Keine BILD in meinem Briefkasten!
Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Springer-Konzern eine gigantische Werbemaßnahme: jeder Haushalt soll ein kostenloses Exemplar bekommen – ungefragt.
Mit dieser Mail-Aktion wird dem Springer-Konzern bezüglich der Zustellung des Jubiläum-Exemplars eine Absage erteilt.
Bitte mitmachen, weitersagen und verbreiten! Gegen die völlige Volksverblödung …
Siehe auch: alle-gegen-bild. (via ganz vielen)
WIRED macht weiter
Es gibt also auch noch gute Nachrichten für dieses Land.
Ein Blogger, reich und berühmt …
Nun, so ist es gewiss nicht …
Trotzdem ist es mir heute ein Bedürfniss – in aller Bescheidenheit, versteht sich – euch die Zeit zwischen Frühstück und Gänsebraten mit einer angenehm, kurzweiligen Lektüre zu versüßen:
“Blogger plappert über Pirna” (Kategorie “Boulevard”!)
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Herr Kuhnert. Wir lesen uns …
Twitter als neue Kommunikationsform
15 Minuten lang diskutieren die Hauptstadtjournalisten mit dem stellvertretenden Regierungssprecher über Twitter als Medium der Regierungskommunikation.
Zur Erläuterung: die bemerkenswerte Diskussion beruht auf dieser Kurzmitteilung des Regierungssprechers Steffen Seibert, in welcher er über eine bevorstehende US-Reise der Kanzlerin informiert. Die Berliner Journalisten fühlen sich übergangen und sind sichtlich düpiert.
Applaus für Herrn Dr. Steegmans, für seine Geduld und die Nachsicht.
Es ging um einen Hund
In der Wochenendausgabe der taz wurde unlängst die imposante Geschichte um einen ganz besonderen Hund veröffentlicht.
Ort der Handlung ist Finnland in den 1940er Jahren. Im nördlich von Helsinki gelegenen Tampere lebte dem Vernehmen nach ein Hund, der eine Pfote zum “Führergruß” erheben konnte, und daher von seinen Besitzern gelegentlich “Hitler” gerufen wurde. Tatsächlich hieß der Hund “Jackie”, war seiner Gestalt nach eine ordentliche Promenadenmischung und einem allseits zu Späßen aufgelegten Herrchen zu Diensten verpflichtet.
Allein, dieser schöne Spass auf Kosten des größten, deutschen Verführers blieb nicht ohne Folgen: Ende 1940 erhält das Auswärtige Amt einen Hinweis, nach dem der finnische Unternehmer Tor Borg seinen Hund Hitler nennt. Und nicht nur das: Das Tier könne auf Befehl auch eine Pfote zum entsprechenden Gruß erheben …
Eine skurrile Story – die hiermit zum unbedingten Nachlesen empfohlen sei.
Genauso schön ist es allerdings auch zu lesen, wie diese Story nach ihrer Veröffentlichung den Weg in die Weltpresse fand und somit ein seltsames Eigenleben erfuhr.
Jazz ist nicht tot, er riecht nur komisch

Dieses Datum will ich hier nicht unter den Tisch fallen lassen: Frank Zappa, hochverehrter Komponist und Musiker, das Enfant Terrible der Rockmusik, wäre heute 70 Jahre alt geworden.
Die Süddeutsche schreibt gut über ihn, und das ND auch.
Neues Mac-Magazin “Mac & i”
Die c’t startete in der vergangenen Woche eine nigelnagelneue Mac-Themenseite: “Mac & i”. Neben den aktuellen MacNews werden natürlich diverse Tests und Tipps rund um die allerliebste Hardware publiziert, ein Forum rundet das neue Angebot ab.
Die Autoren sind keine Unbekannten: neben den gestandenen Autoren diverser deutscher Mac-Magazine finden sich auch Leo Becker (fscklog) und Ben Schwan – wir erinnern uns an metamac. Ordentlicher Content sollte also gegeben sein …
Auch schön: “Mac & i” gibt es nicht nur online zu lesen – einmal im Quartal wird eine Printausgabe kommen – die erste erscheint am 26. Februar 2011.
