Tag Archives: Google

Nachlese: Mark Twain Google Doodle

Gut, es ist schon einige Tage her, dass Google den verehrten Mark Twain (geboren am 30. November 1835) mit diesem schön anzuschauenden Tom-Sawyer-Doodle ehrte … Es soll hiermit trotzdem erwähnt sein – ist diese Lausbubengeschichte doch eine außergewöhnlich gute Geschichte.

Apropos: ich habe nicht nur allerhand nachzulesen, sondern auch nachzuschauen. Wie steht es um den Film, der seit dem 17.11. im Kino läuft – lohnt sich der Besuch?

(via via)

Google Maps jetzt auch mit Wettervorhersage

Google Maps, einer jener Dienste, die der mensch stetig und gerne nutzt, ist jetzt um eine nützliche Funktion erweitert worden – das aktuelle Wetter vor Ort.

Die Informationen werden – selbst bei kleineren Orten wie Pirna – in einem zusätzlichen Layer eingeblendet. Google fragt dazu die Daten von weather.com ab, die Aussagen zur Wolkenbildung werden vom U.S. Naval Research Lab beigesteuert.

Alles in allem eine runde Sache, bei der man sich einmal mehr fragt, warum sie nicht längst integriert wurde … (via)

Instaport und FlickrEdit

Notiz an mich … aus Gründen.

PicasaWeb ist natürlich Teil des neuen Google+ Accounts geworden und bietet neuerdings unlimitierten Speicherplatz für Fotos, so diese eine Kantenlänge von 2048 Pixel nicht überschreiten. Der unbegrenzte Speicher gilt ebenso für Videos bis zu 15 Minuten Länge…

Ein Totschlagargument für den Wechsel? Denk ich an flickr in der Nacht … (die grauenvolle Fatzebuch-Fotoverwaltung lasse ich jetzt einmal außen vor). Die Emigration zu Picasa beschäftigt mittlerweile viele, ist ein Trending Topic im Netz, nicht nur in meinen schönen, neuen Kreisen.

Mit Blick darauf sei hiermit auf zwei brauchbare Tools verwiesen, mit deren Hilfe der Umzug des eigenen Fotoarchivs gut bewerkstelligt werden kann. FlickrEdit (den Vorgänger FlickrBackup habe ich bereits vor vier Jahren an dieser Stelle empfohlen – wir erinnern uns an die Zensur-Debatte) ermöglicht den problemlosen Download einzelner Sets oder Alben sowie aller Fotos überhaupt. (via)

Zudem sei hiermit auf Instaport verwiesen. Mit diesem Tool lassen sich alle in Instagram veröffentlichten Bilder sichern – eine gute Sache, denn wer trägt die vielen bunten Bildchen schon noch alle mit sich herum?

Also erst einmal Backups machen, und dann in Ruhe überlegen … Und ihr so?

Die Karawane zieht weiter: Google+

Ok, der mensch ist drin (Dank an Martin und Christoph), hat sich neugierig umgeschaut und ein wenig eingerichtet.

Der erste Eindruck ist ein ausgesprochen guter Eindruck – von daher möchte ich mich den vielen Lobgesängen anschließen und hoffe, dass diese schöne, neue Plattform von Glücksnüssen, Frage/Antwort-Spielen und dem ganzen FarmVille-Sondermüll verschont bleiben möge …

Ich kann Fatzebuch bis heute nicht viel abgewinnen, die Oberfläche ist einfach grottig, die Einstellungen sind verschachtelt bis zum Erbrechen, dazu Spam und Spielkram bis zum Abwinken. Eben so eine Art “Hausfrauen-Web”, wenn ich es böse formulieren müßte, und so gar keine Spielwiese für Techies und Nerds. Mein Account wird daher nur sporadisch mit automatisierten Postings und Status-Meldungen gepflegt. Ganz darauf verzichten möchte ich dann allerdings doch nicht, denn alle anderen sind schließlich (noch?) dort – es ist nun einmal das größte soziale Netzwerk in Deutschland und von daher ein Zugewinn in mancherlei Hinsicht – bisher leider ohne Alternative.

Nun also Google+, ich hoffe, Googles neuestes Baby macht alles das richtig, was Fatzebuch nicht kann oder versaubeutelt hat …

Anbei lediglich drei Verweise zum Thema, in denen die technischen Details sehr gut besprochen werden:

Schauen wir also einmal, was daraus wird, wenn sich der erste Hype gelegt hat, und wie die Konkurrenz regieren wird …

PS: bei Bedarf an einer Einladung bitte einfach eine Email an mich.

Nachtrag: mein Google+ ist nun auch über rappelsnut.de/+ erreichbar.

Conflict History

Das ganze Elend dieser Welt – sämtliche kriegerischen Konflikte – von 4000 vor Christus bis in die nicht minder barbarische Gegenwart in einer einzigen, interaktiven Karte: Conflict History.

Mittels Zeitstrahl können wir willkürlich in die Vergangenheit reisen, uns eine Periode herauspicken und im Handumdrehen werden sämtliche in Frage kommenden Krisenherde aufgezeigt.

