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	<title>RAPPELSNUT &#187; Film</title>
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	<description>Weblog &#38; Fotografie ★</description>
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		<title>Die Stieg-Larsson-Story</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 13:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem gestrigen Sonntagabend strahlt das ZDF im Wochentakt die sechsteilige, schwedische Fernsehfassung der &#8220;Millennium-Trilogie&#8221; aus. Die nun gezeigte Fassung ist um einiges länger als die Kinoversion, verhilft aber nur bedingt zu neuen Einsichten &#8211; wohl eher zu akribischer Ausführlichkeit. Aber sei&#8217;s drum &#8211; der mensch hat dazumal den dritten Teil im Kino versäumt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem gestrigen Sonntagabend strahlt das ZDF im Wochentakt die sechsteilige, schwedische Fernsehfassung der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stieg_Larsson#Die_Millennium-Trilogie">Millennium-Trilogie</a>&#8221; aus.</p>
<p>Die nun gezeigte Fassung ist um einiges länger als die Kinoversion, verhilft aber nur bedingt zu neuen Einsichten &#8211; wohl eher zu akribischer Ausführlichkeit. Aber sei&#8217;s drum &#8211; der mensch hat dazumal den dritten Teil im Kino versäumt und wird schon deshalb die Story nachschauen.</p>
<p>Worum es mir jedoch eigentlich geht: im Anschluss an den ersten Teil strahlte das ZDF mit der &#8220;<a href="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/25/0,1872,8198745,00.html">Stieg-Larsson-Story</a>&#8221; eine sehenswerte Dokumentation zur Person des schwedischen Autors aus. Larrson, der den Erfolg seiner Bücher nicht mehr erleben durfte (er starb am 9. November 2004 im Alter von 50 Jahren an einen Herzinfarkt), war nicht nur Krimi-Autor, sondern auch streitbarer Journalist:</p>
<blockquote><p>&#8230; einer, der gegen Neonazis kämpfte, der Gewalt verabscheute, vor allem Gewalt gegen Frauen &#8230; Mit einigen Gleichgesinnten gründete er 1995 in Stockholm das politische Magazin Expo, eine Zeitschrift, die sich bis heute der Beobachtung neo-nazistischer Gruppen und Parteien in Schweden und Europa widmet.</p></blockquote>
<p>Für seinen Film befragte Martin Uhrmeister ehemalige Kollegen, politische Weggefährten sowie auch die den Nachlass des Autors verwaltende Familie. Herausgekommen ist dabei ein lobenswertes, informatives Porträt des Karl Stig-Erland Larsson, das anzusehen lohnt.</p>
<p>Abrufbar ist die Dokumentation (ca. 45 min) aktuell in der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-a-bis-z#/beitrag/video/1239436/Die-Stieg-Larsson-Story">ZDF-Mediathek</a>.</p>
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		<title>Stellan Skarsgård ist &quot;Ein Mann von Welt&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 14:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Ein Mann von Welt&#8221; findet sich derzeit einmal mehr eine Perle des skandinavischen Kintopps im lokalen Kinoprogramm &#8211; ein wunderbarer Film, der hiermit wärmstens empfohlen sei. Anbei die Story: Ulrik (Stellan Skarsgård) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen, da stellt sich ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er schleunigst die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rappelsnut.de/wp-content/uploads/2011/01/EMVW.jpg" alt="" title="EMVW" width="600" height="424" class="aligncenter size-full wp-image-14729" /></p>
<p>Mit &#8220;Ein Mann von Welt&#8221; findet sich derzeit einmal mehr eine Perle des skandinavischen Kintopps im lokalen Kinoprogramm &#8211; ein wunderbarer Film, der hiermit wärmstens empfohlen sei.</p>
<p>Anbei die Story:</p>
