Zum Kleinen Bärenstein

Eine weitere stadtnahe Runde, die zu jeder Jahreszeit passt …

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Dazu stellen wir das Kraftfahrzeug ganz oben in Struppen ab, laufen dann den Panoramaweg Richtung Osten. Alsbald führt der befestigte, aber so gut wie gar nicht befahrene Weg nach links und dann schnurstracks nach Naundorf hinüber.

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Am Dorfrand angekommen (am LPG-Gebäude) schlagen wir einen rechten Haken und laufen einen schönen Feldweg entlang weiter Richtung Wald.

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Im Wald angekommen führt der Weg – vorbei an ein paar kleinen Kletterfelsen – linker Hand Richtung Kleiner Bärenstein (es gibt Wegweiser).

Auf dem Kleinen Bärenstein

Auf dessen leicht zu erlaufendem Gipfel (338 m) lässt sich im Sonnenschein gut rasten und die Aussicht auf die Tafelberge im Osten ist bemerkenswert …

Auf dem Kleinen Bärenstein

Weiter führt uns die Runde durch den Wald zum Wasserwerk Naundorf und dann direkt in das Dorf hinein.

In Naundorf

Hier bietet sich ein Dorfspaziergang an, die Siedlung ist hübsch gelegen und es finden sich – beinahe wie anno dazumal – allerhand tierische Bewohner.

In Naundorf

Schließlich führt unser Weg vom so benannten LPG-Gebäude in Naundorf wieder zurück nach Struppen – über freies Feld und mit schöner Sicht Richtung Königstein und Osterzgebirge.

In Naundorf

Inklusive einer 15 minütigen Pause auf dem Kleinen Bärenstein schlägt diese Runde mit gut neun Kilometern in zwei Stunden zu Buche …

Samstagnachmittag

Wir laufen hinunter zum Fluss und setzen über. Der Fährmann ist ein lustiger Mann, duzt alle Fahrgäste und hört gerne deutschen Schlager im Radio. Einmal mehr stelle ich kurz darauf fest: der Elbefluss in seiner Breite ist mitnichten gewaltig – denn viel zu schnell sind wir an der anderen Elbseite angelangt (was jetzt nicht das Gedudel meint, sondern heißen soll: es gibt nichts Schöneres als Schiff zu fahren) …

Blick auf Pirna

Geschwinden Schrittes geht es nun den Elbhang hinauf, oben angelangt können wir dann in aller Ruhe den Burglehnpfad entlang spazieren und den Blick über das Elbtal und die Altstadt schweifen lassen. Richtung Norden erstreckt sich die Ebene mit hier und da platzierten, größeren und kleineren, bewaldeten Hügelketten. Richtung Westen sehen wir den Borsberg, Wachwitz und den Dresdner Fernsehturm (kein Bild).

Am Burglehnpfad Unbenannt

Wir gehen vor bis zum Ehrenhain, danach durch die nahebei liegende Siedlung und verlassen die Straße, um über alte Feldwege Richtung Mockethal zu laufen.

Unbenannt Kuhherde Koppel

Am Wegesrand eine kleine Herde glücklicher Rinder – jedes mit eigenem Wasssertrog ausgestattet.

Galloway-Rind

Um einiges knuffiger und freundlicher sind jedoch die Galloways am Ortseingang …

Galloway-Rind

Vom “Grauen Storch” führt unser Weg nun die Straße hinauf zum Mockethaler Rundling. Hier lohnt es zu verweilen, handelt es sich doch um einen malerischen, alten Dorfkern, und echte Landwirtschaft gibt es hier auch noch.

Kalb 14029

Der Wanderweg passiert ein solches Gehöft – mit ordentlicher Viehwirtschaft und herzallerliebsten Kälbern in ihren Boxen.

Unbenannt Unbenannt Unbenannt

Inmitten weitläufiger Wiesen geht es nun wieder hinab ins Elbtal. Ein schmaler Pfad führt uns zum Wald und dann – entlang der Felswand und uriger Gärten – hinunter nach Oberposta.

Besenwirtschaft Elbe bei Pirna

Es ist nun nicht mehr weit – alsbald stehen wir am kleinen Sportboothafen und sind in höchstens drei Minuten wieder am Fähranleger, um mittels Schiff und Schlager zur Altstadt überzusetzen.

Im Fazit braucht es anderthalb bis zwei Stunden – ganz nach Lust und Laune – für diesen schönen, stadtnahen Spaziergang.

