22. September 2011: Pirna aktuell

Geschichte wird gemacht, es geht voran – auch in Pirna (ob es uns nun gefällt oder auch nicht, das sei einmal dahin gestellt …). Von daher lohnt heute ein Blick auf den aktuellen Stand der Dinge – explizit zu den Projekten, die ich hier gelegentlich erwähne.
1. Das Schloss Sonnenstein (Foto oben via Bilfinger Berger) soll nach erfolgter Sanierung am 9. Dezember diesen Jahres feierlich eröffnet werden. Zur Feierlichkeit werden ca. 500 geladene Gäste erwartet (Prominenz aus Politik und Wirtschaft). Am Wochenende darauf soll es einen “Tag der offenen Tür” geben, an dem ausgewählte Bereiche des Schlosses der Öffentlichkeit zugänglich sind. Nach der Eröffnung soll das Schloss neben seiner Bestimmung als Landratsamt auch mit Ausstellungen und Konzerten in das öffentliche Leben einbezogen werden. Im Übrigen äußerte sich OB Hanke kürzlich ablehnend zur geplanten, kunterbunten Schloss-Beleuchtung:
[blockquote align="center" cite="Klaus-Peter Hanke"]„Ich werde dafür sorgen, dass man das Schloss so nie zu sehen bekommt.“[/blockquote]
Schauen wir einmal, ob er sich damit durchsetzen wird … (Quelle: SäZ vom 20. und 21. September 2011)
2. Die Stadt Pirna hat den notariellen Kaufvertrag zum Verkauf des Speisehauses auf dem Sonnenstein unterzeichnet. Neuer Eigentümer des denkmalgeschützten Gebäudes ist die LOFT-Projekt Pirna GmbH, die dort 15 individuelle und großzügige Wohnungen geplant hat. Das bemerkenswerte Treppenhaus soll dabei erhalten bleiben – Baustart ist im kommenden Jahr. (Presseinformation)
3. Das Gebäude Schmiedestraße 55 wird ebenfalls und endgültig verkauft. Es geht aus kommunalen Händen in den Besitz des Pirnaer Bürgers Bernd Göpel über (Kaufpreis: 72 000 Euro). Laut dessen Ankündigung werden im Hause allerdings nicht nur neue Wohnungen gebaut, sondern auch “Raum für Kunst, speziell Filmkunst” geschaffen. (SäZ vom 22. September)
Der Verein “Uniwerk” darf noch bis zum 31. Dezember bleiben, muss dann allerdings ausziehen. Ob und wie es dann in der von der Stadt angebotenen Alten Feuerwache weitergeht, ist (dem Vernehmen nach) noch ungewiss – heißt es doch für die Uniwerker noch einmal “komplett bei Null” anzufangen. Ich hoffe natürlich das Beste …


























