<blockquote><p>Ulrik (Stellan Skarsgård) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen, da stellt sich ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er schleunigst die ungnädige Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen. Seinen Sohn will er wiedersehen und sich an dessen Nachwuchs erfreuen. Wie es sich für einen in die Jahre gekommenen Gangster gehört.<br />
Er findet einen Job in einer Autowerkstatt, bekommt eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter vom sehr redseligen Chef. Eine verschrobene alte Dame gibt ihm Kost und Quartier und will als Gegenleistung lediglich auch ihren – erotischen – Appetit gestillt wissen. Einem ganz normalen Leben steht also eigentlich nichts mehr im Wege.<br />
Wenn da nicht die offen gebliebenen Rechnungen wären. Sein Gangsterfreund Jensen bedrängt ihn, dort weiterzumachen, wo er einst aufgehört hat. Den Verräter von damals hat Ulriks alte Bande ausfindig gemacht und den nötigen Schlachtplan noch dazu. Doch ganz so einfach gehen Familie und Verbrechen eben nicht zusammen. Plötzlich soll Ulrik seinen Enkel nicht mehr sehen dürfen, seine Freundin will nichts mehr von ihm wissen und Jensen drängelt immer weiter, endlich auf Rache statt auf Ruhe zu sinnen. Denn Gangster vergessen nicht. Obwohl sie manchmal gerne würden.</p></blockquote>
<p>Im Großen und Ganzen können wir den Streifen schon als eine Komödie deklarieren &#8211; wenn auch als eine rabenschwarze, die mitunter etwas derb daher kommt. Dem Betrachter präsentiert sich ein bunter Reigen seltsam skurriller Figuren, wie sie ähnlich auch in &#8220;Populärmusik aus Vittula&#8221; von Mikael Niemi oder auch in Roy Anderssons &#8220;Das jüngste Gewitter&#8221; zu finden sind. Die Story ist abwechslungsreich, und überraschende Wendungen lassen die 111 Minuten wie im Fluge vergehen &#8230;</p>
<p>Kurzum &#8211; ein wunderbarer Film!</p>
<p>Verweis: Ein Mann von Welt &#8211; <a href="http://www.einmannvonwelt.de/">die Website zum Film</a>.</p>
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		<title>The Road</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 07:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittendrin in der Apokalypse: ein Vater zieht mit seinem ca. 10 Jahre alten Sohn durch eine verwüstete Welt. Nach einer ökologischen Katastrophe wächst nichts mehr, die Tiere sind fast ausgestorben, Nebel und Asche über der grauen Landschaft. Banden streifen durch das Land, die zum Zwecke des Nahrungserwerbs Jagd auf alles machen, was die Katastrophe überlebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rappelsnut.de/wp-content/uploads/2010/10/tr.jpg" alt="" title="tr" width="600" height="379" class="aligncenter size-full wp-image-13682" /></p>
<p>Mittendrin in der Apokalypse: ein Vater zieht mit seinem ca. 10 Jahre alten Sohn durch eine verwüstete Welt. Nach einer ökologischen Katastrophe wächst nichts mehr, die Tiere sind fast ausgestorben, Nebel und Asche über der grauen Landschaft. Banden streifen durch das Land, die zum Zwecke des Nahrungserwerbs Jagd auf alles machen, was die Katastrophe überlebt und Beine hat. In der Hoffnung auf Wärme und eine lebenswerte Welt versuchen Vater und Sohn in den Süden zu gelangen und dabei das Gute in sich zu bewahren.</p>
<p>&#8220;The Road&#8221; ist ein finsteres Endzeit-Drama voller dunkler, beängstigender und oft auch schaurig-schöner Bilder. Das Kammerspiel zwischen Vater und Sohn ist für mich perfekt inszeniert, Viggo Mortensen spielt die Figur des Vaters mit bewundernswerter Hingabe. Die Musik von Nick Cave und Warren Ellis setzt das &#8220;i-Tüpfelchen&#8221; &#8230;</p>
<p>Allein die Story lässt an Inhalt und Substanz zu wünschen übrig &#8211; schon die fehlende Erklärung der apokalyptischen Ereignisse scheint mir da ein arges Versäumnis.</p>
<p>Von daher also nur eine bedingte Empfehlung meinerseits (ein stabiles Nervenkostüm vorausgesetzt).</p>
<p>Verweis: <a href="http://theroad-movie.com/">&#8220;The Road&#8221;</a> &#8211; die Webseite zum Film.</p>
