Meine zwei Cent
… zu Apples neuestem Produkt sind schnell auf den Punkt gebracht: der mensch sagt ja zum iPad, denn es erfüllt zweifellos die grundlegenden Wünsche an ein virtuelles Zuhause wie Internet, einfaches Büro, Musik und Organizer und Fotokram auch. Ich denke schon, dass dem Gerät eine glänzende Zukunft bevor steht – bei all den Abstrichen, die derzeit nicht von der Hand zu weisen sind und die wir vorerst als gegeben nehmen müssen.

Jedoch – aller Anfang ist schwer. Es scheint diesbezüglich angebracht, sich an die Präsentation des ersten iPods anno 2001 (Video) zu erinnern – auch diese wurde eher verhalten und voller Argwohn und Skepsis aufgenommen.
Zudem schauen wir vor allem nach vorn: die zweite oder dritte Generation des iPad’s wird gewiss eine Menge jener Features auszeichnen, die momentan noch schmerzlich vermisst werden.
Pluspunkte vergebe ich dem Gerät für die perfekt angepassten Apps, die superb umgesetzte, so genannte “Touch-Kultur” sowie die zukunftsweisende Integration von eBooks und Printmedien. Dazu kommt der relativ günstige Verkaufspreis – wobei hierzulande natürlich voller Argwohn auf die mit dem Tablett einher gehenden Mobilfunk-Konditionen geschaut werden muss …
Minuspunkte werden meinerseits erteilt für das grottige Bildschirmformat (kein WideScreen!), das iPhone OS (ein ordentliches OS X wäre zweifellos die bessere Wahl), die geringe Festplattenkapazität sowie natürlich für das fehlende Multitasking.
Fazit: wer @home noch nicht mobil unterwegs ist sollte sich durchaus einmal näher mit dem iPad befassen. Da der mensch in dieser Hinsicht mit seinem MacBook momentan bereits allerbestens bedient ist kommt ein Kauf für mich frühestens mit der dritten Generation des iPad (sprich anno 2012) in Betracht.
Lehnen wir uns also erst einmal entspannt zurück und schmunzeln über all die garstigen Wirrköpfe im Internetz, die sich berufen fühlen, einem Apple Fan-Boy ein x für ein u weiszumachen.
