Teil des neuen Google+ Accounts geworden und bietet neuerdings unlimitierten Speicherplatz für Fotos, so diese eine Kantenlänge von 2048 Pixel nicht überschreiten. Der unbegrenzte Speicher gilt ebenso für Videos bis zu 15 Minuten Länge…

Ein Totschlagargument für den Wechsel? Denk ich an flickr in der Nacht … (die grauenvolle Fatzebuch-Fotoverwaltung lasse ich jetzt einmal außen vor). Die Emigration zu Picasa beschäftigt mittlerweile viele, ist ein Trending Topic im Netz, nicht nur in meinen schönen, neuen Kreisen.

Mit Blick darauf sei hiermit auf zwei brauchbare Tools verwiesen, mit deren Hilfe der Umzug des eigenen Fotoarchivs gut bewerkstelligt werden kann. FlickrEdit (den Vorgänger FlickrBackup habe ich bereits vor vier Jahren an dieser Stelle empfohlen – wir erinnern uns an die Zensur-Debatte) ermöglicht den problemlosen Download einzelner Sets oder Alben sowie aller Fotos überhaupt. (via)

Zudem sei hiermit auf Instaport verwiesen. Mit diesem Tool lassen sich alle in Instagram veröffentlichten Bilder sichern – eine gute Sache, denn wer trägt die vielen bunten Bildchen schon noch alle mit sich herum?

Also erst einmal Backups machen, und dann in Ruhe überlegen … Und ihr so?

Bilder in reinen Text umwandeln

Mit Photo2Text lassen sich Fotos und Grafiken in reinen Text umwandeln. Fragen nach dem Sinn und Zweck seien mit dem Hinweis beantwortet, dass es sich bei dem Ganzen nicht nur um eine ziemlich nerdige Spielerei, sondern auch um eine seit Jahren anerkannte Kunstrichtung handelt (siehe auch: ASCII-Art).

Mit dieser automatisierten Anwendung erhalten nun also auch wir weniger Begabten die Gelegenheit, diesbezüglich verblüffende Ergebnisse erzielen. (schöner Tipp via)

Verweis: Photo2Text (kostenlos im Mac App Store).

Apple Special Event

Ich schaue mir gerade die mit Spannung erwartete Keynote vom gestrigen Abend im Nachgang an und notiere anbei die verkündeten Neuerungen in aller Kürze (das macht man so als Fanboy).

  • Mac OS X Lion kommt im Juli und ist ausschließlich als Download über den App Store zu beziehen (Kostenpunkt 24 Euro).
  • iOS 5 wird im Herbst erscheinen und bringt viele neue Features: ein grundlegend überarbeitetes Push Notifications System, die Funktion “Newsstand” für die Verwaltung von Zeitschriften-Abos, eine ToDo-App und die systemweit integrierte Twitterfunktion seien hier stellvertreten genannt.
    Auch schön: die neue Fotos-App, die nun eine simple Bearbeitung und einen Kameraauslöser auf dem Lockscreen oder via Lautstärkeregler mitbringt.
  • Bleibt noch die Wolke – iCloud nennt sich Apples Cloud-Speicher und dieser verspricht richtig gut zu werden. Fotos, Musik, Dokumente, Apps und weitere Daten werden automatisch synchronisiert und in der Cloud abgelegt (5 Gigabyte Speicher sind kostenfrei). Zukünftig werden alle Apple-Systeme die Daten automatisch speichern und diese dann automatisch über die eigenen Systeme synchronisieren – die Dropbox hat damit abgespielt …

    Besondere Aufmerksamkeit verdient der Cloud-Musikdienst, der nicht nur die im iTunes Store erworbene Musik synct. Über iTunes Match können bis zu 25.000 Songs der eigenen Sammlung durch neue Versionen der Stücke in der Cloud ersetzt werden. Diese werden automatisch erkannt, und es spielt dabei keine Rolle, ob sie rechtmäßig oder illegal erworben wurden. Kostenpunkt für diesen Deal: 25 Dollar im Jahr.

    iCloud wird gemeinsam mit iOS 5 im Herbst erscheinen.

Fazit: alles wird besser, die Zukunft des Apple-Universums ist rosig. Viele zeitraubende, lästige Routinen werden automatisiert und der Spassfaktor steigt kontinuierlich – Applaus für die gute Show!

