Tag Archives: Konzert

Highspeed-Blasmusik aus Rumänien

Auf die Schnelle noch ein Veranstaltungshinweis für den Großraum Pirna – bevor ich es vergesse: am kommenden 1. Mai spielt Fanfare Ciocrlia im Dresdner Schauspielhaus – das Konzert beginnt um 20.00 Uhr. Karten sind momentan noch zu haben und kosten jeweils 22,00 Euro.

Fanfare Ciocrlia ist eine zwölfköpfige Roma-Blaskapelle aus dem Dorf Zece Prăjini in Ostrumänien.

Sie gilt weltweit als eine der besten Live-Bands, die mit unerschöplicher Energie und Einfallsreichtum ihre Fans von Melbourne bis Memphis, von Tokio bis Toulouse begeistert. Die 12 Musiker blasen von der Bühne aus zum Sturm und versetzen damit das Publikum seit 16 Jahren auf mehr als 1.400 Konzerten in Ekstase … Die Band bezeichnet sich stolz als die am härtesten blasende Band im Blechbiz.

Bedarf es noch weiterer Erläuterungen? Nicht wirklich, oder? (alles via)

Sternenregen. Stundenlang.

Unplugged – wenn auch nicht ganz ohne Strom: zwei Stunden lang spielten die Herren um Makarios das, was sie am besten können: einen exquisiten Schrammelbeat der Spitzenklasse. Das Vergnügen war ein beiderseitiges, und um eine Wiederholung wird ausdrücklich gebeten.

Gestern Abend war das, im Q24 zu Pirna.

die_art

Pirna, am 17.02.2012: My Colour Is Black!

Die Art scheint einen guten Draht nach Pirna zu haben – findet sich die Band doch mittlerweile im Jahresrhythmus vor Ort ein, um uns ihren angenehmen Cocktail aus Punk- und Gitarrenrocksound sowie treibendem Dark Wave – gepaart mit finsterer, melancholischer Lyrik zu servieren. Mich freut das sehr wohl, zumal ich am kommenden Freitagabend, dem 17.02., über die notwendige Freizeit für das Konzert in Pirna (unplugged – im Q24) verfüge.

Dieser Eintrag ist also als ein Veranstaltungshinweis zu bewerten und ja: für diese Kapelle wiederhole ich mich gerne und in jedem Jahr auf’s Neue.

Bildquelle: Wikimedia Commons.

Benefizkonzert mit Mas que nada & Friends

Pirna: am kommenden Freitag, dem 16.12. um 20.00 Uhr, wird im Kapitelsaal des Stadtmuseums ein Benefizkonzert für „Die Theatermacher“, das Theaterpädagogische Zentrum Pirna e. V., und für die Sammlungen des Stadtmuseums Pirna stattfinden. Der Eintritt ist frei – um Spenden für das Theaterpädagogische Zentrum Pirna und die Sammlungen wird gebeten.

Mas que nada (Dresden) fügt voller Leidenschaft, Temperament und Lebensfreude verschiedenste Stilrichtungen aus aller Welt auf zwei Gitarren zusammen. Dabei verweben die Musiker auf virtuose und sympathische Art Heavy Metal, lateinamerikanische Musik, Jazz und Flamenco in bekannten und eigenen Kompositionen. Ergänzt wird die Formation bei diesem speziellen Abend durch Gastmusiker, die die Klangwelt der akustischen Gitarre verstärken. Adrian Weiss, Live- und Studiogitarrist, zeigt wie Klang und Virtuosität der E-Gitarre auch auf den Pfaden der akustischen Gitarre in vollem Glanz erscheinen kann.

Ich denke, da kommt viel Gutes zusammen, und freue mich auf einen interessanten Abend.

Herbert Grönemeyer in Leipzig

Der mensch hat gestern die allerliebste Freundin von allen nach Leipzig in die Red Bull Arena begleitet – Herbert Grönemeyer trat dort im Rahmen seiner “Schiffsverkehr”-Tour vor gut 40.000 begeisterten Menschen auf. Nun sind solche Mega-Konzerte eigentlich gar nicht mein Fall – die Karte war jedoch ein Geschenk. Sie (die allerliebste Freundin) mag den Barden sehr, und ich war vor allem an dem Spektakel interessiert. Und um es gleich zu sagen: es war grandios, eine großartige Show in einer immens beeindruckenden Kulisse (was jetzt aber nicht den hässlichen Klotz von Stadion meint, welcher eigentlich nur in schwarz-weiss zu ertragen ist).

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SCHERBEkontraBASS

SCHERBEkontraBASS – das sind Marius del Mestre (Gitarre und Gesang) sowie Akki Schulz am Kontrabass. Sie spielen die Songs von Rio Reiser und Ton Steine Scherben und waren gestern mit ihrem Programm in Pirna zu Gast.

Marius del Mestre war als ehemaliger Rhythmusgitarrist das jüngste Bandmitglied der Ton Steine Scherben (von 1980 – 1984, zuvor bei Tempo). Derzeitig ist er Sänger und Gitarrist in der TON STEINE SCHERBENFamily, die seit 2004 in verschiedenen Besetzungen auf den Bühnen dieser Republik anzutreffen ist.

Akki Schulz ist Kontrabassist mit klassischer Ausbildung und Berufserfahrung, der eines guten Tages seine Stelle im Opernhaus Halle kündigte und sich der Beatmusik verschrieb. Derzeit ist er (neben diesem Projekt) als Bandleader mehrerer Jazz und Weltmusik-Projekte unterwegs (aktuell: Akkitation Arkestra).