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		<title>Das Konzert</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das Konzert&#8221; ist der neue Film von Regisseur Radu Mihaileanu (wir erinnern uns an den grandiosen &#8220;Zug des Lebens&#8220;). Die Story ist schnell erzählt: das unter Breschnew in Ungnade gefallene, einstige Starorchester des &#8220;Bolschoj-Theaters&#8221; versucht die müden Finger für ein letztes Konzert wieder beweglich zu machen. Andrej Filipow &#8211; einst dessen bedeutender Dirigent und heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rappelsnut.de/wp-content/uploads/2010/08/DasKonzert.jpg" alt="" title="DasKonzert" width="500" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-12886" /></p>
<p><a href="http://www.konzert-derfilm.de/">&#8220;Das Konzert&#8221;</a> ist der neue Film von Regisseur Radu Mihaileanu (wir erinnern uns an den grandiosen &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zug_des_Lebens">Zug des Lebens</a>&#8220;).</p>
<p>Die Story ist schnell erzählt: das unter Breschnew in Ungnade gefallene, einstige Starorchester des &#8220;Bolschoj-Theaters&#8221; versucht die müden Finger für ein letztes Konzert wieder beweglich zu machen.</p>
<p>Andrej Filipow &#8211; einst dessen bedeutender Dirigent und heute Putzmann im erwähnten Theater &#8211; fängt im Büro des Direktors ein Fax des Pariser Théâtre du Châtelet ab, welches händeringend Ersatz für die indosponierten Philharmoniker aus San Francisco sucht. Durch ein irrwitziges Täuschungsmanöver gelingt es Filipow und seinen Mitstreitern, dem geschassten Ensemble von ehedem einen großartigen Auftritt an der Seine zu vermitteln.</p>
<div id='blogvision' style='width:480px; height:376px'><object width='100%' height='100%'><param name='movie' value='http://www.filmstarts.de/blogvision/19109429'></param><param name='allowFullScreen' value='true'></param><param name='allowScriptAccess' value='always'></param><embed src='http://www.filmstarts.de/blogvision/19109429' type='application/x-shockwave-flash' width='100%' height='100%' allowFullScreen='true' allowScriptAccess='always'/></object></div>
<p><br / /></p>
<p>Der Film besticht vor allem durch das wunderbare Portrait des postsowjetischen Russlands &#8211; spielt doch die erste Hälfte zur Gänze in Moskau. Jede Menge skurriller Figuren spielt sich temporeich durch allerhand prekäre Situationen &#8211; den Vorwurf der Überlänge mag ich so nicht nachvollziehen. Die letzten zehn Minuten des Films bilden das Grande Finale: Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, ganz viele Erinnerungen, der verdiente Erfolg und eine eigene Tournee im Anschluss &#8230;</p>
<p>Fazit: &#8220;Das Konzert&#8221; ist eine unterhaltsame, nur manchmal als etwas zu seicht empfundene Komödie, die sich bestens für einen verregneten Sonntagnachmittag empfiehlt.</p>
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		<title>vincent will meer</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 20:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, 12 Uhr mittags im Programmkino Ost: &#8220;vincent will meer&#8221; &#8211; ein Roadmovie vom Allerfeinsten. Wunderschöne, poetische Bilder in einer Komödie weitab jedes platten, inzwischen leider landesüblichen Brachialklamauks. Herzhaft gelacht wurde trotzdem &#8230; Doch worum geht es in diesem ersten Film von Ralf Huettner? Der 27-jährige Vincent (Florian David Fitz) leidet am Tourette-Syndrom, jener neurologisch-psychiatrischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, 12 Uhr mittags im Programmkino Ost: <a href="http://www.vincent.film.de/">&#8220;vincent will meer&#8221;</a> &#8211; ein Roadmovie vom Allerfeinsten.</p>
<p>Wunderschöne, poetische Bilder in einer Komödie weitab jedes platten, inzwischen leider landesüblichen Brachialklamauks. Herzhaft gelacht wurde trotzdem &#8230;</p>
