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Skurriles Superhelden-Kino

Wir haben uns heute nachmittag im Kinder-Kino den hier schon einmal vorweg erwähnten neuesten Streifen aus dem Hause DreamWorks Animation angesehen. Monsters vs. Aliens ist ein wirklich sehenswertes Spektakel ist es geworden, köstlich anzusehen die skurrilen Figuren im Kampf gegen den finsteren Alien (selbstverständlich mit Clon-Armee). Die kleinen Leute im Kino haben sich königlich amüsiert, ebenso die größeren – zitiert sich die rasante Story doch quer durch diverse Horror- und Invasionsfilme (nicht nur der 50er Jahre).

Noch einmal die Story im Schnelldurchlauf (ich zitiere Herrn Rappel): ein Meteroit stürzt auf die Erde und trifft das Mädchen Susan, welches daraufhin zum Monster mutiert und von der Regierung festgesetzt wird. In der Gefangenschaft trifft sie auf weitere Monster … Als dann bösartige Aliens die Erde bedrohen wird die Monstertruppe für die Menschheit in den Kampf geschickt, quasi als letztes Aufgebot …

Wer also auf Superhelden-Monster-Alien-Animationsfilme steht schaue sich den Streifen an – am Besten in 3D (in Dresden im Rundkino).

The Hunt for Gollum

Hat der mensch sich hier überhaupt schon als bekennender Herr der Ringe-Fan geoutet? Wenn nicht, sollte das spätestens hiermit verkündet sein … Anlass für dieses späte Coming out ist der unaufhaltsam näher rückende Erscheinungstermin von “The Hunt for Gollum” – einem ganz besonderen Projekt für Freunde der Lord of the Rings Triologie.

Es handelt sich hierbei um einen 45 minütigen Fan-Film von Chris Bouchard, welcher bereits mit einem ähnlichen Projekt auf sich aufmerksam machte. Der aktuelle Film erzählt von der Suche Aragorns nach Gollum und dem einen Ring, ist also auf dem Zeitstrahl zwischen “Der Hobbit” und “Der Herr der Ringe” angesiedelt. Das Besondere: Mitwirkende und Crew sind zum Großteil ehrenamtlich tätige Fan-Enthusiasten.

Ab dem dritten Mai soll der Streifen dann im Netz stehen – wir dürfen gespannt sein. Ob allerdings als Download oder nur als Stream scheint mir derzeit noch unklar … (via)

Flashbacks aus dem Libanon

Waltz with Bashir ist zweifellos der ungewöhnlichste Film, den der mensch in jüngster Vergangenheit gesehen hat. Gestern bin ich nun endlich zum “Nachschauen” gekommen (der Film hat die großen Kinos bereits durchlaufen). Anbei einige Worte zum Inhalt – der Einfachheit halber sei es erlaubt die Film-Website zu zitieren:

Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari von einem immer wiederkehrenden Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren. Verstört macht er sich auf, Freunde und Kameraden von damals zu besuchen und zu befragen. Er muss die Wahrheit über jene Zeit und über sich selbst herausfinden. Je tiefer Ari in seine Vergangenheit eindringt, desto klarer werden seine Gedanken und die verdrängten Erlebnisse erscheinen in surrealen Bildern…

So weit, so gut. Wer sich zum ersten Libanonkrieg anno 1982 informieren möchte lese bitte in der Wikipedia nach. Das Besondere an diesem Film ist die visuelle Umsetzung – “Waltz with Bashir” ist ein dokumentarischer Trickfilm in Spielfilmlänge und basiert auf tatsächlichem Geschehen. Gerade diese eigenwillige Umsetzung ist es jedoch, die solch enorm eindrucksvolle Bilder schafft – und damit um ein Vielfaches besser gelingt als die Verfilmung realer Bilder. Das Thema ist auf ungewöhnliche Weise angegangen worden und heraus gekommen ist – schlichthin – ein Meisterwerk.

Pixar's Up – neuer Trailer

Ganz kurz die Story des neuen Pixar-Films: Carl Fredricksen, 78 Jahre jung und ambitionierter Ballonfahrer, erfüllt sich den lebenslangen Traum von einer großen Reise. Zusammen mit einem Pfadfinder-Kind erlebt er in Südamerika die verschiedensten Abenteuer.

Ein neuer Trailer macht nun Lust auf mehr … (Filmstart in Deutschland leider erst am 24. September ’09)

Der Vorleser

Es gibt so Filme, die der mensch im Anschluß gar nicht zerreden möchte, die stillschweigend genommen werden als das was sie sind. “Der Vorleser” ist einer davon, diese Geschichte einer rätselhaften, wundersamen Liebe, die Geschichte von Schuld und Scham, die tausend Fragen aufwirft …

Ich habe für mich beschlossen, die Geschichte nicht “nachzulesen”. Es ist gut so wie es ist. Ihr solltet ihn euch aber anschauen – unbedingt.