Die beiden fanden sich vor knappen zwei Jahren zum Duo zusammen, haben sich auf inzwischen mehr als 120 Konzerten erfolgreich präsentiert und veröffentlichen in jedem Jahr eine CD im Eigenverlag. Das gestrige Konzert hier vor Ort (im Q24) hat mir außerordentlich gut gefallen.

Im Gegensatz etwa zu der perfekt inszenierten Rio-Reiser-Show des Jan Plewka (dessen Interpretation im vergangenen Januar in Dresden mich mit zeitlichem Abstand zunehmend abstößt) spielen SCHERBEkontraBASS die Songs erfrischend lebendig und natürlich. Ab und an eine hübsche Anekdote, jedoch nicht ohne den gebotenen Ernst – gerade auch mit Blick auf die aktuellen Ereignisse in Fresenhagen.

Akki Schulz setzte mit seinem gewaltigen Instrument wunderbare Akzente und trug somit zu einer bis dato nicht gehörten, aber um so mehr gelungenen Interpretation dieser Lieder bei, der zu Recht mit reichlichem und herzlichem Applaus gedankt wurde.

Brahms und Tschaikowsky

Ich hatte eben das ausgesprochene Vergnügen, dem Klang zweier ganz besonderer Instrumente zu lauschen: einer Violine von Antonio Stradivari ‘Ex-Joachim’ aus dem Jahre 1708 und einem Cello von Domenico Montagnana ‘Ex-Hekking’ von 1721.

Auf der Erstgenannten spielte Mira Wang, das Violoncello spielte Jan Vogler. Beide Virtuosen waren heute als Solisten zu Gast geladen in die Stadtkirche St. Marien – die Neue Elbland Philharmonie (Leitung: GMD Christian Voß) gab sich die Ehre zum 2. Philharmonischen Konzert. Johannes Brahms – Doppelkonzert (Konzert für Violine und Violoncello) op. 102 und Peter Tschaikowsky – 6. Sinfonie h-moll op. 74 (Pathétique) standen auf dem Programm.

Ich bin jetzt zu müde für eine längere Rezension – um es also kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: es war ein superbes Konzert am passenden Ort, die Welt schien für ein kurzes Weilchen in Ordnung. Nach guten zwei Stunden gab es den verdienten Applaus – soll heißen: es gab stürmischen Beifall mit Händen und Füßen.

Ich hätte gerne mehr davon – lediglich zwei Konzerte im Jahr sind definitiv zu wenige …

Drei Tage TFF Rudolstadt

Das TFF Rudolstadt steht für das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival in deutschen Landen (ca. 70.000 Besucher). Es fand in diesem Jahr bereits zum 20. Male statt und wir hatten das große Vergnügen, dieses Mal so richtig dabei zu sein.

Drei wunderbare, sehr heiße Tage lang gab es Musik vom Feinsten und en Mass und das alles in einer derart freundlichen, entspannten Atmosphäre, die man einfach erlebt haben muss. Vielleicht vermitteln ja die Bilder anbei einen kleinen Eindruck dessen …

TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
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TFF Rudolstadt 2010
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TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
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TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
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TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010
TFF Rudolstadt 2010

Alles zu sehen ist bei der Anzahl der Bühnen und der Vielzahl der Auftritte ein Unding, so haben wir uns dann ausführlich dem diesjährigen Länderschwerpunkt “Äthiopien” und überhaupt den Klängen des afrikanischen Kontinents verschrieben. Die Namen der Musiker aufzulisten wäre jetzt müßig – zu begeistern wussten sie allesamt.

Alles in allem war es ein perfektes Wochenende im Thüringischen, dass nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr geradezu verlangt.

"Marian" und diese ganzen Sachen

zwei von vier

Holger “Makarios” Oley und Thomas Stephan (“Die Art”)

Soll heißen: “Die Art” gastierte einmal mehr in Pirna – gestern war das, zur mitternächtlichen Stunde auf der Hutbühne – welche mit den Auftritten diverser, lokaler Bands ein angenehmes Alternativprogramm zum Geschehen auf dem Marktplatz bot.

Das Quartett aus Leipzig spielte wie gehabt seinen lobenswert punkigen Gitarren-Wave, der explizit nach vorne losgeht und keinen Müßiggang erlaubt. Aktuelles Material neben vielen alten Songs, besagte “Marian” ebenso wie “Sie Sagte” und “WideWideWorld” – viel Freude am Spiel, am Ende jede Menge Pogo und der verdiente Applaus dazu. Alles war gut.

Tocotronic live auf dem iPhone

Licht und Schatten liegen oftmals dicht beieinander … Kürzlich erst hat der mensch den Mitteldeutschen Rundfunk gebrandmarkt und als Teufelswerk verflucht und nun kommt er nicht umhin, ein Lob auszusprechen. Ok, es gibt dort mehrere Sparten, @home läuft ja auch stetig und dezent das Kulturradio im Hintergrund …

Sei’s drum – hier ist die Meldung: MDR Sputnik wagt eine Deutschland-Premiere: übermorgen, am Freitag, dem 29. Januar, wird der Sender um 20.00 Uhr ein Konzert von Tocotronic als Video-Livestream auf dein iPhone und meinen iPod touch übertragen.

Neben der erwähnten Hardware wird eine kostenlose App benötigt – wir laden also MDR SPUTNIK Web Radio 2 und schön wird die Welt, hoffentlich.

Der Empfang über UKW sollte ebenfalls funzen, zudem gibt es den Videostream auf der Website des Senders.

Also schauen wir mal, ich bin wirklich gespannt.

(Das Ganze via)

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