Ein Sonntagsspaziergang

Zwischen Pillnitz und Graupa lässt es sich sehr gut spazieren. Mann muss dafür nicht bis Pillnitz fahren – unterhalb des Weingutes Zimmerling kann man das Auto abstellen (der Feldweg an den Eichen) und läuft dann am Hang hinauf bis zur Straße.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Kurz darauf ist man schon am besagten Weingut angelangt – im Sommer könnte man es dabei belassen und in der Besenwirtschaft einkehren (nachzulesen in den STIPvisiten). Nun ist es jedoch November, die Wirtschaft ist verriegelt und verrammelt und also laufen wir weiter Richtung Graupa, nicht ohne einen Blick auf die Skulpturen von Malgorzata Chodakowska zu werfen – so weit sie denn zu sehen sind.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Hier hängen noch Trauben am Stock, die auf kaltes Wetter warten. Minus sieben Grad braucht es dem Vernehmen nach, um den Eiswein ernten zu können.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Via Reitpfad spazieren wir durch schöne Streuobstwiesen und entlang von Pferdekoppeln bis zum Ortsrand von Graupa. In der Ebene sind diverse Unpaarhufer unterwegs, wir sehen braune, weiße und schwarze Pferde – allesamt sehr symphatische und freundliche Wesen.

Zwischen Graupa und Pillnitz

In Graupa angekommen schlagen wir einen eleganten Haken hangaufwärts, wenden uns jedoch alsbald wieder Richtung Pillnitz. Auf angenehmen Pfad geht es nun – abermals durch die weitläufige, vornehmlich von Pferdefamilien bewohnte Ebene – zurück zum Weingut Zimmerling. Wir beschleunigen etwas, denn die dunklen Wolken verheißen nichts Gutes … Alles in allem ist dies eine gute Runde im Nahbereich, bestens geeignet für ein bis zweistündige Spaziergänge, passend in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter.

Klippenstein, Hüttertal und Walroda

Das Hüttertal ist ein kleines, bewaldetes Tal bei Radeberg. Um es zu erlaufen, beginnt man wie wir am Schloss Klippenstein in Radeberg, das mit seinen dicken Mauern durchaus zu beeindrucken weiß. Es beherbergt zudem ein Museum, welches umfassend zur Architektur- und Nutzungsgeschichte des Hauses sowie über die Stadtgeschichte Radebergs informiert – so man denn mag.

Schloss Klippenstein

Schloss Klippenstein

Fortan führt der Weg entlang der Großen Röder, wir passieren die ehemalige Schlossmühle, die Knochenstampe (heißt wirklich so – hier wurden dazumal Knochen zu Leim und Dünger zermahlen) und die Hüttertalbaude. Im zunächst waldreichen Tal stößt man immer wieder auf Hinweise, die an den schweren Wirbelsturm vom 24.05.2010 erinnern, welcher massive Schäden im gesamten Hüttertal verursachte. Nach nicht allzu langer Gehzeit öffnet sich das Tal, inmitten von Wiesen und Feldern erreichen wir den Ortsrand von Walroda.

Kirche Wallroda

Café Variado

Ein Gang in das Dorf ist durchaus anzuraten, die kleine Dorfkirche und das manchmal bewohnte Storchennest sind einen Blick wert. Unbedingt zu empfehlen ist dazu der Besuch der Landbäckerei – das Kuchenbuffett im Café Variado ist wirklich großartig.

Querfeldein

Querfeldein

Mit einem Bogen Richtung Felixturm (leider nicht begehbar, da Privatbesitz) sind wir anschließend wieder in das Hüttertal hinab und zum Ausgangsort – dem Schloss Klippenstein – zurück gelaufen. Eine nicht unbedingt spektakuläre, aber vor allem im offenen Gelände sehr schöne kleine Runde, die in zwei Stunden locker zu erlaufen ist.

Auf dem Rauenstein

Der mensch mag das zerklüftete Massiv, die ausgetretenen Stiegen und den Blick von dort oben – auf die Tafelberglandschaft und den Fluss mittendrin.

Der Blick zum Lilienstein

Der Blick zum Lilienstein

Der Rauenstein liegt praktisch vor meiner Haustür. Engagierte Radfahrer brauchen geschätzte 20 Minuten auf dem Elberadweg bis Wehlen/Pötzscha (von Pirna) und laufen dann den gemächlich ansteigenden Hang hinauf. Dort sind stets Leute unterwegs – von daher empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche.

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Das Massiv hat eine Höhe von 304 Metern, ist etwa 600 Meter lang und circa 200 Meter breit. Der Kammweg führt über ausgetretene Stufen und einige Leitern – womit dieser auch für Kinder und Pubertierlinge spannend sein sollte.

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Es gibt eine Bergwirtschaft, und es gibt “Rechenberger Pils” vom Fass.

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Der direkte Abstieg von der Wirtschaft hinunter und dann nach Rathen führt an der “Nonne” und anderen Kletterfelsen vorbei. Bei Bedarf empfiehlt es sich, die Runde über die Bärensteine bis hinüber nach Naundorf auszudehnen. Interessant ist das allemal, allerdings läuft man zumeist im finsteren Busch. Gestern lief ich über den Kamm zurück: das Rad stand am Westhang und die Zeit war ein wenig knapp bemessen …