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Hafenansicht: Cala Figuera

Cala Figuera – der ehemalige Hafen von Santanyi – ist ganz gewiss der romantischste Hafen an der mallorquinischen Küste.

Sehenswert ist allein schon die zweigeteilte, fjordartige Bucht, deren zwei Wasserarme ein Y bilden. Am versteckten Ende des linken Armes sind dann die auf bzw. in den Felsen hinein gebauten Fischerhäuser mit ihren charakteristischen Bootsgaragen, deren Tore alle in einheitlichem Grün gestrichen sind, zu finden.

Am Nachmittag, so gegen 16.00 Uhr, kann man den Fischern beim Einlaufen und dem Entladen ihres Fangs zusehen …

Mallorquinische Hafenansichten

In loser Folge hier zu sehen: Portopedro und Portocolom – zwei bilderbuchschöne Fischer- und Ferienorte – an der Südostküste Mallorcas gelegen. Die Siedlungen haben sich zumindest teilweise ihren Charme bewahrt.

Hotelburgen sind hier nicht zu finden, die ursprüngliche Struktur blieb weitgehend erhalten und die Bausünden der vergangenen Jahrzehnte halten sich erfreulicherweise in Grenzen …

Salz. Berge von Salz …

In den Salines de Llevant werden jährlich gute 10 000 t Tafelsalz gewonnen – auf traditionelle Weise.

Salines de Llevant
Salines de Llevant
Salines de Llevant

Zu finden ist diese letzte Saline im Süden der Insel – zwischen Campos und Colònia de Sant Jordi.

Die Methode der Salzgewinnung ist einfach und raffiniert zugleich: Im April wird Meerwasser durch einen zwei Kilometer langen Kanal auf die künstlich angelegten Salzfelder (cuarteradas) gepumpt. Die cuarteradas sind miteinander verbunden. Sie erstrecken sich über ein Gebiet von rund 160.000 Quadratmetern. Jedes einzelne Feld misst 7100 Quadratmeter. Während des Sommers verdunstet der Wasseranteil dank Hitze und Wind. Zurück bleibt fast reines Meersalz. Im September ist die Kruste auf den Salzfeldern zwölf bis vierzehn Zentimeter dick. Pro Quadratmeter kann etwa eine Tonne mit der Salzegge abgetragen werden. Das Verfahren ist 2000 Jahre alt, doch die industrielle Salzgewinnung begann auf Mallorca erst 1850, als die Firma “Salines de Llevant” gegründet wurde. (via)

Eine Begehung wäre wohl möglich, allein – uns fehlte die Zeit. Trotzdem lassen sich die Salzseen mit dem Rad gut umfahren und in Augenschein nehmen … Ornithologen hätten gewiß ihre Freude daran, schließlich sollen ca. 170 Vogelarten in dem etwa 130 ha großen, streng geschützten Biotop zu Hause sein.

Last but not least: natürlich haben wir auch ein Kilogramm Salz vor Ort erworben – es gibt am Eingang des Wirtschaftshofes gar einen Automaten, der das gut eingetütete “weisse Gold” (auch als Gourmet-Mischung) auf Wunsch parat hält.

Zu allerletzt noch einmal der allgemeine Hinweis: übermäßiger Salz-Konsum ist gefährlich, führt zur Abhängigkeit und gefährdet die Gesundheit!

Es Plà, die Ebene im Inneren

on the way ...

Der mensch setzt die “Aufarbeitung” der jüngsten Reisebilder hiermit fort …

Anbei eine kleine, unverkrampfte Auswahl von Schnappschüssen, erstellt auf unseren Ausflügen in die Mitte der Insel (wir waren mit dem Bus, dem Rad und auch mit dem gemieteten Fiat “Panda” unterwegs). Es Plà, die Ebene, heißt das Inselinnere …

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Stadtspaziergang in Palma

Wir wollten es uns nicht nehmen lassen, die Insel-Hauptstadt zu inspizieren. Die Altstadt zählt ja als solche zu den besterhaltendsten Europas und kann zudem mit diversen Kulturdenkmälern aufwarten – von daher ist das Begängnis eigentlich eine Pflicht.

Unsere Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht, marode Fassaden im Gassengewirr treffen auf Jugendstil und wunderschöne Paläste – das alte Zentrum besticht durch wahrhaft multikulturelles Flair. Bemerkenswert: abseits der Einkaufsmeilen, die durch eine Vielzahl bunter Läden und Boutiquen geprägt sind, herrscht angenehme Stille – der mensch kam sich beinahe allein gelassen vor und empfand dies doch als sehr angenehm … (so ganz allein war er ja auch nicht).

Außerhalb der Altstadt schien mir Palma dann eine Großstadt wie jede andere, verstopfte Straßen, Hektik, Lärm und schäbige Hässlichkeit allerorten. Die An- und Anreise mit dem Bus ist empfehlenswert, da der Verkehr sich durch ein benutzerunfreundliches Einbahnstraßen- und Parksystem “auszeichnet”. Zudem komplettieren unzählige Baustellen das Chaos …

Einzig die Lage am Meer ist ein weiterer Pluspunkt – ich mag das ja – eine Stadt, die nicht an irgend einem Wasser liegt, ist keine gute Stadt …

Apropos: ich habe auch hier die PictoBrowser-Slideshow statt einer statischen Anordnung der Bilder eingebaut. Was meint ihr, ist diese gefälliger oder hättet ihr lieber die gewohnte, scrollfreundliche Lichtbild-Ansicht?

Nachtrag: letztendlich ist es doch die Original-flickr-Diaschau geworden. Ich denke, die passt so am besten.

Amüsante, automobile Vielfalt

Wir haben in den sieben Tagen den mallorquinischen Charme durchaus schätzen gelernt, stets herrscht eine lockere, entspannte Athmosphäre. Die Insulaner zeichnen sich durch freundliche Zurückhaltung, einhergehend mit einer bemerkenswerten Hilfsbereitschaft aus.

Ebenfalls bemerkenswert ist das Strassenbild, welches sich dem aufgeschlossenen Besucher bietet. Bei all den amüsanten Vehikeln entdeckte der mensch sein Interesse für die KFZ-Fotografie wieder und erfreute sich an den kunterbunten Vielfalt (zugegeben, der R4 dominiert absolut).

Fortsetzung folgt.

Und plötzlich Frühling

flowering landscape

Zumindest für eine gute Woche hatten wir ihn, so einen richtigen, guten Bilderbuch-Frühling. Nicht zu vergleichen mit dem, was uns hier aktuell geboten wird. Aber was noch nicht ist, kann werden – ich habe noch Hoffnung.
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Sieben Tage Colonia Sant Jordi

Sieben Tage sind nur eine kurze Auszeit – doch nichtsdestotrotz haben wir jede einzelne Stunde genossen. Klärchen bot uns dabei ein interessantes Potpourri, vom miesepetrigen Niesel bis zu allerliebstem Kaiserwetter war alles dabei, unterm Strich und Gott sei’s gedankt überwogen letztlich jedoch die Sonnenstunden …

Fortsetzung folgt.

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