<p>Doch worum geht es in diesem ersten Film von Ralf Huettner?</p>
<blockquote><p>Der 27-jährige Vincent (Florian David Fitz) leidet am Tourette-Syndrom, jener neurologisch-psychiatrischen Erkrankung, die sich durch Tics wie das unkontrollierte Aussprechen von Obszönitäten und Schimpfwörtern äußern kann. Vincents einzige Bezugsperson, seine Mutter, ist gerade gestorben. Sein Vater (Heino Ferch), ein routiniert-blasierter Lokalpolitiker, weiß mit dem Sohn nichts anzufangen und deponiert ihn in der Reha-Anstalt von Frau Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau).</p>
<p>Hier trifft Vincent auf die introvertierte, magersüchtige Marie (Karoline Herfurth) und den pathologisch-pedantischen Zwangsneurotiker Alexander (Johannes Allmayer). Vincent, und mit ihm der Zuschauer, wird mit den Neurosen und Ängsten, Sehnsüchten und Träumen seiner Mitpatienten konfrontiert. Zwischen ihm und Marie entwickeln sich alsbald freundschaftliche Bande, denn beide haben eigentlich ein Ziel, nämlich der sie umgebenden Realität zu entfliehen. Während Vincents Traum eine Reise ans Meer ist, liegt Maries Streben in der Auslöschung ihrer Existenz durch fortgesetzte Nahrungsverweigerung. Pragmatisch lässt sich der Plan aber nicht umsetzen, solange beide unter Obhut von Dr. Rose stehen. Deshalb entwenden beide kurzerhand Roses Auto und machen sich gemeinsam auf ihre so unterschiedlichen Reisen, die nur äußerlich eine gemeinsame Richtung haben. Durch einen Zufall schließt sich auch Alexander, der Zwangsneurotiker als Sidekick den beiden an. (<a href="http://www.critic.de/film/vincent-will-meer-2111/">critic.de</a>)</p></blockquote>
<p>Der Beginn eines turbulenten Abenteuers &#8230;</p>
<p>Mein Fazit: 96 wunderbare Minuten sind das. 96 Minuten, fein nuanciert zwischen der teilweise grotesken Dramatik des Themas an sich und natürlich situationsbedingtem, feinsinnigem Humor dazu.</p>
<p>Florian David Fitz als Vincent (und Drehbuchautor!) weiß in seiner Rolle ebenso zu überzeugen wie die oben bereits benannten Kollegen. Dazu die wunderbare Kulisse der Alpen &#8211; Abenteuer und Freiheit (Gipfelsturm auch) &#8211; Berglandschaft satt und am Ende dann die italienische Küste, das Meer. Jedoch keine Plattitüden, kein Druck auf die Tränendrüsen, die Geschichte nimmt locker-luftig ihren Lauf bis zum (nicht ganz) bitteren Ende.</p>
<p>Wer die Gelegenheit hat sollte sie nutzen und sich dieses kleine Meisterstück deutscher Filmkunst anschauen &#8211; es lohnt unbedingt.</p>
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		<title>&quot;Alice in Wonderland&quot; (1903)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute in den Lichtspielhäusern und bereits im Vorfeld reichlich mit Vorschusslorbeeren bedacht: &#8220;Alice im Wunderland&#8221; von Tim Burton. Ein Pflichttermin &#8211; ohne Frage, aber es werden wohl noch einige Tage ins Land gehen, bis der mensch Zeit und Muße für den Kinobesuch findet. Vorerst wollen wir uns der wohl allerersten Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers widmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zeIXfdogJbA&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zeIXfdogJbA&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Seit heute in den Lichtspielhäusern und bereits im Vorfeld reichlich mit Vorschusslorbeeren bedacht: <a href="http://www.disney.de/alice-im-wunderland/">&#8220;Alice im Wunderland&#8221;</a> von Tim Burton. Ein Pflichttermin &#8211; ohne Frage, aber es werden wohl noch einige Tage ins Land gehen, bis der mensch Zeit und Muße für den Kinobesuch findet.</p>
<p>Vorerst wollen wir uns der wohl allerersten Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers widmen, gedreht anno 1903 von Cecil Hepworth. Das British Film Institute hat nun dieses knapp zehnminütige Video veröffentlicht, in dem einige spektakuläre Szenen aus dem sorgfältig restaurierten Stummfilm zu sehen sind.</p>
