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Das neue Chili Peppers-Album via iTunes-Stream hören

“I’m with you”, das neue Album der immer schon großartigen Red Hot Chili Peppers, wird am 26. August erscheinen. Wer jetzt schon einmal reinhören möchte nutzt den iTunes-Stream, der aktuell das komplette Album kostenfrei herunterspult …

60 Minuten purer Rock’n Roll, erfrischend und kraftvoll, den Weggang von John Frusciante scheinen die Männer gut verkraftet zu haben. Da gibt es nichts zu diskutieren – der Kaufbefehl wird ausgeführt.

Apple startet eigenes soziales Musiknetz

Ich weiss, ich bin spät dran … Inzwischen sollte es wohl jeder halbwegs Interessierte mitbekommen haben, dass Apple gestern mit Ping (kommt mit iTunes 10) ein eigenes soziales Musiknetzwerk gestartet hat.

Wie bei Twitter kann der mensch nun also in iTunes anderen (audiophilen) Netzbewohnern folgen, es gibt Statusmeldungen ähnlich Facebook, Musiktipps werden ausgetauscht und Hörerlebnisse kommentiert.

Dass Apple damit vor allem neue Kaufimpulse im iTunes Store setzen möchte sollte jedem klar sein – wir wissen das. Von daher ist der Konzern nicht besser oder schlechter als andere Web-Giganten wie Amazon oder Google, die ebenfalls umfangreiche Nutzerdaten sammeln und somit ihre Verkaufsstrategien optimieren möchten. Wie immer entscheidet auch hier der User, ob und wenn ja – welche Informationen er von sich preisgeben möchte…

Der Diskussion ob des Für und Wider des neuen Dienstes möchte ich mich vorerst nicht anschließen, stecke statt dessen die Nase neugierig in das Netz und schaue mich um in der Hoffnung, abseits des Mainstreams die eine oder andere Perle in Sachen Hörgenuss zu finden.

Neu im Regal: Future Of The Left

Der mensch kauft im Jahr höchstens sieben Alben, und nur selten sind Neuerscheinungen dabei. Zumeist sind es solch Klassiker (aus beinahe allen in Frage kommenden Bereichen) – der Vollständigkeit halber. Nur selten noch gibt es etwas Neues, was wirklich originell klingt und mir ein “Menschenskinder!” entlockt.

Das aktuelle, im Juni diesen Jahres erschiene Album “Travels With Myself And Another” von Future Of The Left ist eines dieser Alben, nach dessen Hören mir der oben erwähnte Ausruf des Erstaunens gar mit drei Ausrufezeichen versehen entfleucht. Schon der Opener Arming Eritrea (iTMS-Url) bringt Klarheiten: Future Of The Left musizieren karg und mit kompromissloser Härte, druckvolle Riffs, gepaart mit schönen Melodien fetzen Schlag auf Schlag aus den Boxen, daß es nur so eine Freude ist.

Manchmal, aber nur manchmal erinnert sich der mensch dabei an die Pixies.

Dass ich das noch erleben darf … Unbedingtes Reinhören sei hiermit empfohlen.

Weiterführende Verweise zum Thema:

Neu im Regal: Mule Variations

Mule Variations, in neunzehnhundertneunundneunzig bei Epitaph(!) erschienen, ist für mich das beste Tom Waits-Album überhaupt.

Neben abstrusen, herrlich schrägen Krachern finden sich locker-beschwingte Balladen, vom Meister mit beinahe klarer Stimme vorgetragen. Dazu sollte man wissen, daß die Platte komplett in einem Hühnerstall aufgenommen wurde. Das ist doch einmal eine originelle Idee …

Zwischen surreal und rural stuft Waits seine Musik ein – surrural, ganz einfach. Dabei steht die Platte in guter Tradition altbekannter Stücke: Hymnisch-herzergreifend in Goergia Lee, scheppernd mit drive als Godzilla in Big In Japan oder eben doch katertröstend in Cold Water. Für Abwechslung ist gesorgt, zumal Waits nicht müde wird, neue Instrumente zu entwickeln mit denen er konsequent gegen die Melodie vorgeht, die doch so eingängig wäre. Da Noten aber sowieso zeitlos und in der Welt sind, wird gekratzt und sei es mit der Stimme. Was daraus resultiert ist eine Platte, die im Gegensatz zum schokoladenen Heiland überhaupt nicht schmilzt, sondern mehrfachen Genuß unbeschadet übersteht. (laut.de)

In diesem Sinne ziehe ich also den Hut vor diesem kauzigen Barden und freue mich dumm und dusselig über den neuen Klassiker in meinem Archiv.

Anspieltipp: Cold Water (iTMS) oder besser dieses Video ansehen.

12 Tage Geschenke

12tageitApple hält ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk für uns bereit: 12 Tage lang – vom 26. Dezember bis zum 6. Januar – wird via iTunes täglich ein Song verschenkt. Versprochen werden “echte Leckerbissen, seltene Singles, exclusive Life-Titel und Musik-Videos von einigen der berühmtesten Interpreten weltweit.” Auch von TV-Folgen ist die Rede, na ja gut, wer’s braucht …

Wenn mensch sich zudem für die E-Mail Benachrichtigung anmeldet und weitere menschen via Mail einlädt nimmt er an einer Verlosung teil – zu gewinnen gilt es einen iPod Touch und weitere 1000 Songs. Ho-Ho-Ho, da bin ich aber mal gespannt. @ Frank und Anke: Sie haben Post. Der iPod ist allerdings meiner. :-)

Link: 12 Tage Geschenke. (via ganz viele)

Hören und reisen

Ok, momentan habe ich die Zeit all die Dinge nachzuhören und zu loben …

Bei mir neu im Abo: der GEO-Podcast (iTunes Store-Url):

Spannende Hintergrundgeschichten, Interviews mit GEO-Reportern und Experten, ausgewählte GEO-Reportagen, O-Töne aus Metropolen, Urwald, Wüste oder Antarktis. Jeden Donnerstag neu.

Sprich zwei Folgen je Woche – das GEOaudio Magazin mit buntem Themenmix und dazu das GEOaudio Extra mit einem Schwerpunkt – in Summe eine stabile und qualitativ hochwertige Grundversorgung mit allerhand Wissenswertem rund um den Globus … Also wärmste Empfehlung meinerseits!

Letztlich und zum “Anfüttern” seien kurz einige der jüngsten Schwerpunktthemen genannt: Grönland, Zypern, Tanger, Zaragos, Kanada, Rom, Brügge, Bayern, São Tomé und Príncipe (!) und und und … Das Ganze im kostenlosen Abo. Klasse!

nicht lustig

Liebe iTunes Music Store MitarbeiterInnen,

tut mir den Gefallen – bitte keine Empfehlungen mehr, nicht für mich.

Zudem hätte ich gerne gewußt welches Fehlverhalten (meinerseits?) das Auftauchen eines Herrn Rieu in oben erwähnter Liste bewirkte. Ich betrachte dies als groben Unfug.

Also bitte keine solch miesen Witze mehr in der Zukunft. Sonst Beule.

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