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Nachlese

Schietwetter

Kopenhagen, 04. und 05. August anno 2008. Stürmische Stunden waren das in der Stadt, die Überfahrt eingeschlossen. Insofern also alles wie immer – ein Aufenthalt bei Sonnenschein in der Metropole ist mir bis dato nicht vergönnt … Schön war es trotzdem, charmant und liebenswert präsentierte sich die Stadt und wir haben abgelaufen was eben so ging in knapp 30 Stunden. Allein die Freistadt Christiania bleibt dem nächsten Besuch vorbehalten, die will dann doch in Ruhe genossen sein.

Bemerkenswert vor allem: die dänische Radfahrkultur. Kostenfrei leihbare Citybikes an beinahe 100 Stationen und lobenswert ausgebaute Radwege sowieso (im ganzen Land) – Hut ab. Dazu so manches Schmankerl für das Auge … Der Fantasie der Monteure sind keine Grenzen gesetzt, die Vielfalt an Konstruktionen ist schlicht überwältigend.

Wir kommen also wieder, das ist versprochen (dann hoffentlich einmal bei Sonnenschein).

Klezmer

Das scheint mir dann doch die beste Begleitung…

Jiddischer Frohsinn für diese meine beiden Ohren. Meditation. Therapie.
Und iPod Futter für die Bahnfahrt.

Noch einmal gilt es gen Norden zu fahren, unverhofftes Wiedersehen am Baltischen Meer. Unerwartet schnell und dabei doch eigentlich zu spät…

Ein Mensch wird begraben.

Saxony

Am Wochenende eine kurze Tour durch die Sächsische Provinz…

Torgau, Schildau und Leisnig standen auf dem Programm. Kurzes Fazit: provinzielle Tristesse vor allem, der mensch allerdings durchaus etwas Positives abgewinnen kann. Wunderschöne Landschaft neben Geisterstädtchen, sehr reizvoll. Dazu Historie satt (Torgau, Burg Mildenstein) und Amusement bezüglich der Schildbürgerstreiche.

Die Herbstsonne hat alles im schönen Licht erscheinen lassen, interessant das Alles und gerne wieder – dann aber mit dem Rad in diesem flachen Land…

genug ist genug

Und zwei kalte, verregnete Sommer in Folge sind einfach genug.

Wir werden die schönsten Wochen des kommenden Jahres also im Süden verbringen. Was heißt, daß der nächste Sommer hierzulande wohl sehr schön sein wird…
Das paßt immer, wenn wir das Land per Flieger verlassen.

Ich finde es im Übrigen völlig unmöglich, jetzt schon den Urlaub planen zu müssen, allein die Umstände (Absprachen mit den lieben Kollegen, Frühbucherrabatt) zwingen uns dazu.

Dafür können wir uns monatelang der Vorfreude hingeben, das hat auch wieder was…

ach ja…

Wir sind wieder da. Schon seit gestern, haben eben die Rucksäcke ausgepackt…

Tolle Tage waren das in den Bergen, bis Väterchen Frost uns einen Strich durch die Rechnung machte. Bei minus fünf Grad und Schneegestöber sind wir dann abgestiegen, haben praktisch nur einen Tag verloren.

Die dann folgenden Regentage haben wir im Blauen Land verbracht – die Münter, Blauer Reiter und Horvath und so. Linderhof auch…

Sehr angenehm im Ganzen. Nur viel zu kurz. :-(

Pause

Ich bin dann mal weg…

Bis irgendwann im September – habt eine gute Zeit.

JWG vor allem

on the way

Vielleicht doch noch ein paar Worte zu unserer Stippvisite in Weimar…

Für mich war es der erste Besuch überhaupt, der letzte Thüringen-Aufenthalt liegt schließlich gute 30 Jahre zurück. Nichtsdestotrotz (Studentensprache – schmunzel) bin ich angenehm überrascht. Die Stadt hegt und pflegt ihre Klassiker und wirkt darob keinesfalls eingestaubt oder spießig. Im Gegenteil – Weimar lebt und ist kunterbunt. Vieles haben wir gesehen, vieles wird erst beim nächsten Besuch. Auch den Ettersberg haben wir nur bis April’45 gesehen, schlimm genug. Abends dann noch ins Lichthaus zu “Slumming” – Kino und Film seien hiermit i.Ü. wärmstens empfohlen.
Und zum Abschluß Jazz im Kasseturm

Wir kommen wieder. Irgendwann einmal.

kleine Pause

Der Brückentag gibt uns die Chance dem Alltag zu entfliehen, wenn auch nur für kurze Zeit.
Drei Tage Weimar stehen auf dem Programm.

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