<blockquote><p>Hepworth bestand darauf, dass die Figuren denen des Originalillustrators John Tenniel so weit wie möglich glichen. Der Film wurde auf einer kleinen Holzbühne, die zu der Villa der Produktionsgemeinschaft gehörte, gedreht. Die Außenszenen entstanden in den nahe gelegenen Gärten von Mount Felix. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_in_Wonderland_(1903)">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p>Alice wird dabei von May Clark, der Produktionsassistentin des Regiesseurs, gespielt. Sehr amüsant im Ganzen, und nicht nur die Spezialeffekte sind bemerkenswert &#8230;</p>
<p>Apropos: warum gibt es eigentlich kein kleines, klassisches Stummfilmkino mit Live Piano-Begleitung in <del datetime="2010-03-04T18:38:43+00:00">Pirna</del> Dresden?</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.freitag.de/alltag/1009-alice-wunderland-1903-youtube">Grinsekatze im Schneegestöber</a> (freitag.de).</p>
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		<title>&quot;Shutter Island&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 16:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend gelang es dem Duo Leonardo DiCaprio und Martin Scorseses (Regie) mich auf erstklassige Weise zu narren &#8211; Kompliment dafür. Ihr neuer Film &#8220;Shutter Island&#8221; ist ein perfekt inszenierter Psychothriller, den ich eigentlich gleich noch einmal sehen möchte. Doch worum geht es überhaupt? Shutter Island, 1954. US-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und sein neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7IJaLW6tu-I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7IJaLW6tu-I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="261"></embed></object></p>
<p>Gestern abend gelang es dem Duo Leonardo DiCaprio und Martin Scorseses (Regie) mich auf erstklassige Weise zu narren &#8211; Kompliment dafür. Ihr neuer Film &#8220;Shutter Island&#8221; ist ein perfekt inszenierter Psychothriller, den ich eigentlich gleich noch einmal sehen möchte.</p>
<p>Doch worum geht es überhaupt?</p>
<blockquote><p>Shutter Island, 1954. US-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und sein neuer Partner Chuck Aule reisen auf die abgelegene Insel vor der US-Ostküste, um das mysteriöse Verschwinden der Patientin Rachel Solando aufzuklären. Doch in der Anstalt für geistesgestörte Gewaltverbrecher stoßen die Bundesbeamten auf eine Mauer des Schweigens. Der ärztliche Leiter Dr. Cawley verweigert den Cops die Einsicht in die Akten und auch seine Mitarbeiter stellt er nur sehr widerwillig für Befragungen zur Verfügung. Daniels und Aule finden schnell heraus, dass Solando nicht ohne Hilfe geflohen sein kann. Ihre Chance von der Insel zu entkommen, ist aber verschwindend gering. Die einzige Verbindung zum Festland ist eine Fähre, zu schwimmen wäre reiner Selbstmord. Nachdem Solandos behandelnder Arzt Dr. Sheehan überstürzt in den Urlaub abgereist und nicht mehr zu erreichen ist, intensiviert Daniels seine Bemühungen und will mit aller Macht herausfinden, was auf der Insel gespielt wird. Aber auch der Marshal verfolgt ganz eigene Interessen, er vermutet, dass im Ashecliffe Hospital geheime Experimente an lebenden Patienten durchgeführt werden. Ferner macht ihm immer noch der Tod seiner geliebten Frau Dolores zu schaffen, die in ihrem Appartement bei einem Brand erstickte… (<a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/84283-Shutter-Island.html">via</a>)</p></blockquote>
<p>Es bleibt zu sagen, dass DiCaprio hier in seiner (bis dato und nach meinem Empfinden) besten Rolle zu sehen ist. Ihm zur Seite stehen weitere erstklassige, gestandene Mimen wie Ben Kingsley (ganz groß) oder Mark Ruffalo, die reizende Michelle Williams spielt seine Frau Dolores.</p>
