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Wanted: neues Logo für BP

Angesichts des Dilemmas im Golf von Mexiko kann man Fug und Recht behaupten, dass der britische Ölmulti bis zum Hals in der braunen Masse steht.

GreenPeace UK sieht akuten Handlungsbedarf und hat einen lobenswerten Wettbewerb ausgerufen. Es gilt, das Logo des Konzerns – die leuchtend grüne Sonne – zu überarbeiten, um somit aufzuzeigen, wofür BP im Eigentlichen steht.

Diverse Vorschläge sind bereits eingegangen und in diesem Flickr-Album zu betrachten. Die drei besten Entwürfe werden letztlich professionell aufgearbeitet und dann als Hauptmotiv der Greenpeace-Kampagne gegen BP Verwendung finden.

Bild-Credit: Greenpeace UK.

Milchlieferanten verfüttern Gen-Pflanzen

Da der mensch sich zu den Genuss-Milch-Trinkern zählt läßt ihn die folgende Meldung aufhorchen und einmal mehr voller Argwohn die Dinge des täglichen Bedarfs in Augenschein nehmen …

Greenpeace hat Futtermittelproben von Milchlieferanten diverser Marken-Molkereien analysieren lassen und dabei festgestellt:

Jeweils drei von vier Lieferanten von Bärenmarke, Weihenstephan und Allgäuland füttern gentechnisch verändertes Sojaschrot aus Südamerika. Alle getesteten Lieferanten für die Marke Landliebe verzichten dagegen auf importiertes Sojaschrot und Gen-Pflanzen. Die Milchmarken werben alle mit regionaler oder naturnaher Milchproduktion.

Gerne rühren wir die Trommel zugunsten der Thematisierung der Genmanipulation und zitieren der Einfachheit halber:

Die Genmanipulation von Pflanzen ist riskant. Bei der Züchtung werden die Grenzen von Arten überschritten und durch den Eingriff in die Pflanze können unerwünschte Stoffe mit Nebenwirkungen entstehen. Da patentierte Gen-Soja von bestimmten Herstellern gekauft werden muss, vergrößert sich die Abhängigkeit der Bauern von Agrarkonzernen. Zudem wird Gen-Soja stärker gespritzt als herkömmliche Soja. Die giftigen Mittel gefährden Anwohner, verunreinigen Trinkwasser und bedrohen die Pflanzenvielfalt.

Verbraucherprotest ist also angeraten – mitmachen geht zum Beispiel bei der Milchcent-Aktion.

Siehe auch: Gentechnik/ Anbau & Genpflanzen (Greenpeace).

Pestizide

Die Anwendung illegaler Substanzen in der Landwirtschaft verwundert nicht wirklich. Alarmierend jedoch ist der Umfang dessen sowie der offensichtlich nicht vorhandene Aufklärungswillen seitens der staatlichen Lebensmittelüberwachung zum Thema. Wer sich jetzt informieren möchte liest bitteschön den jüngst von Greenpeace herausgegebenen Bericht Illegale Pestizide in Obst und Gemüse aus Deutschland (pdf) – der sich auf die Ergebnisse einer Studie des BVL aus dem Jahre 2006 bezieht. (via)

Siehe auch: Pestizide im Essen – gefährlich und illegal.

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