Zum Kleinen Bärenstein

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Eine weitere stadtnahe Runde, die zu jeder Jahreszeit passt …

Dazu stellen wir das Kraftfahrzeug ganz oben in Struppen ab, laufen dann den Panoramaweg Richtung Osten. Alsbald führt der befestigte, aber so gut wie gar nicht befahrene Weg nach links und dann schnurstracks nach Naundorf hinüber.

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Samstagnachmittag

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Wir laufen hinunter zum Fluss und setzen über. Der Fährmann ist ein lustiger Mann, duzt alle Fahrgäste und hört gerne deutschen Schlager im Radio. Einmal mehr stelle ich kurz darauf fest: der Elbefluss in seiner Breite ist mitnichten gewaltig – denn viel zu schnell sind wir an der anderen Elbseite angelangt (was jetzt nicht das Gedudel meint, sondern heißen soll: es gibt nichts Schöneres als Schiff zu fahren) …

Blick auf Pirna

Geschwinden Schrittes geht es nun den Elbhang hinauf, oben angelangt können wir dann in aller Ruhe den Burglehnpfad entlang spazieren und den Blick über das Elbtal und die Altstadt schweifen lassen. Richtung Norden erstreckt sich die Ebene mit hier und da platzierten, größeren und kleineren, bewaldeten Hügelketten. Richtung Westen sehen wir den Borsberg, Wachwitz und den Dresdner Fernsehturm (kein Bild).

Am Burglehnpfad

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Wir gehen vor bis zum Ehrenhain, danach durch die nahebei liegende Siedlung und verlassen die Straße, um über alte Feldwege Richtung Mockethal zu laufen.

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Kuhherde

Koppel

Am Wegesrand eine kleine Herde glücklicher Rinder – jedes mit eigenem Wasssertrog ausgestattet.

Galloway-Rind

Um einiges knuffiger und freundlicher sind jedoch die Galloways am Ortseingang …

Galloway-Rind

Vom “Grauen Storch” führt unser Weg nun die Straße hinauf zum Mockethaler Rundling. Hier lohnt es zu verweilen, handelt es sich doch um einen malerischen, alten Dorfkern, und echte Landwirtschaft gibt es hier auch noch.

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Der Wanderweg passiert ein solches Gehöft – mit ordentlicher Viehwirtschaft und herzallerliebsten Kälbern in ihren Boxen.

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Inmitten weitläufiger Wiesen geht es nun wieder hinab ins Elbtal. Ein schmaler Pfad führt uns zum Wald und dann – entlang der Felswand und uriger Gärten – hinunter nach Oberposta.

Besenwirtschaft

Elbe bei Pirna

Es ist nun nicht mehr weit – alsbald stehen wir am kleinen Sportboothafen und sind in höchstens drei Minuten wieder am Fähranleger, um mittels Schiff und Schlager zur Altstadt überzusetzen.

Im Fazit braucht es anderthalb bis zwei Stunden – ganz nach Lust und Laune – für diesen schönen, stadtnahen Spaziergang.

Ein Sonntagsspaziergang

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Zwischen Pillnitz und Graupa lässt es sich sehr gut spazieren. Mann muss dafür nicht bis Pillnitz fahren – unterhalb des Weingutes Zimmerling kann man das Auto abstellen (der Feldweg an den Eichen) und läuft dann am Hang hinauf bis zur Straße.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Kurz darauf ist man schon am besagten Weingut angelangt – im Sommer könnte man es dabei belassen und in der Besenwirtschaft einkehren (nachzulesen in den STIPvisiten). Nun ist es jedoch November, die Wirtschaft ist verriegelt und verrammelt und also laufen wir weiter Richtung Graupa, nicht ohne einen Blick auf die Skulpturen von Malgorzata Chodakowska zu werfen – so weit sie denn zu sehen sind.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Hier hängen noch Trauben am Stock, die auf kaltes Wetter warten. Minus sieben Grad braucht es dem Vernehmen nach, um den Eiswein ernten zu können.

Zwischen Graupa und Pillnitz

Via Reitpfad spazieren wir durch schöne Streuobstwiesen und entlang von Pferdekoppeln bis zum Ortsrand von Graupa. In der Ebene sind diverse Unpaarhufer unterwegs, wir sehen braune, weiße und schwarze Pferde – allesamt sehr symphatische und freundliche Wesen.

Zwischen Graupa und Pillnitz

In Graupa angekommen schlagen wir einen eleganten Haken hangaufwärts, wenden uns jedoch alsbald wieder Richtung Pillnitz. Auf angenehmen Pfad geht es nun – abermals durch die weitläufige, vornehmlich von Pferdefamilien bewohnte Ebene – zurück zum Weingut Zimmerling. Wir beschleunigen etwas, denn die dunklen Wolken verheißen nichts Gutes … Alles in allem ist dies eine gute Runde im Nahbereich, bestens geeignet für ein bis zweistündige Spaziergänge, passend in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter.

Klippenstein, Hüttertal und Walroda

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Das Hüttertal ist ein kleines, bewaldetes Tal bei Radeberg. Um es zu erlaufen, beginnt man wie wir am Schloss Klippenstein in Radeberg, das mit seinen dicken Mauern durchaus zu beeindrucken weiß. Es beherbergt zudem ein Museum, welches umfassend zur Architektur- und Nutzungsgeschichte des Hauses sowie über die Stadtgeschichte Radebergs informiert – so man denn mag.

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Auf dem Rauenstein

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Der mensch mag das zerklüftete Massiv, die ausgetretenen Stiegen und den Blick von dort oben … Auf die Tafelberglandschaft und den Fluss mittendrin.

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Der Rauenstein liegt praktisch vor meiner Haustür. Engagierte Radfahrer brauchen geschätzte 20 Minuten auf dem Elberadweg bis Wehlen/Pötzscha (von Pirna) und laufen dann den gemächlich ansteigenden Hang hinauf. Dort sind stets Leute unterwegs – von daher empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche.

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Das Massiv hat eine Höhe von 304 Metern, ist etwa 600 Meter lang und circa 200 Meter breit. Der Kammweg führt über ausgetretene Stufen und einige Leitern – womit dieser auch für Kinder und Pubertierlinge spannend sein sollte.

Auf dem Rauenstein

Es gibt eine Bergwirtschaft, und es gibt “Rechenberger Pils” vom Fass.

Auf dem Rauenstein

Der direkte Abstieg von der Wirtschaft hinunter und dann nach Rathen führt an der “Nonne” und anderen Kletterfelsen vorbei. Bei Bedarf empfiehlt es sich, die Runde über die Bärensteine bis hinüber nach Naundorf auszudehnen. Interessant ist das allemal, allerdings läuft man zumeist im finsteren Busch. Gestern lief ich über den Kamm zurück: das Rad stand am Westhang und die Zeit war ein wenig knapp bemessen …

Im Schönfelder Hochland

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Der mensch war lange nicht mehr in der Gegend und hatte Lust auf die beschaulichen Höhen und Täler dieser Gegend. Und so ist es heute eine schöne Runde am Südrand des Schönfelder Hochlandes geworden – bei allerliebstem Sonnenschein. Weiterlesen