Neuer Fahrradverleih
Eigentlich sind Neueröffnungen oder die Schließung von Läden und Kneipen hier im Blog kein Schwerpunktthema – weil mir dies in den meisten Fällen wohl ziemlich einerlei ist.
Und so erwähne ich diesen neuen, eben erst eröffneten Radverleih eigentlich auch nur, weil er direkt neben dem Lieblingscafé zu finden ist – also in der Schmiedestraße, gleich beim Bohemia und nicht einmal eine Gehminute vom Marktplatz entfernt. Der Laden macht einen sympathischen Eindruck und ist als solcher eine Zweigstelle des Radgeber Fahrradverleihs Pirna.

Wir alle wissen, dass die Schmiedestraße nicht unbedingt in Mengen von Laufkundschaft heimgesucht wird – von daher seien euch hiermit kräftig die Daumen gedrückt!
Die monatliche Flusslandschaft
Wir schauen auf den weiteren Verlauf der Gottleuba im Pirnaschen Stadtgebiet.
Bevor der Fluss die Stadt Richtung Westen verlässt, läuft er noch ein Stück parallel zur Bahnhofsstraße, passiert das “Sächsische Sandsteinwerk” und auch den Sitz der Talsperrenverwaltung. Hernach schwenkt sie irgendwann nach rechts in Richtung Elbe – die Mündung ist bereits in diesem Beitrag erwähnt worden.

Übrigens: trotz Nachfrage im Stadtmuseum und auch beim Altstadtkuratorium konnte mir bisher niemand sagen, wann konkret die Gottleuba in ihrem heutigen Lauf der Stadt hinzugefügt wurde. Wer also mit Fakten zur Sache dienen kann darf hier gerne kommentieren (alle anderen natürlich auch).
Ausflug zum Film
Im Stadtmuseum Pirna ist derzeit eine kleine Sonderausstellung zu sehen, deren Besuch für Interessierte durchaus lohnt.
Unter dem Motto “Ausflug zum Film – Malerei, Graphik und DEFA-Filmbilder” werden ausgewählte Arbeiten von neun bekannten Gegenwartskünstlern präsentiert. Gezeigt werden jeweils einige wenige Gemälde und Graphiken sowie (und vor allem) ihre Arbeiten für das DEFA-Trickfilmstudio in Dresden. Womit wir dann beim eigentlichen Thema wären: es geht um die “Ausflüge” der sich primär der Malerei verpflichteten Künstler zum Medium Film. In der damaligen DDR bot das DEFA-Trickfilmstudio – wenn auch nur im sehr kleinen Rahmen – die Möglichkeit zum künstlerischen Animationsfilm.
Um Namen zu nennen – wir treffen im Ausstellungsraum auf Maja Nagel, Gudrun Trendafilov, Lutz Dammbeck, Achim Freyer, Gerd Mackensen, Helge Leiberg, Ulrich Lindner, Andreas Dress und STRAWALDE (Jürgen Böttcher).
Die eigentliche Offenbarung ist jedoch die ergänzend zur Ausstellung laufende Videodokumentation „Filmgespräche“, in der die Künstler selbst über die Entstehung ihrer Filme und die Kontakte zum Studio sprechen – also unbedingt auch den Film anschauen!
Begleitend werden in den kommenden Wochen einige der “Malerfilme” im Museum vorgeführt – die Termine sind im Ausstellungs-Flyer benannt.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 31.08.2012 (Eintritt 4,00 €).
12 Uhr mittags in Pirna
Punkt 12.00 Uhr mittags in Pirna, ein Blick in die Schössergasse. Es regnet.
Kein Mensch ist zu sehen. Für eine Siesta befinden wir uns allerdings auf dem falschen Breitengrad.
Totholz-Lagerplatz

Wer sehen möchte, was von den alten Linden an der Schlosstreppe zu Pirna übrig blieb, läuft hinunter zur Bahnstrecke und dann die Straße “Am Wasserwerk” entlang. Linker Hand – auf der Streuobstwiese – ließ die Stadtverwaltung die wenigen noch vorhandenen, großen Baumabschnitte zu einer Gruppe aufstellen, um somit den Auflagen zur Beachtung des Artenschutzes gerecht zu werden.
Weltall, Erde, Mensch
Seit dem vergangenen Montag wird das Pirnaer Stadtarchiv in das Schloss Sonnenstein verlagert – der bisherige Standort fand sich in der baufälligen, ehemaligen Juri-Gagarin-Schule in Pirna-Copitz. Eine notwendige und lobenswerte Maßnahme – mit Blick auf das historisch wertvolle und umfangreiche Archiv, dessen ältestes Dokument immerhin aus dem Jahre 1294 stammt. Ganz zu schweigen von den Arbeitsbedingungen der Archivare und möglicher Interessenten. Doch kommen wir nun zu des Pudels Kern, dem eigentlichen Thema dieses Eintrags …
K2: neuer Infotreff in Pirna
Seit dem 02. März dieses Jahres gibt es in Pirna mit der “K2-Kulturkiste” einen neuen Anlaufpunkt für antifaschistische Bildungsarbeit.
Getragen wird dieser gleich von zwei bekannten Vereinen: dem AKuBiZ e.V. (wir erinnern uns an das Debakel um die unsägliche Extremismusklausel) und dem Roten Baum e.V.. Während der “Rote Baum e.V.” vor allem für seine Jugendarbeit im Großraum Dresden bekannt ist, steht der “AKuBiZ e.V.” für bemerkenswerte Geschichtsprojekte und Bildungsveranstaltungen.