Ein schönes Feature: beim Mouseover werden alle am Konflikt beteiligten Staaten gezeigt, zudem steht zu jeder kriegerischen Auseinandersetzung ein Auszug der (englischsprachigen) Wikipedia zur Verfügung.

Im Ganzen also die großartige Präsentation einer ganz und gar traurigen Geschichte, die noch lange nicht beendet ist. (via)

Finde das Pixel

Das Widerspruchsrecht bei Google macht es möglich, dass bestimmte Häuser in Street View nur verpixelt dargestellt werden dürfen. Finde das Pixel gibt die Möglichkeit diese Objekte zu finden und zu markieren. Bereits gefundene Objekte werden auch unter der Karte aufgelistet.

Einfach rechts die Adresse eingeben, das gepixelte Haus in der Mitte des Kartenausschnitts positionieren und auf den grünen “Gefunden!”-Button drücken.

Ein guter Ansatz, der Verpixelung des Öffentlichen Raumes ein Schnippchen zu schlagen.

Google Street View Deutschland

Seit heute morgen 06.00 Uhr präsentiert Google Street View erste Bilder aus Deutschland.

Neben den Ansichten diverser Bundesliga-Stadien werden auch sieben Sehenswürdigkeiten präsentiert – neben Kanzleramt, Siegessäule und anderen auch der Theaterplatz in Dresden. Letzterer bietet sich auf Grund seiner exponierten Lage ja geradezu an für einen ersten, virtuellen Rundumblick am Bildschirm.

Übrigens: die erste Kommune, welche sich (auf ausdrücklichen Wunsch) in Street View präsentiert, ist die Gemeinde Oberstaufen im Allgäu. Beim virtuellen Rundgang ist zu sehen, dass Google dem Einspruch derjenigen Bewohner, die ihre Häuser nicht in Street View sehen möchten, entsprochen hat. Die entsprechenden Bilder sind – ebenso wie Gesichter und KFZ-Kennzeichen – verwaschen und verpixelt. So weit, so gut …

Bereits in vierzehn Tagen will Google die 20 größten, deutschen Städte komplett im Netz präsentieren.

Apple vs. Google

Die “New York Times” hat einen ausführlichen Bericht zum Thema veröffentlicht – inclusive einer grandiosen Karikatur von Daniel Adel, die auf Gedeih und Verderb ihren Platz in diesem kunterbunten Weblog finden will …

Alternativ sei hiermit noch auf diesen Artikel (dt.) verwiesen, der als solcher ebenfalls eine gute Einführung in die Thematik darstellt. Nachschlagen in der Wikipedia lohnt auch … (via)

Eine neue Art der Kommunikation

Google möchte mit Wave die digitale Kommunikation revolutionieren oder besser gesagt: die Kommunikation bündeln und zentrieren.

Das Konzept klingt vielversprechend:

“Zwei der erfolgreichsten Wege der digitalen Kommunikation, E-Mail und Instant Messaging, wurden bereits in den 1960ern entwickelt”, so Lars Rasmussen, der an der Entwicklung von Wave beteiligt war. “Seitdem sind so viele verschiedene neue Wege entwickelt worden – Blogs, Wikis, kollaborative Dokumente und so weiter – und Computer und Netzwerke haben sich enorm verbessert. Mit Google Wave schlagen wir eine neue Art der Kommunikation und Onlinezusammenarbeit vor, bei der alle Fortschritte der Ausgangspunkt sind.” (golem.de)

Somit soll quasi eine Plattform für E-Mail, Instant-Messaging, Chat, Fotos, Videos, Karten und Dokumente geschaffen werden. Zudem soll die Einbindung in Webseiten (Blogs!) möglich sein, wir dürfen also gespannt sein …

Wave ist ein Open-Source Projekt und soll noch in diesem Jahr starten.

Verweis: Check out the developer preview at Google I/O (video)

Google Earth 5.0

Die wohl wichtigste Neuerung in der neuen Version des Erd-Browsers: die Applikation beschränkt sich nicht mehr auf die Darstellung der Erdoberfläche sondern ermöglicht jetzt auch das Abtauchen in submarine Welten (neue Ebene: Google Ocean).

Einige gut erforschte Regionen wie das Great Barrier Reef oder der Golf von Mexiko lassen sich mit Fotos, Videos und Artikeln näher erforschen. Weitere Layer zeigen Schiffswracks, geschützte Gebiete, die Folgen menschlichen Einflusses und die Bewegungen von Tieren, die mit Sendern ausgestattet durch die Meere schwimmen. (via)

Ebenfalls neu ist zum Einen die Möglichkeit einer Reise in die Vergangenheit – sprich Landschaften und Städte an Hand von historischem Bildmaterial zu betrachte – und zum Anderen das Aufzeichnen von eigenen Touren.

Das Einführungsvideo bietet einen guten Überblick über die Neuerungen und sei hiermit empfohlen.

Verweise: Neu in Google Earth 5.0 (Beta), Download.

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