Verweis: Der Vorleser (Filmwebsite).

Uwe Tellkamps "Der Turm" wird verfilmt

Lese eben, daß Uwe Tellkamps “Der Turm” auf die Kinoleinwand kommt.

Eigentlich nicht weiter verwunderlich, bietet die Story um die Familie Hoffmann und ihr Leben in den letzten sieben Jahren der DDR (Dresden, der Weisse Hirsch – Sie wissen schon ….) doch tatsächlich eine wundervolle Vorlage für eine Verfilmung. Die Besetzung der Rollen ist allerdings noch vollkommen offen, die Gespräche befinden sich bis dato in einem sehr frühen Stadium. Aber neugierig bin ich allemal …

Was ich eigentlich damit sagen will: mensch sollte sich beeilen mit der Lektüre (ich dümpele derzeit um die Seite 250 herum), sonst werde ich das Grande Finale im Kino erleben …

Verweis: Uwe Tellkamps “Der Turm” soll verfilmt werden.

Eine wundersame Zeitenreise

Wir erinnern uns an die gleichnamige Novelle des F. Scott Fitzgerald …

Der Film erzählt uns die skurille Lebensgeschichte des Benjamin Button, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in New Orleans lebt und bemerkt, daß er plöztlich immer jünger wird. Er verliebt sich in die 30-jährige Daisy, doch während diese altert, wird Benjamin immer jugendlicher …

Die wundersame Geschichte eines Menschen, der anders ist – eine brilliante Love-Story und zugleich eine wunderschöne Geschichte “zum Altwerden”. Ganz großes Hollywood-Kino, mit einem brillianten Brad Pitt in der Hauptrolle. Bin immer noch ganz ergriffen, und spreche hiermit meine allerwärmste Empfehlung aus – Kino darf auch nur einfach mal schön sein …

Verweis: Der seltsame Fall des Benjamin Button (offizielle Seite).

O' Horten

Ein Zug fährt durch das winterliche Norwegen. In der Führerkabine sitzt Odd Horten, 67 Jahre jung, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Der Mann ist seit über 40 Jahren Lokführer und steht nun vor der Pensionierung. Was er nicht ahnt: die letzte Abfahrt am Tage darauf wird er verpassen. Eine merkwürdige Odyssee beginnt – die Geschichte nimmt ihren Lauf …

Bent Hamer präsentiert uns mit Odd Horten eine stille, wortkarge Figur und dabei vor allem anderen einen Menschen, der nach den Jahrzehnten des Alltags noch einmal bereit ist, sich auf Neues und Ungewohntes einzulassen. Eine wunderschöne und anrührende Geschichte voller Komik und Skurilem – allerbestes skandinavisches Kino.

Verweis: O’ Horten – Ein Film Von Bent Hamer (arte.tv)

Monsters vs. Aliens

Ich habe den Trailer neulich schon im Kinderkino (Madagascar 2 – übrigens auch eine Empfehlung für erwachsene BürgerInnen, die Anarcho-Pinguine sind einfach göttlich!) gesehen und glaube, ich freue mich auf diesen neuen Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks Animation.

Die Story im Schnelldurchlauf: ein Meteroit stürzt auf die Erde und trifft das Mädchen Susan, welches daraufhin zum Monster mutiert und von der Regierung festgesetzt wird. In der Gefangenschaft trifft sie auf weitere Monster … Als dann bösartige Aliens die Erde bedrohen wird die Monstertruppe für die Menschheit in den Kampf geschickt, quasi als letztes Aufgebot …

Wie gut die Produktion dann im Vergleich – etwa mit Pixar’s “Up” – abschneiden wird bleibt abzuwarten, an Humor mangelt es den Machern jedoch offensichtlich und auch glücklicherweise nicht. Wir haben ja sonst nichts zu lachen …

Links: Monsters vs. Aliens (offizielle Filmwebsite), Trailer.

Let´s Make Money

Regisseur Erwin Wagenhofer (“We Feed The World“) widmet sich in seinem neuen Film der internationalen Finanzwelt. Er zeigt, dass Geld nicht arbeitet, sondern Menschen. Ob nun die Tagelöhner in Indien, die Baumwollpflücker in Burkina Faso oder auch die Bauarbeiter (Einwanderer zumeist) in Spanien – sie sind es, die unser Geld vermehren, während sie selbst arm bleiben. Logisch und auch für Laien verständlich werden die komplexen Zusammenhänge der globalen Finanzwelt erklärt, dazu frappierende Bilder.

Dieser Film ist ein Pflichttermin. Und er hat Potential, ein ganz Gewaltiges sogar.

“Wenn es einen Film gibt, der eine Revolution auslösen kann, dann ist es dieser!”

… schrieb jüngst die Cinema. Also dann – ab marsch ins Kino, viel Zeit bleibt uns nicht mehr.

Verweis: Let´s Make Money (Filmwebsite)

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