Durchatmen, und ganz viel Landschaft

Große Wanderungen sind momentan zeitlich nicht machbar, zu viele Termine bestimmen den Tagesablauf. Heute tat sich jedoch für gute drei Stunden ein kleines Zeitfenster auf, das für eine ausgedehnte Runde in den Sattelbergwiesen (an der Oelsener Höhe) langte.
Durchatmen bei wolkenverhangenen Himmel, und ganz viel Landschaft dazu.







Dieses (vorreformatorische) Steinkreuz ist am Kulmer Steig, einem alten Erzgebirgspassweg bei Oelsen, zu finden. Weiterführende Informationen dazu sind leider nicht zu finden …
Querfeldein und auf der Höhe

Auch eine meiner Lieblingsrunden, die jedes Jahr gegangen werden muss: mit dem Rad am Fluss hinauf bis Wehlen, dann per Pedes hinauf zur Wilke-Aussicht und weiter nach Dorf Wehlen, selbiges erkunden, die alte Steinbruchstraße entlang zum immer wieder eindrucksvollen Wehlener Steinbruch und dann über den Steinbruchpfad zurück in das Elbtal.

- Blick von der Wilke-Aussicht -


– Wehlener Steinbruch –

Bei ordentlicher Sicht (ich hatte die nicht, daher auch die antike Bearbeitung) bieten sich von den Höhen gute Ausblicke auf die Umgebung – zudem werden die Wege relativ wenig begangen. Beste Vorraussetzungen also für einen stimmungsvollen Alleingang …
Die monatliche Flusslandschaft


Wir sehen heute die Mündung der Gottleuba in die Elbe.
Ursprünglich verlief diese im Pirnaer Stadtzentrum – grob gesprochen in Linie mit der heutigen Dohnaischen Straße, oberhalb der Stadtbrücke. Aufgrund des stetigen Wachstums der Stadt wurde die Mündung jedoch schon vor etlichen Jahrzehnten künstlich verlegt: sie ist heute exakt bei Kilometer 35,4 zu finden.
Wer also den Elberadweg von Dresden nach Pirna nutzt wird kurz vor Pirna die Gottleuba-Mündung überqueren …
Vielleicht noch bemerkenswert: im unteren Bild ist im Hintergrund (und hier im Blog erstmalig) die Sachsenbrücke zu sehen, welche zwischen 1997 und 1999 – zum Zwecke der Westumfahrung der Stadt sowie der Anbindung an die A17 – erbaut wurde. Doch dazu später einmal mehr …
Die monatliche Flusslandschaft





Wir sehen heute im Lichtbild: die Untertrave in Lübeck.
Zur Erläuterung: die Trave ist ein 124 km langer Fluss, der bei Ahrensbök in Ostholstein entspringt, in seinem Verlauf Schleswig-Holstein durchquert und schließlich bei Travemünde in die Ostsee mündet.
Auch hier sehen wir den Fluss nicht in seinem natürlichen Lauf – der Flusslauf wurde bereits vor Jahrhunderten nach den Bedürfnissen der Schifffahrt und der mittelalterlichen Stadtverteidigung umgestaltet.
Nichtsdestotrotz ist ein Bummel entlang des Ufers sehr zu empfehlen, bieten sich damit doch beste Blicke auf die Lübecker Altstadt mit dem sehenswerten Museumshafen …
Die monatliche Flusslandschaft

Heute im Lichtbild zu sehen: ein Blick auf die Moldau in Prag – an einem trüben Dienstag in diesem November. Um es genauer zu sagen: es war die reinste Waschküche heute morgen.



Standort ist die Hlávkův Most, eine rund 400m lange Straßenbrücke, welche die Stadtteile Holešovice und Karlín miteinander verbindet. Dabei führt sie über die Insel Štvanice, an der (neben anderem) eine kleine Raftingstrecke zu finden ist.
Natürlich bietet die Moldau in Prag noch sehr viele andere, sehenswertere Ansichten – jedoch ist allein diese die Eine, für die mir die Zeit blieb – während einer kurzen Stippvisite in der Stadt. Morgen vielleicht mehr dazu …
Die monatliche Flusslandschaft

Wir sehen im Lichtbild den Burgberg mit der Albrechtsburg in Meißen.
Diese wird wegen ihrer exponierten Lage über der Elbe gerne auch einmal die „sächsische Akropolis“ genannt, nun ja, eindrucksvoll ist der Anblick allemal. Zudem hat das ehrwürdige Gemäuer eine imposante Geschichte mit illustren Bewohnern vorzuweisen – Interessierte lesen dazu bitte in der Wikipedia nach.
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Die monatliche Flusslandschaft
Heute im Lichtbild zu sehen: die Elbe bei Rathen.

Zum Einen der Blick auf die Elbfähre und zum Anderen schauen wir von der Promenade elbabwärts – rechter Hand liegen die “Weißen Brüche”.

Die Bilder sind als solche die Mitbringsel einer kleinen Genussradeltour, die ich mir heute gegönnt habe (Pirna-Wehlen-Rathen-Lottersteig-Königstein-Rathen-Pötzscha-Obervogelgesang-Pirna). Sehr angenehm zu fahren war das mit Himmelblau und Schäfchenwolken und ganz viel Sonne – das hätte ich gerne für immer.
Kurze Anmerkung zur Strecke: der Radweg zwischen Wehlen und Rathen ist zur Zeit eine Baustelle und daher nur bedingt befahrbar. Er ist eigentlich gesperrt (auch für Fußgänger) – trotzdem winkten die meist freundlichen Bauarbeiter mich heute hindurch.
Ob das immer so gelingt darf allerdings bezweifelt werden …