Geotagging im Nachhinein

Bevor der mensch vor kurzem die Pentax Optio WG 1 erstand hat er für einen kurzen Moment erwogen, das baugleiche Modell – die Pentax Optio WG-1 GPS mit ergänzender Geotagging Funktion (zum Speichern der Koordinaten des Aufnahmeorts) zu wählen. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, 60 weitere Taler schien mir diese zusätzliche Funktion dann doch nicht wert …

Heute nun habe ich eine kleine Anwendung gefunden, die diese Entscheidung rechtfertigt: mit dem GeoNamesTagger lassen sich nämlich die Koordinaten einer Fotografie wunderbar leicht zu den Metadaten hinzufügen. Die Sache macht Sinn, wenn Frau oder Mann – ebenso wie der Autor dieses kunterbunten Weblogs – nur gelegentlich über die besagten Koordinaten verfügen möchte.

Der GeoNamesTagger (Mac OS X only) ist Donationware – eine kleine Spende (bei stetem Gebrauch) ist also angebracht. (via)

iOS speichert GPS-Daten

Eine Nachricht, die gerade die Runde macht und mir so ganz und gar nicht gefällt …

Apple hat in seinem iOS-Betriebssystem ein bislang unbekanntes Protokoll zur Aufzeichnung sämtlicher Bewegungsdaten versteckt. Die Datei liegt unverschlüsselt auf dem iPhone/ iPad und auch auf dem zur Synchronisation via iTunes genutzten Rechner. Herausgefunden haben dies die beiden Entwickler Alasdair Allan und Pete Warden (Info).

Die Tracking-Daten können in jedem Land erhoben werden – von daher ist es ein Leichtes, das komplette Bewegungsprofil einer Person zu erstellen.

Der Ordnung halber muss dazu gesagt werden, dass Apple selbst diese Datei bis dato wohl nicht nutzt und auch nicht an andere Instutionen sendet. Nichtsdestotrotz ist allein schon das Vorhandensein und der relativ schnelle Zugriff auf die unverschlüsselte(!) Datei ein Fauxpas ohnegleichen.

Bemerkenswert: von den beiden oben schon erwähnten Datenexperten gibt es auch gleich ein kleines, komfortables Programm zum Auslesen der Datei: den iPhone Tracker. Probiert es aus – bei mir stimmt das so (auf den ersten Blick). (via)

Auf die Stellungnahme seitens Apple bin ich mehr als gespannt …

Nachtrag am 22.04.2011 – unbedingt lesen: Schlimmer als Apple: Android speichert Deine(!) Location auf Schritt und Tritt.

Nachtrag am 27.04.2011: Apple hat zu den Vorwürfen Stellung genommen. Kurzes Fazit: einTracking findet nicht statt, die Datei speichert die Positionen von Funkmasten und WLANs und dient lediglich der Verbesserung von Positionsbestimmungen für Anwendungen. In einem kommenden Software-Update werden die damit verbundenen Fehler behoben.

Verweis: Apple äußert sich zu Überwachungsvorwürfen: Alles nur ein Softwarefehler?

machinarium

Machinarium

Ein Roboter-Abenteuer mit einer außergewöhnlichen, exzellenten Grafik …

Der kleine Roboter Josef findet sich in Einzelteilen auf einem Schrottplatz außerhalb von Machinarium City wieder. Nach erfolgter Reparatur macht er sich auf den Weg in die Stadt, um zu erfahren, was geschehen ist. Dort kommt er zufällig der Vorbereitung eines Bombenanschlags auf die Spur und muss sich einer bösartigen Roboterbruderschaft stellen, die für allerhand Ungemach sorgt und Arges im Sinne hat.

Josef wird natürlich das Schlimmste verhindern und findet letztlich seine große Liebe … Eine schöne, heile Roboterwelt ist das.

Der mensch ist wahrlich kein Zocker, muss aber Machinarium – ob der superb (von Hand) gezeichneten Hintergründe und der skurillen Charaktere willen – hier im Blog erwähnen. Neugierig geworden? Dann bitte hier entlang, die Demo laden, ausprobieren und staunen …

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