<p>Fazit: &#8220;Shutter Island&#8221; ist eine schizophrene Geschichte voller Flashbacks und dunkler Geheimnisse, die &#8211; so man ein Freund des Genres ist &#8211; anzuschauen ein Muss ist.</p>
<p>Verweis: <a href="http://www.shutterisland.com/#/home">Shutter Island</a> (Filmwebsite).</p>
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		<title>Der besondere Film (TV)</title>
		<link>http://www.rappelsnut.de/kunterbunt/film/der-besondere-film-tv</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 18:13:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bukowski]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Großes Kino heute abend auf ARTE: Barfly (Wikipedia). Der Spielfilm von Barbet Schroeder dreht sich um dreierlei Dinge und die Verknüpfung derselben miteinander: Liebe, Einsamkeit und Suff. Der Schriftsteller Henry Chinaski verbringt seine Tage trinkend und schreibend in Los Angeles. Er lernt eine Frau kennen, die dem Alkohol ebenso verfallen ist wie er. Für kurze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Kino heute abend auf <a href="http://www.arte.tv/de/film/kino-auf-ARTE/3026508.html">ARTE</a>: Barfly (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barfly">Wikipedia</a>).</p>
<p>Der Spielfilm von Barbet Schroeder dreht sich um dreierlei Dinge und die Verknüpfung derselben miteinander: Liebe, Einsamkeit und Suff.</p>
<blockquote><p>Der Schriftsteller Henry Chinaski verbringt seine Tage trinkend und schreibend in Los Angeles. Er lernt eine Frau kennen, die dem Alkohol ebenso verfallen ist wie er. Für kurze Zeit scheinen die beiden eine Zukunft zu haben, doch Alkohol und Eifersucht reißen die beiden auseinander.</p></blockquote>
<p>Charles Bukowski, der das (in Teilen autobiografische) Drehbuch zu &#8220;Barfly&#8221; schrieb, ist auch selbst in einer kurzen Statistenrolle zu sehen: als Säufer an einer Bar sitzend &#8211; für einen kurzen Augenblick im Hintergrund. Bukowskis Alter Ego wird von Mickey Rourke verkörpert, der den Schriftsteller Henry Chinaski spielt. Faye Dunaway gibt die ebenfalls alkoholsüchtige Wanda Wilcox.</p>
<p>Der Film wird nur ganz selten gespielt &#8211; ganz großes Kino also heute abend (21.00 Uhr auf ARTE) und damit endlich wieder einmal ein TV-Tipp im Weblog.</p>
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		<title>Apropos Film</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Pirna]]></category>

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		<description><![CDATA[Anbei zwei Meldungen dieser Tage, die die lokale Kinolandschaft betreffen und aufhorchen lassen &#8230; Das Pirn&#8217;sche Popcorn-Kino („Cinestar“-Palast) in der Gartenstrasse wagt einen kleinen Schritt Richtung Programmkino. Drei Sonderreihen sollen etabliert werden: &#8220;Filmklassiker&#8221;, &#8220;Damenwahl&#8221; (Filme voller Emotion, Leidenschaft und Vergnügen &#8211; ein Glas Sekt inklusive) und &#8220;Kino Extra&#8221; (Der besondere Film &#8211; immer Montags). Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei zwei Meldungen dieser Tage, die die lokale Kinolandschaft betreffen und aufhorchen lassen &#8230;</p>
<ul>
<li>Das Pirn&#8217;sche Popcorn-Kino (<a href="http://www.cinestar.de/de/kino/pirna-filmpalast/">„Cinestar“-Palast</a>) in der Gartenstrasse wagt einen kleinen Schritt Richtung Programmkino. Drei Sonderreihen sollen etabliert werden: &#8220;Filmklassiker&#8221;, &#8220;Damenwahl&#8221; (Filme voller Emotion, Leidenschaft und Vergnügen &#8211; ein Glas Sekt inklusive) und &#8220;Kino Extra&#8221; (Der besondere Film &#8211; immer Montags).</li>
<li>Während ich dieses Vorhaben wohlwollend zur Kenntnis nehme betrübt die zweiteNachricht um so mehr: das <a href="http://www.metropolis-dresden.de/framegr.htm">Filmtheater Metropolis</a> in Dresden wird zum Jahresende geschlossen.</li>
</ul>
