2012

Der mensch weiß: es sind keine 100% Genuss, sich einen Blockbuster anzuschauen, zumal – wie in diesem Fall – auch noch Roland Emmerich sich für die Regie verantwortlich zeigt. Insofern war das Ungemach dann auch nicht all zu groß – es kam wie erwartet.
Was bleibt – neben den teilweise bis ins Unerträgliche ausgearbeiteten Klischees (Liebe, Love, L’amour und hach ja, Mister President natürlich, der allerbeste Patriot von allen) – sind dennoch 158 spannende und unterhaltsame Minuten, gekrönt von einer phänomenalen Bilderflut, die eine Wucht ist. Darum sei dieser Besuch im Popcornkino auch hiermit empfohlen – trotz flacher Story und zu viel Pathos.
Anbei noch ein wenig zum Inhalt – der Einfachheit halber zitiert via:
2009: Die US-Regierung erhält einen vertraulichen Report, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Bergungsplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternimmt, stößt er auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (WOODY HARRELSON), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.
Die Geschichte bezieht sich dabei auf den 21. Dezember 2012, das so genannte “Ende der Zeitrechnung” – wenn wir uns auf den Kalender der Mayas beziehen und dieses eventuell auch als den Tag des Weltuntergangs sehen wollen. Ich möchte jetzt allerdings nicht weiter auf diesen Unsinn eingehen und empfehle diesbezüglich ein Weiterlesen an dieser Stelle im Weltnetz.



