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Agnes Obel: Philharmonics

Bei mir seit heute neu im Regal: Agnes Obel mit “Philharmonics”.

Philharmonics” ist das Debütalbum der in Berlin lebenden Dänin. Es ist im Herbst 2010 erschienen und erfuhr in der Heimat der Künstlerin einen phänomenalen Erfolg, der sich bis dato so in Deutschland leider noch nicht einstellen wollte.

Sei’s drum – ich selbst bin von diesen spartanisch instrumentierten Songs und ihrer elfenhaften Stimme absolut fasziniert, sie sind schlicht wunderbar. Wie schrieb ein unbekannter Rezensent im iTS so schön:

… und wenn Du eines fernen Tages in einem kurzen weißen Hemdchen vor Deinem Schöpfer stehst und die Stunde der Wahrheit gekommen ist und Dir die Knie erbärmlich schlottern, dann kommt von Ferne die Stimme von Agnes Obel daher und aller Schrecken verliert sich und die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und wärmt Dich wie die Wolljacke Deines Großvaters …

So ist es wohl, und damit ist alles gesagt.

Ich steh an deiner Krippen hier

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“Ich steh an deiner Krippen hier”

Text: Paul Gerhardt (1653) Melodie: Johann Sebastian Bach (1736)

Mein allerliebstes Weihnachtslied – vortrefflich dargeboten von Sarah Wegener (Sopran) und Mitgliedern des Freiburger Barockorchesters.

Falls ihr ebenso Gefallen daran findet: diese Aufnahme läßt sich (neben anderem) auf der Seite des lobenswerten Lieder-Projektes kostenfrei herunterladen.

We're Following The Wrong Star

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Ein wunderschönes Weihnachtslied, und dem Vernehmen nach das Einzige, das Billy Bragg je produziert hat.

Ganz großes Kino für die Ohren, und Gänsehaut auch. (via)

Vier freie Reggae-Songs aus Neuseeland

Schön zu wissen, dass die finstere Jahreszeit mit ihrer kalten, weißen Pracht endlich ist (einschließlich des Szenarios um die scheinheilige Nacht).

The Black Seeds und Katchafire (ebenfalls aus Neuseeland) helfen uns, diese dunkle Zeit zu überstehen – indem sie auf den kommenden Sommer verweisen. Und zwar mit dem, was sie am besten können: einer superb relaxten Reggae-Nummer.

Die 4-track Black Seeds & Katchafire ‘Summer Tour EP’ präsentiert jeweils zwei Songs der genannten Kapellen – der Downloadlink (frei wie Freibier) kommt nach Registrierung via E-Mail ins Haus geflattert … (bis zum 20.12.)

Rust Never Sleeps

Das darf hier nicht unerwähnt bleiben: Neil Young, The Godfather of Grunge und hochverehrter Barde meinerseits, begeht heute seinen 65. Geburtstag.

Seit Anfang der 60er Jahre steht der Mann unermüdlich auf der Bühne und bewies erst kürzlich mit dem ordentlich gitarrenlastigen Album “Le Noise” (iTMS), dass er noch immer zu kreativen Höchstleistungen fähig ist und mitnichten zum Alteisen zählt.

Das Ständchen singt sich der Meister heute selber. Bleibt zu hoffen, dass er uns noch ein gutes Weilchen begleitet auf dem Erdenrund …

Gogol Bordello

Zigeunerpunkrock, Crossover, Folk-Punk oder – um es exakt auf den Punkt zu bringen: Zigeuner-ukrainische-flamenco-georgische-tarantella-odessa-mama-punk-reggae-industrial-hassidic-elektro-Klänge (taz).

Nennt es wie ihr wollt – für mich macht Gogol Bordello einfach nur eine richtig gute Musik. Das aktuelle Album “Trans-Continental Hustle” (iTunes) steht nun schon einige Wochen neu im Regal, sorgt mit seinem engagierten, kraftvollem Ohrwurmbeat für gute Laune im alltäglich schlechten Spiel und bedarf daher ausdrücklich dieser längst überfälligen Erwähnung …

(Wer mehr über die sympatischen Musikanten erfahren möchte lese bitte den oberhalb verlinkten taz-Artikel)

Paul Baribeau, die Junior Battles und viele andere

Via Breitband bin ich heute auf ifyoumakeit.com gestoßen. Die Seite wird von Dave Garwacke, seines Zeichens Musiker, Programmierer und Designer in New York, betrieben und stellt eine wahre Fundgrube in Sachen Folk-Pop und Indie-Rock dar.

Neben Konzertmitschnitten relativ unbekannter Bands finden sich frisch-fröhliche Aufnahmen diverser Musikanten, die Garwacke’s Einladung folgten und auf seinem rosa Sofa unplugged performten – wunderschönes, sehr gefälliges Musik-Kino ist das – genau das Richtige für diesen verregneten Tag.

Last but not least: in der Rubrik Free Albums finden sich zahlreiche Alben zum freien Download, die bei Gefallen mit einer Spende für die Band quittiert werden dürfen. Continue reading »

THE BLACK SEEDS Summer Sampler

The Black Seeds kommen nach Europa und verschenken daher – quasi als Promo – eine EP mit fünf Songs vom “Solid Ground”-Album.

Wer die Band nicht kennt – The Black Seeds (1998 gegr.) kommen aus Neuseeland und spielen feinen Reggae, Dub und einen ordentlich groovenden Funk. Meist treten sie mit zehn Mitgliedern auf …

Die Gratis-EP lässt sich hier gegen Angabe einer gültigen eMail-Adresse laden.

(schöner Tipp via)

Drei Tage TFF Rudolstadt

Das TFF Rudolstadt steht für das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival in deutschen Landen (ca. 70.000 Besucher). Es fand in diesem Jahr bereits zum 20. Male statt und wir hatten das große Vergnügen, dieses Mal so richtig dabei zu sein.

Drei wunderbare, sehr heiße Tage lang gab es Musik vom Feinsten und en Mass und das alles in einer derart freundlichen, entspannten Atmosphäre, die man einfach erlebt haben muss. Vielleicht vermitteln ja die Bilder anbei einen kleinen Eindruck dessen …

TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010

Alles zu sehen ist bei der Anzahl der Bühnen und der Vielzahl der Auftritte ein Unding, so haben wir uns dann ausführlich dem diesjährigen Länderschwerpunkt “Äthiopien” und überhaupt den Klängen des afrikanischen Kontinents verschrieben. Die Namen der Musiker aufzulisten wäre jetzt müßig – zu begeistern wussten sie allesamt.

Alles in allem war es ein perfektes Wochenende im Thüringischen, dass nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr geradezu verlangt.

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