<blockquote><p>&#8230; Das teilte Betreiber Frank Apel am späten Mittwochabend mit. Er begründete die Schließung mit sinkenden Zuschauerzahlen wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke. In diesem Jahr rechnet Apel mit 90.000 Besuchern. In den vergangenen Jahren waren es durchschnittlich 150.000. (<a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2329980">SZ</a>)</p></blockquote>
<p>Zugegeben, das Kino am Waldschlösschen-Areal liegt nicht in meinem Einzugsbereich &#8211; ich war wohl tatsächlich nur einmal dort (und zwar nicht bei &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Was_Sie_schon_immer_über_Sex_wissen_wollten,_aber_bisher_nicht_zu_fragen_wagten">Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten</a>&#8220;) und das Embiente ist gleich gar nicht meins. Nichtsdestotrotz ist es m. E. schade um jedes regionale Filmtheater, das die Pforten schließ muss, zumal der Bau dieser unsäglichen Brücke maßgeblichen Anteil daran hat &#8230;</p>
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		<title>Der neue Michael Moore</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 23:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rappel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend fand sich die Gelegenheit, Michael Moore&#8217;s neuen Film KAPITALISMUS &#8211; EINE LIEBESGESCHICHTE anzusehen und ich habe sie genutzt. Um es in einem Satz zu sagen: es handelt sich um einen überaus unterhaltsamen Dokumentarfilm mit dem Prädikat: pädagogisch wertvoll. Moore verknüpft das eigene (auf Super-8 gebannte) Kindheitserleben des amerikanische Nachkriegskapitalismus &#8211; als es den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rappelsnut.de/wp-content/uploads/2009/11/mm.jpg" alt="mm" title="mm" width="500" height="709" class="aligncenter size-full wp-image-8320" /></p>
<p>Gestern abend fand sich die Gelegenheit, Michael Moore&#8217;s neuen Film <a href="http://www.kapitalismus-derfilm.de/">KAPITALISMUS &#8211; EINE LIEBESGESCHICHTE</a> anzusehen und ich habe sie genutzt.</p>
<p>Um es in einem Satz zu sagen: es handelt sich um einen überaus unterhaltsamen Dokumentarfilm mit dem Prädikat: pädagogisch wertvoll. Moore verknüpft das eigene (auf Super-8 gebannte) Kindheitserleben des amerikanische Nachkriegskapitalismus &#8211; als es den kleinen Leuten im Vergleich zu heute durchaus gut ging &#8211; mit den gegenwärtigen Ereignissen. Dies wird anschaulich durch Begegnungen mit Menschen, die dem Raubzug des Kapitals zum Opfer gefallen sind. Sprich denen, die in Folge der Finanzkrise ihr Haus verlieren oder jenen, die ihren Job und damit ihre Existenz verlieren.</p>
<blockquote><p>So findet er signifikante Beispiele für die &#8220;Entartung&#8221; des Kapitalismus als allein profitorientiertes Wirtschaftssystem, die keinen Zuschauer kaltlassen können, wie die elende Bezahlung von Piloten oder die durch Korruption erreichte, willkürliche Verbringung von Jugendlichen in Zuchtanstalten. Wie ein Thriller aufbereitet ist die ganz aktuelle Aktion des Großkapitals, sich unter Bush jr. zur Abminderung der Finanzkrise die Steuermilliarden einzuverleiben. Und letztlich steht Michael Moore auch wieder abgewiesen vor verschlossenen Chefetagen, worauf er die gesamte Wallstreet als &#8220;Crime scene&#8221; markiert. (<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/filme/1067155/">via</a>)</p></blockquote>
<p>Fazit: &#8220;Capitalism: A love story&#8221; ist m.E. eine weitere, perfekte Moore-Produktion, die auf amüsante Weise den jüngsten Finanzzusammenbruch analysiert und zugleich schonungslos das in die Jahre gekommene und jetzt (global) entfesselte Schweinesystem als ein solches entlarvt.</p>
<p>Sagt also bitte nicht, ihr hättet von all dem nichts gewusst &#8211; ihr müßt nur ins Kino gehen. Ein Sonntag im November ist ein guter Tag dafür.</p>
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