(Bevor jetzt jemand mosert und meinen gesunden Schlaf lobt: ich bitte um Nachsicht – der mensch hat die vergangene Woche im Off verbracht. Von daher war diese Meldung erst heute neu für mich …)
Pirnaer Linke will Schlosslinden erhalten
Die Pirnaer Linke will die Aufhebung des Beschlusses zur Fällung der Linden an der Schlosstreppe und hat dem Stadtrat einen entsprechenden Antrag zur Entscheidung vorgelegt.
Pirnaer Linke will Rodung der Schlosslinden verhindern
Von Alexander Müller
Bisher zeugt eine Lücke vom schon beschlossenen Schicksal der Linden an der Schlosstreppe. Ein Baum ist bereits gefallen. Die restlichen über 100 Jahre alten Bäume an der Allee sollen nach dem Willen der Pirnaer Stadtverwaltung und einem Beschluss des Stadtrats ebenfalls noch gerodet werden.
Doch dagegen regt sich weiter Widerstand. Nun will die Fraktion der Linken die Entscheidung wieder aufheben lassen. „Wir haben die Aufhebung des Beschlusses zur Fällung der Linden entlang der Schlosstreppe beantragt“, berichtet ihr Chef Tilo Kloß. Im Januar laufe die sechsmonatige Bindungsfrist für das umstrittene Votum vom Juni ab. Die Linke begründet ihren Antrag mit neuen Erkenntnissen und den Vorfällen, die sich in der Zwischenzeit ereignet haben.
So hat die Bürgerinitiative „Lebenswertes Pirna“, die sich für den Erhalt der Linden einsetzt, einen Kompromiss angeregt. Die Stadtverwaltung begründet die Rodung unter anderem mit der nötigen Sanierung der Schlosstreppe. Die Bäume wären in dem Zusammenhang nicht mehr oder nur mit zu großem Aufwand zu retten. Die Bürgerinitiative sieht eine Lösung darin, den Beginn der Treppenanlage auf die rechte Seite neben den Treppenkopf zu verlegen.
Als weiteres Argument nennt die Linke die noch ausstehenden Gutachten. Obwohl die noch nicht vorliegen, wurde im Oktober schon ein Baum umgesägt. Wegen der fehlenden Verkehrssicherheit, wie die Stadt erklärte. Inzwischen liegen die Gutachten aber tatsächlich vor. Allerdings nur der Verwaltung. „Die fehlenden Unterlagen wurden dem Landratsamt übergeben“, erklärt Enrico Voigt, Büroleiter des Pirnaer Oberbürgermeisters Klaus-Peter Hanke. Eine Entscheidung und Beurteilung der Gutachten sei noch nicht erfolgt. Den Stadträten sollen die Unterlagen später gemeinsam mit der Entscheidung der Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellt werden.
Die Linden können nach Aussage des Büroleiters erst nach dieser Entscheidung des Landratsamtes gefällt werden. Wann die Bäume gerodet werden, richte sich ganz nach der Bestätigung der Naturschutzbehörde. Viel Zeit bleibt der Linken mit ihrem Antrag also nicht. Im Januar soll er zur Entscheidung in den Stadtrat kommen.
Quelle: SäZ vom 11. Dezember 2010
Soweit der Stand der Dinge. Eine mehrheitliche Zustimmung im Stadtrat darf nach den bisherigen Erfahrungen zwar bezweifelt werden, jedoch sollte nichts unversucht bleiben, den Kahlschlag zu verhindern.
Drücken wir also die Daumen und hoffen auf ein kleines Wunder …
Wie Apple die Welt verführt
Der Philosoph des 21. Jahrhunderts
Der Spiegel schrieb über Steve Jobs, das iPad und Apple als Marke. Die Titelgeschichte der Ausgabe 17/2010 zum Nachlesen – als Bookmark für mich und andere Interessierte, die sie bis dato nicht kennen …
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