Tag Archives: Musik
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Fehlfarben: Xenophonie

“Xenophonie”, das neue Album der Fehlfarben (iTMS), klingt nicht nur ungemein frisch, sondern auch kraftvoll und wütend wie am ersten Tag.

Von Langeweile ist nach 32 Jahren – 1980 erschien “Monarchie und Alltag” – nichts zu spüren, denn aus den Boxen drängt eine Wucht und Energie, die kaum zu fassen ist. Elf Songs vom Allerfeinsten, und dazu die Texte von Peter Hein – wie gehabt politisch aktuell und direkt zur Sache kommend. Es geht immer noch gegen das Schweinesystem, gegen Ratingagenturen, die Parteiendemokratie und den lieben Gott – und das ist auch gut so.

Was passiert in Bankenland? / Wann werden Banken wieder niedergebrannt? / Hört hier wer einen Aufruf zur Gewalt? /Bleibt nach der Revolution die Küche kalt? / Was hat der Bärtige sich da wieder gedacht? / Hat mir wer ein Bier mitgebracht?

In Summe bilden die krachenden Gitarrenriffs mit den aggressiven Texten einen exzellenten, unterschreibenswerten Kommentar zum Zeitgeschehen, den ich hoffentlich in diesem Jahr auch einmal als Live-Act genießen kann – schauen wir mal …

dixie-2012

Sunshine-Brass-Band-Musikanten

Der mensch mag Brass-Band-Musik, und viele andere wohl auch. Diesem Eindruck konnte man sich nicht verwehren – am gestrigen Sonnentagnachmittag in Dresden. Ich habe für ein kleines Weilchen die Musikmenschen und jene, die sich daran erfreuten (mich eingeschlossen), mit der Kamera begleitet.

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The Doors: L.A. Woman

Doors-Fans aufgepasst: kürzlich erschien mit “L.A. Woman (40th Anniversary) [Remastered]” eine Neuauflage des legendären Albums von 1971. Wir erinnern uns: die Platte erschien im April – kurz vor dem frühen und mysteriösen Tod von Jim Morrison im Juli 1971. Die Songs spielte die Band vom November 1970 bis zum Januar 1971 ein. Und ja, es gilt zu Recht als das bluesigste Album der Doors …

Quasi zum 40. Jahrestag der Erstveröffentlichung erschien nun im Januar diesen Jahres die Neuauflage von L.A.Woman (remastered). Zum Original-Album enthält diese ein zusätzliches mit bis dato unveröffentlichten Takes, die allesamt herzallerliebst anzuhören sind.

Zudem findet sich darauf – als besonderes Schmankerl und Sensation – der bisher unbekannte und somit erstmals veröffentlichte Song “She Smells So Nice” – der beim Durchhören der alten Bänder wiedergefunden wurde. Die Anschaffung lohnt also definitiv, ich bin komplett begeistert.

Zu haben ist das Album etwa im iTunesStore für 12,99 €.

Songs To Drink And Drive By – Anarchy

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Eine sehr eigenwillige und dabei wunderschöne Interpretation des Klassikers … (via)

Verweis: Comfort Cake.

Benefizkonzert mit Mas que nada & Friends

Pirna: am kommenden Freitag, dem 16.12. um 20.00 Uhr, wird im Kapitelsaal des Stadtmuseums ein Benefizkonzert für „Die Theatermacher“, das Theaterpädagogische Zentrum Pirna e. V., und für die Sammlungen des Stadtmuseums Pirna stattfinden. Der Eintritt ist frei – um Spenden für das Theaterpädagogische Zentrum Pirna und die Sammlungen wird gebeten.

Mas que nada (Dresden) fügt voller Leidenschaft, Temperament und Lebensfreude verschiedenste Stilrichtungen aus aller Welt auf zwei Gitarren zusammen. Dabei verweben die Musiker auf virtuose und sympathische Art Heavy Metal, lateinamerikanische Musik, Jazz und Flamenco in bekannten und eigenen Kompositionen. Ergänzt wird die Formation bei diesem speziellen Abend durch Gastmusiker, die die Klangwelt der akustischen Gitarre verstärken. Adrian Weiss, Live- und Studiogitarrist, zeigt wie Klang und Virtuosität der E-Gitarre auch auf den Pfaden der akustischen Gitarre in vollem Glanz erscheinen kann.

Ich denke, da kommt viel Gutes zusammen, und freue mich auf einen interessanten Abend.

Niels Frevert “Zettel auf dem Boden”

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Ein wunderschönes Liebeslied – wenn man denn so will. Es ist Titel Numero zwei auf dem am 4. November erschienenen Niels Frevert Album “Zettel auf dem Boden”.

Den Song “Ich würde dir helfen, eine Leiche zu verscharren, wenn’s nicht meine ist” findet ihr als freien Download auf der Niels Frevert-Seite von Tapete Records.

Björk: App-Album "Biophilia"

Björk war schon immer ein Feuerwerk der Kreativität, ein kunterbunter Genius voller Überraschungen.

Ihr neues Album “Biophilia” ist ein bemerkenswert inszeniertes Gesamtkunstwerk, das zunächst als App-Album erscheint. Bereits seit vergangenem Dienstag ist die kostenlose Grund-App im iTunes Music Store erhältlich, dazu kommen nach und nach weitere zehn (natürlich zu bezahlende) Unter-Apps.

Biophilia startet in einer dreidimensionalen Galaxie; ein Kompass hilft Ihnen bei der Navigation durch das dreidimensionale Universum und eine zweidimensionale Trackliste. Tippen Sie auf die einzelnen Sterne der Konstellationen und entdecken Sie die Apps innerhalb der App, mit denen Sie Zugang zu den genialen Artefakten für die neuen Songs von Björk erhalten: interaktive Kunst und Spiele, Musiknoten für Karaoke, abstrakte Animationen, Songtexte und Essays über Björks Inspirationen zu den einzelnen Songs. Diese Artefakte erschaffen eine unterhaltsame und lehrreiche Umgebung, indem Sie traditionelle und alternative Arten, Musik darzustellen und zu machen, verbinden. Biophilia hinterfragt die Art und Weise, wie wir über Musik denken. Es ist das erste Musikalbum, das das Multimedia-Potential von interaktiven, mobilen Technologien voll ausschöpft.

Für mich ist das Ganze ein durchaus revolutionäres Projekt, wenn auch so gar nicht geeignet für den großen Markt. Von daher darf man trotzdem gespannt sein, auf die Reaktionen der Kritik und das sich hoffentlich einstellende, höchst eigene Wohlgefallen am “Meisterstück der Pop-Kuratorin” – wie SpOn so schön schreibt.

Im September soll dann die reguläre CD erscheinen – um auch die Altvorderen am Hörgenuss teilhaben zu lassen …

Early to Bed – Till We Arrive

Zum Wochenausklang hat der mensch noch diesen wunderschönen Song von “Early to Bed” für euch.

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“Early to Bed” ist ein transatlantisches Sound-Projekt von Meagan (lebt in den USA) und Henry aus Dänemark. Die beiden haben sich nie im Real Life getroffen, sondern arbeiten online miteinander.

Das Netzlabel “EardrumsPop” hat bereits im Januar eine Single mit drei bemerkenswerten Songs (unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License) herausgegeben – zum Download und allen weiteren Infos bitte hier entlang.

*COVER ART von Emma Virke.

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