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Kaum zu glauben – aber das geht. Natürlich nicht immer und in jedweder Hinsicht, in diesem Fall jedoch finde ich das Engagement der Menschen vor Ort durchaus lobens- und nachahmenswert …

Es geht mir explizit um den kalifornischen Anti-Raucher-Feldzug.

Kalifornische Strände und Naturparks sollen zur rauchfreien Zone werden. Dafür stimmte am Montag die Mehrheit der Abgeordneten des US-Westküstenstaats, berichtete die „Los Angeles Times“. Von dem massiven Rauchverbot sind 278 staatliche Parks und Strandgebiete betroffen, ausgenommen sind allerdings Park- und Zeltplätze. Rauchsündern droht eine Strafe in Höhe von 100 Dollar.

Es gibt also durchaus Staaten, in denen der Nichtraucherschutz ernst genommen und glaubhaft voran getrieben wird (gegen den Widerstand der Republikaner – natürlich).

Immerhin, auch in deutschen Landen und hier im Sächsischen gibt es ein Nichtraucherschutzgesetz, welches bei Zuwiederhandlungen gar bis zu 5000 Euro Bußgeld verspricht. Von einem diesbezüglichen Verfahren habe ich jedoch bis dato nie gehört. Zudem wird die systematische Aufweichung der ohnehin nur halbherzigen Gesetzgebung durch CDU und FDP stetig vorangetrieben – die Gründe hierfür können wir uns an fünf Fingern abzählen …

Nun denn: schauen wir einstweilen (mit ein wenig Neid und Bewunderung auch) über den großen Teich und hoffen, dass eines Tages auch hierzulande eine vom gesunden Menschenverstand geleitete Mehrheit für ein umfassendes, vollständiges Rauchverbot im öffentlichen Raum eintritt.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen …

Weiterführender Verweis zum Thema: