Graugans

Sommers wie winters sind sie hier in Scharen zu finden – die Pirnaschen Elbwiesen scheinen zu ihren Lieblingsplätzen zu gehören …
Dabei sind Graugänse eigentlich Zugvögel – diese spezielle, ungewöhnlich sesshafte (!) Population jedoch (welche nur zwischen Dresden und Pirna zu finden ist) bleibt auch im Winter in ihren heimischen Gefilden an der Elbe. Der Grund dafür findet sich in ihrer besonderen Herkunft: in den 70er Jahren waren sie vor Ort beinahe ausgestorben, wurden jedoch mit Erfolg wieder angesiedelt, indem einigen Moritzburger Schwänen Gänseeier zum Ausbrüten ins Nest gelegt wurden. Das Experiment gelang – der Hang zum Reisen scheint den Vögeln allerdings verloren gegangen zu sein …
Hier finden sich weitere Informationen zum Thema.
PS: die Bilder sind vom Oktober – aktuell sind die Elbwiesen mitnichten so schön grün.
Das Kleine Nachtpfauenauge ist der Schmetterling des Jahres 2012

Dieser Buttervogel ist schon etwas Besonderes: er nimmt keinerlei Nahrung auf, sondern zehrt allein von den Reserven, die er sich als Raupe angefressen hat. Von daher ist dem Falter natürlich nur eine kurze Lebenszeit von einigen wenigen Tagen beschieden …
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Kleine Nachtpfauenauge im vergangenen Dezember zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt.
“Mit der Ernennung des Kleinen Nachtpfauenauges zum Schmetterling des Jahres 2012 macht die Jury auf die besondere Schönheit dieses Schmetterlings und auf die generelle Gefährdung der Schmetterlinge aufmerksam. Durch den weiterhin viel zu hohen Flächenverbrauch und die Industrialisierung der Landwirtschaft geht in Deutschland der Bestand vieler Schmetterlingsarten leider zurück.”
So weit, so gut. Ich selbst habe das Kleine Nachtpfauenauge noch nie gesehen, geschweige denn vor die Linse bekommen. Nichtsdestotrotz hoffe ich für das neue Jahr, mich etwas mehr mit der Thematik befassen zu können. Vorausgesetzt, es gibt mal wieder einen richtigen Sommer in diesem immergrauen, deutschen Land.
Verweis: Kleines Nachtpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2012. (Foto auch)
Blauer Morpho

So gesehen und fotografiert im “Mariposario del Drago” in Icod de Los Vinos, Teneriffa.
Unbekannte Pflanze

Der mensch ist ja eher so der Techie denn der Botaniker, welcher mit dem Herbarium unter dem Kopfkissen schläft und – wohlfeil – in der Bestimmung der Arten zu gefallen weiß (und dies selbstverständlich im perfekten Latein).
Von daher sei hiermit die Frage in die Runde gestellt, worum es sich bei diesem wunderlichen Dingens handelt – wir lernen ja gerne dazu …
Bananen ins Jagdrecht!

Ich habe an dieser Stelle bereits vor einigen Tagen den hanebüchenen Vorschlag des Sächsischen Jagdverbandes, den Wolf auf die Liste der jagdbaren Tiere zu setzen, aufgegriffen und dazu auf die Online-Petition der Grünen Liga verwiesen.
Nun hat auch der NABU Sachsen sich dem Schutz des Isegrims verschrieben und eine entsprechende Aktion gestartet (unterzeichnen, Postkarten und Banner), die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Denn Jäger sind Täter …
Der Wolf gehört nicht ins Jagdgesetz!

Diese Bitte um Unterstützung der Petition zum Schutze des Wolfes in Sachsen lag gestern in meinem Postfach. Ich habe eben unterzeichnet und gebe das Anliegen hiermit gerne weiter … Continue reading
Paarung, Männchen links
Diese beiden Zitronenfalter waren derart miteinander beschäftigt, dass es mir endlich einmal gelungen ist, die kompakte Kamera bis auf wenige Zentimeter an das Geschehen heranzuführen. Keine optimalen Bedingungen, aber immerhin …

Das leuchtende Zitronengelb trägt im Übrigen nur das Männchen – das Weibchen ist grünlich-weiss gefärbt und wird daher oft mit dem Kohlweißling verwechselt.
Und schön zu sehen: nach meinem Schnappschuss hob das Pärchen in wunderschöner Vereinigung ab und setzte seine Reise als Vierflügler fort.












